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Vor Frankreich-Knaller in München: Löw streicht wohl zwei FCB-Stars aus dem Kader

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Von: Andreas Schmid

Die deutsche Nationalmannschaft empfängt Frankreich zum EM-Auftakt. Vor der Partie muss Bundestrainer Jogi Löw drei Spieler aus dem Kader streichen. Wen erwischt es?

Update vom 15. Juni, 15.06 Uhr: Während es hinter der Startelf von Bundestrainer Joachim Löw offenbar noch immer kleinere Fragezeichen gibt, steht wohl nun fest, welche 23 Mann beim Frankreich-Kracher im Kader stehen. So melden Sky und Sport1, dass es für zwei Stars vom FC Bayern nicht gereicht hat.

Neben dem verletzten Jonas Hofmann von Borussia Mönchengladbach verzichtet Löw gegen den Weltmeister auf den zuletzt angeschlagenen Leon Goretzka und Youngster Jamal Musiala. Alle drei werden auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Bitter für die Profis aus München findet die Partie doch in der Allianz Arena statt.

EM 2021/DFB: Wen streicht Löw? Bayern-Star wackelt, Leipziger findet Regel „unglücklich“ 

Erstmeldung vom 14. Juni: München - Die deutsche Nationalmannschaft startet in die Fußball-Europameisterschaft*. Am Dienstag (15. Juni) bekommt es das DFB-Team* direkt mit Titelaspirant Frankreich zu tun. Anstoß in der Münchner Allianz Arena* ist um 21 Uhr. Vor dem Spiel steht Bundestrainer Joachim Löw* vor einer schwierigen Personalsituation - und das betrifft nicht nur die Anfangsformation.

EM 2021: 26 statt 23, minus drei am Spieltag - neue Uefa-Regel für Klostermann „unglücklich“

Denn aufgrund der Corona-Pandemie* durften die Nationalmannschaften 26 statt der üblicherweise 23 Spieler für den Turnierkader berufen. So soll leichter auf Corona-Infektionen reagiert werden können. Die Uefa änderte dafür ihr Reglement. Was den Teams zusätzliche Optionen schaffen soll, sorgt gleichzeitig für unangenehme Entscheidungen. Denn nach wie vor dürfen nur 23 Akteure auf der Bank Platz nehmen, darunter drei Torhüter. Drei Feldspieler müssen folglich gestrichen werden. Bei England erwischte es am Sonntag etwa Dortmunds Jadon Sancho.

Diese Regel sorgt bei den DFB-Spielern nicht für pure Begeisterung. „Ich finde die Regelung persönlich ein bisschen unglücklich“, sagte Abwehrspieler Lukas Klostermann. „Ich weiß nicht, was dahintersteckt, dass drei auf die Tribüne müssen“, ergänzte der Bundesliga-Profi von RB Leipzig*. Man müsse sich nun mit dieser Regel, die man „als Spieler schon auf dem Schirm“ habe, arrangieren. „Wir müssen uns wohl oder übel daran halten.“

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EM 2021: Wen streicht Löw gegen Frankreich aus dem Kader? Hofmann fällt sicher aus

Bleibt die Frage, welche Profis gegen Frankreich zusehen müssen. Definitiv ausfallen wird der Gladbacher Jonas Hofmann. Der Offensivmann laboriert noch an einer Knieverletzung und ist für Löw daher noch keine Option. Hofmann war am Sonntag der einzige DFB-Spieler, der nicht am Mannschaftstraining in Herzogenaurach teilnehmen konnte. Leon Goretzka* vom FC Bayern München trainierte zwar mit, ein Einsatz steht allerdings noch in den Sternen. Die Entscheidung soll nach dem Abschlusstraining erfolgen. „Er hat insgesamt einen guten Eindruck gemacht, was die Belastung betrifft. Es ist kein Risiko laut der medizinischen Abteilung“, sagte Joachim Löw am Vorabend der Partie. Ein Kandidat für die Startelf sei Goretzka aber definitiv nicht. Bislang hatte es geheißen, dass der Münchner Mittelfeldspieler für die Partie gegen Frankreich noch nicht zur Verfügung stehen werde.

Wenn Goretzka auf der Bank Platz nimmt, muss Löw zwei fitte Spieler streichen. Als wahrscheinlichste Kandidaten gelten die Linksverteidiger Marcel Halstenberg (Leipzig) beziehungsweise Christian Günter (Freiburg). Beide duellieren sich um die Back-up-Rolle hinter dem gesetzten Robin Gosens. Halstenberg ist der einzige Spieler, der in den Testspielen gegen Dänemark (1:1) und Lettland (7:1) nicht zum Einsatz gekommen ist. Ein Fingerzeig vom Bundestrainer? Nicht vollends gesetzt sind zudem Innenverteidiger Robin Koch* (Leeds), Stürmer Kevin Volland (Monaco) sowie Bayern Münchens Mittelfeldjuwel Jamal Musiala*. (as) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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