Karlsruher SC im Abstiegskampf

Kein Sieg gegen St. Pauli: KSC-Trainer Eichner enttäuscht

Christian Eichner hadert nach dem 1:1 gegen St. Pauli.
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Christian Eichner hadert nach dem 1:1 gegen St. Pauli.

Erneut kommt der Karlsruher SC im Abstiegskampf der 2. Liga nicht über ein Remis hinaus. Anders als zuletzt zeigen die Badener eine eher mäßige Leistung beim 1:1 gegen St. Pauli.

Christian Eichner macht aus seiner Unzufriedenheit derzeit kein Geheimnis. Die Enttäuschung sitze „tief drin“, sagt der Trainer des Karlsruher SC nach dem 1:1 gegen den FC St. Pauli. Denn das dritte Unentschieden in Serie bringt den KSC im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga nicht voran. Anstatt auf einen direkten Nicht-Abstiegsplatz vorzurücken, verharren die Badener vorerst auf dem Relegationsrang. 

Insofern müssen wir uns wieder mit einem Unentschieden zufriedengeben und jetzt mal zwei Tage die Birne abschalten“, so Eichner. Über die Pfingsttage geht es auch für den 37-Jährigen darum, den Kopf freizubekommen. Unter dem jungen Coach sind zuletzt deutliche Fortschritte beim KSC zu erkennen, allerdings fehlen die Siege. 

Karlsruher SC: Remis gegen St. Pauli - Stimmen und Reaktionen

Eichner selbst fasst dieses Dilemma so zusammen: „Ich bin als Trainer dafür zuständig, nicht nur für Unterhaltung zu sorgen, sondern auch für Punkte - und da fehlen heute zwei.“ Er beschreibt damit auch ein über weite Phasen schwaches Kellerduell mit den Hamburgern. Die Gäste sind im Wildparkstadion durch einen Treffer des Ex-Karlsruhers Dimitrios Diamantakos in Führung gegangen (55. Minute), Jerôme Gondorf (57.) gleicht für Karlsruhe aus. KSC-Profi Änis Ben-Hatira ist kurz nach der Pause mit einem Foulelfmeter an Torwart Robin Himmelmann (48.) gescheitert. 

In der 79. Minute hätte KSC-Torjäger Philipp Hofmann per Kopfball beinahe noch für den Siegtreffer gesorgt, scheitert aber ebenfalls an Himmelmann. Trotz der angespannten Situation im Abstiegskampf sieht Mittelfeldspieler Lukas Fröde den KSC unter Eichner „deutlich stabiler und deutlich näher dran, die Spiele zu gewinnen. Es fehlt halt immer so ein Quäntchen.“ 

Karlsruher SC: Am kommenden Spieltag geht es nach Aue

Der frühere Bundesligist ist zwar seit vier Spielen ohne Niederlage, holt dabei aber nur einen Sieg. „Wir hatten die Möglichkeit gehabt, wieder näher an das Feld heranzurücken“, sagt Eichner. Stattdessen treten die Badener auf der Stelle.

Immerhin hat der Trainer nun eine Woche Zeit, sein Team auf das nächste Spiel am kommenden Sonntag beim FC Erzgebirge Aue (live auf Sky und im Ticker) vorzubereiten. „Jetzt müssen wir schauen, dass wir die Wunden lecken", sagte Eichner. "Darum ist eine ganze Trainingswoche ganz gut.“ Beim KSC bahnt sich indes hinter den Kulissen eine Überraschung: Axel Kahn will als Präsident kandidieren

dpa

Quelle: Heidelberg24

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