Nicht in Russland dabei

Alaba, Robben und Co.: All-Star-Team ohne WM-Ticket

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Prominente Fußball-Stars werden bei der WM 2018 im Sommer vermisst: darunter die Bayern-Profis David Alaba und Arjen Robben.

Die WM in Russland wird zum Stelldichein der Weltstars: Kroos, Ronaldo, Messi. Doch viele herausragende Fußballer haben mit ihren Nationalteams die Tickets für das Turnier verpasst - und wären zusammen eine spektakuläre Truppe.

Update vom 17. November 2017: Italien, die Niederlande, Chile und die USA werden an der WM 2018 in Russland* nicht teilnehmen. Doch auch andere Nationen haben sich nicht für die Endrunde qualifiziert. Wir haben alle Teams aufgelistet.

Mailand - Gianluigi Buffon im Tor, davor das Bayern-Trio David Alaba, Arjen Robben und Arturo Vidal und ganz vorne Pierre-Emerick Aubameyang mit Real-Star Gareth Bale: Die All-Star-Mannschaft aus Fußballern ohne WM-Ticket für Russland wäre ein Spektakel. Hier eine mögliche Startelf dieses fiktiven Teams - auch die Ersatzbank wäre prominent besetzt.

Diese Stars verpassen die WM 2018

TOR

Gianluigi BUFFON: Die Weltmeisterschaft in Russland hätte der krönende Abschluss einer großartigen Karriere werden sollen. Der Rekord von sechs WM-Teilnahmen bleibt dem Torhüter Italiens nach dem Playoff-K.o. gegen Schweden aber verwehrt.

ABWEHR

Giorgio CHIELLINI: Nach 2010 und 2014 sollte das Turnier 2018 für Juve-Verteidiger Chiellini nicht schon wieder nach der Vorrunde enden. Doch statt einer Reise nach Russland kann der 96-malige Nationalspieler im Juni und Juli jetzt einen langen Urlaub planen.

SOKRATIS: BVB-Stammkraft Sokratis war mit seinen Griechen in den Playoffs gegen Kroatien chancenlos und muss nach 2010 und 2014 erstmals in seiner Karriere auf eine Weltmeisterschaft verzichten. In Brasilien war im Achtelfinale gegen Costa Rica Endstation.

David ALABA: In der All-Star-Dreierkette hätte Bayerns Alaba einen festen Platz. Österreichs Qualifikationspleite verwehrt ihm aber seine erste WM-Teilnahme. Die enttäuschende EM in Frankreich bleibt für mindestens weitere zwei Jahre Alabas einziges großes Turnier.

MITTELFELD

Alexis SANCHEZ: Weil Südamerika-Meister Chile in der Qualifikation stecken blieb, hat sich die dritte WM-Teilnahme für Sanchez erst mal erledigt. Mit Kumpel Vidal stand er 2010 und 2014 noch jeweils im Achtelfinale, beide Male war Brasilien die Endstation.

Arturo VIDAL: Für Bayerns Mittelfeldmotor Vidal wird die Sommerpause ebenfalls unfreiwillig zu einer längeren Angelegenheit. Nach missverständlichen Posts zu seiner Zukunft in Chiles Trikot scheint Vidal aber weiterhin für die Nationalelf auflaufen zu wollen.

Nuri SAHIN: Der Profi von Borussia Dortmund stand noch nie bei einer WM auf dem Feld. Als die Türken bei ihrer bislang letzten WM 2002 Dritter wurden, war Sahin gerade mal 13 Jahre alt. Das Turnier in Katar 2020 dürfte Sahins letzte Chance sein.

Naby KEITA: Guinea war noch nie bei einer WM dabei. Für Leipzigs Stammkraft Keita ist eine Turnierteilnahme wohl aussichtslos. Jürgen Klopp als zukünftiger Coach in Liverpool kann sich so zumindest auf einen zum Saisonstart ausgeruhten Profi freuen.

Auch Mittelfeld-Abräumer Arturo Vidal hat im Sommer 2018 viel Freizeit.

ANGRIFF

Arjen ROBBEN: Beim 2:0 gegen Schweden erzielte er im Oranje-Dress noch einen Doppelpack - dann erklärte der 33-Jährige seinen Rücktritt aus der Elftal. Der Vize-Weltmeister von 2010 will sich fortan "ausschließlich auf Bayern konzentrieren" - unter Trainer Jupp Heynckes blühte er in München förmlich auf.

Gareth BALE: Bei der EM in Frankreich zählten die Waliser um ihren Star Bale zu den großen Überraschungen. Russland muss auf die Briten verzichten - und Bale auf seine erste WM-Teilnahme. Mit 28 Jahren hat er noch einen, vielleicht zwei Versuche.

Pierre-Emerick AUBAMEYANG: Ähnlich wie Naby Keita wird auch BVB-Torjäger Aubameyang von einer WM-Teilnahme wohl nur träumen können. Gabun war noch nie qualifiziert und kam in der Qualifikation zu nur einem Sieg in sechs Partien.

ERSATZBANK

Andrea BARZAGLI (Juventus Turin/Italien), Hakan CALHANOGLU (AC Mailand/Türkei), Christian PULISIC (Borussia Dortmund/USA), Andrej JARMOLENKO (Borussia Dortmund/Ukraine)

dpa/tz.de

WM 2018 auf FIFA-Homepage
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