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Keiner will Ronaldo: Nächster Top-Klub winkt ab - Trainer drohte gar mit Rücktritt

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Von: Florian Schimak

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Cristiano Ronaldo will weg von Manchester United. Das Problem: Kein Verein will CR7 verpflichten. Nun hat sogar sein Jugendclub abgewunken.

München - Der Nächste, bitte! Cristiano Ronaldo kassiert auf der Suche nach einem neuen Verein den nächsten Korb. CR7 möchte Manchester United bekanntlich unbedingt verlassen, um in der aktuellen Saison noch einmal Champions League zu spielen - die Red Devils starten lediglich in der Europa League.

An und für sich sollte es für einen Spieler eines Formats von Ronaldo einen Markt geben. Doch denkste! Vor wenigen Wochen erst hatte der FC Bayern einen Transfer des Superstars abgelehnt. Auch der BVB senkte kürzlich den Daumen bezüglich eines Ronaldo-Deals - und nun nimmt auch noch sein Heimatverein Sporting Lissabon Abstand von einer Verpflichtung des 37-Jährigen.

Cristiano Ronaldo: Jetzt sagt auch noch Sporting ab - Trainer droht gar mit Rücktritt

Dabei ging es offenbar so weit, dass Trainer Ruben Amorim gar mit seinem Rücktritt drohte, sollten die Sporting-Bosse Ronaldo verpflichten. So soll Amorim - neben dem irren Gehalt des mehrmaligen Weltfußballers - auch Angst um die Teamchemie gehabt haben. Kurios: Ähnlich argumentierte auch Oliver Kahn die Absage des FC Bayern an Cristiano Ronaldo.

Cristiano Ronaldo möchte Manchester United verlassen, aber findet keinen neuen Verein.
Cristiano Ronaldo möchte Manchester United verlassen, aber findet keinen neuen Verein. © IMAGO / PA Images

Vor wenigen Wochen sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters: „So sehr ich Cristiano Ronaldo als einen der Größten schätze: Ein Transfer würde nicht in unsere Philosophie passen.“ Dabei gestand Kahn auch, dass man sich ernsthaft mit der Personalie Cristiano Ronaldo an der Säbener Straße beschäftigt hat. „Wir haben das Thema diskutiert – sonst würden wir unseren Job nicht gut machen“, so der Titan damals in der Sportbild: „Ich persönlich finde, dass Cristiano Ronaldo einer der besten Fußballer ist, die es jemals auf unserem Planeten gab.“ Allerdings kam man „zu dem Schluss, dass er bei aller Wertschätzung von uns allen in der aktuellen Situation nicht zu unserer Philosophie gepasst hätte.“

FC Bayern uind Cristiano Ronaldo? Kahn bestätigt, dass CR7 ein Thema war

Auch Borussia Dortmund wurde als neuer Arbeitgeber von Cristiano Ronaldo gehandelt. Allerdings soll es zwischen den Schwarz-Gelben und CR7 und dessen Management nie Kontakt gegeben haben, wie Hans-Joachim Watzke kürzlich verriet: „Es gab keinen Kontakt zwischen den Beteiligten.“

Sein Berater Jorge Mendes versucht seit Monaten ein neues Team für Ronaldo zu finden, allerdings ohne Erfolg bislang. CR7 möchte in seinem Karriereherbst noch weiter in der Königsklasse auflaufen, bei United war er zuletzt sogar nur noch zweite Wahl. Trainer Erik ten Haag würde CR7 zwar gerne behalten, schließt aber einen Abgang seines Starspielers nicht aus.

Ronaldo war 2003 von Sporting, wo er aus der Jugend kam, ins Old Trafford gewechselt. Mit United holte er 2008 die Champions Leage, ehe er zu Real Madrid wechselte, wo er fünf Mal den Henkelpott in die Höhe streckte. Über Juventus Turin kehrte Ronaldo vergangene Sommer wieder zurück nach Manchester - wo er nach 19 Spielzeiten in Folge in dieser Saison wohl nicht in der Champions League auflaufen wird.

So bleibt Cristiano Ronaldo nur noch bis zum 31. August Zeit, ein geeignetes Team zu finden, das ihn dann auch wirklich will ... (smk)

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