„Castaways“-Ultras rebellieren

Hamburger SV: Ultras starten Kampf gegen Vereinsführung – „Volksparkstadion unverkäuflich!“

Energische Fans des HSVs richten sich während des Spiels ihres Vereins gegen Bayern München mit einem Megafon an die Fankurve. (Archivbild)
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Ihr Wort hat oftmals Gewicht: Die Ultras des HSV pflegen einen offenen Umgang mit dem Ansprechen von Missständen und wollen nicht, dass das Volksparkstadion umbenannt wird. (Archivbild)

Dem Hamburger SV droht Streit mit der Ultra-Gruppierung „Castaways“. Es geht um die Namensrechte für das „Volksparkstadion“, die verkauft werden sollen.

Hamburg - Der Hamburger SV* kommt weiterhin nicht zur Ruhe. Neben dem Machtkampf im Hintergrund*, in dessen Fokus HSV-Präsident Marcell Jansen* steht, droht nun ein handfester Streit mit der Ultra-Gruppierung „Castaways“*. Diese ist nicht d‘accord mit der Überlegung des Rothosen-Vorstands, die Namensrechte am traditionsreichen „Volksparkstadion“ zu verkaufen. Mittels Facebook, aber auch in der Realität lassen die Ultras ihren Unmut freien Lauf.

Via Spruchband, das am Montag, 13. Juli 2020 an der Westseite des Stadions aufgehängt wurde, wird die „Castaways“-Ansicht ziemlich deutlich. „Volksparkstadion seit 1953 und für immer“, steht auf dem Transparent geschrieben. Da Investor Klaus-Michael Kühne einen Absprung erwägt* und nicht weiterhin für die Namensrechte zahlen will, könnten dem HSV jährlich vier Millionen Euro verloren gehen. Eine stolze Summe, die der Klub von der Elbe* mit Sicherheit gut gebrauchen könnte, um einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen. Denn das Ziel und die Aufgabe von Neu-Coach Daniel Thioune* ist es, im dritten Anlauf die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus zu bewerkstelligen. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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