Patent veröffentlicht

FIFA 19: Skandal bei EA? So werden erfolgreiche Zocker offenbar betrogen

+
FIFA 19 gilt als eine der beliebstesten Fußball-Simulationen - droht jetzt ein Skandal?

Ärger für Computerspiele-Hersteller Electronic Arts? Ein Dokument soll zeigen, wie Spieler von FIFA 19 betrogen werden.

Berlin - Seit Jahrzehnten wird auf den Computern und Spielekonsolen der Welt gezockt - wenn es um eine Fußball-Simulation geht, ist FIFA von Electronic Arts (EA) für die meisten Fans die erste Adresse. Mittlerweile tritt man über das Internet gegen Spieler aus aller Herren Länder an, längst sind dem heimischen Wohnzimmer keine Grenzen mehr gesetzt.

Dabei ist auch viel Geld im Spiel. Für reale Beträge kann man sich in der virtuellen Welt bessere Spieler kaufen, um so seine Mannschaft zu verstärken. Ein bisher geheimes Dokument, das nun offenbar veröffentlicht wurde, könnte jetzt Ärger für EA bedeuten. Der Youtuber TactiX hat das vermeintliche Patent in einem Video analysiert.

Angeblich soll sich der Hersteller einen Algorithmus sichern haben lassen, der den Ausgang virtueller Spiele beeinflussen kann. Der Gedanke: Verliert ein Zocker am laufenden Band, könnte er irgendwann auch keine Lust mehr auf das Spiel haben - und für EA wäre eine potenzielle Einnahmequelle versiegt. 

Deshalb sollen diese Gamer von dem Algorithmus bevorzugt werden. Beim Kauf von „Lootboxen“, Pakete mit virtuellen Spielern nach dem Zufallsprinzip, sollen die Serien-Verlierer laut TactiX bessere Chancen auf Topspieler wie Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi haben.

FIFA 19: Betrügt Electronic Arts seine Spieler?

Das soll aber nicht die einzige Manipulation sein. Offenbar greift der Algorithmus auch in ein laufendes Spiel ein, das möglicherweise zu einseitig wird. Wer klar in Führung liegt, könnte möglicherweise beobachten, dass seine Kicker an der Konsole plötzlich unpräzise Pässe spielen oder häufiger das Aluminium treffen als noch beim Stand von 0:0. Youtuber TactiX sagt: „Ich glaube, dass wir uns damit nicht abfinden dürfen. Das finde ich unter aller Sau. Das ist nicht das, was wir wollen. Wir wollen ein vernünftiges Spiel.“

akl

Mehr zum Thema

Kommentare