Nach Rücktritt von Bernhard Koblischek

1. FC Kaiserslautern versinkt im Chaos: Auch Aufsichtsrat Weimer tritt ab

Der 1. FC Kaiserslautern versinkt im Chaos.
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Der 1. FC Kaiserslautern versinkt im Chaos.

Der 1. FC Kaiserslautern kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach dem Rücktritt von Bernhard Koblischek hat nun auch Martin Weimer den FCK-Aufsichtsrat verlassen.

Aufsichtsrats- und Beiratsmitglied Martin Weimer ist mit sofortiger Wirkung von seinen Ämtern beim 1. FC Kaiserslautern zurückgetreten. Wie der Verein am Mittwochabend mitteilt, hat Weimer nach Kenntnisnahme einer öffentlichen Verlautbarung, wonach dessen Wahl in den Aufsichtsrat gegen die Satzung verstoße, umgehend die Gremien des Klubs informiert und um Aufklärung des Sachverhaltes gebeten.

Chaos beim 1. FC Kaiserslautern hält an: Aufsichtsrat Martin Weimer tritt ab

Nachdem Weimer am 15. März Kenntnis einer anonymen Anzeige zum gleichen Sachverhalt gegen ihn erlangt hat, ließ er seine Mandate vorübergehend ruhen. In der Folge hatten der DFB, die FCK-Geschäftsführung und der Ehrenrat des Vereins bestätigt, dass es keine Konflikte im Hinblick auf Inkompatibilität zur Satzung gebe.

„Mit diesem Schritt möchte ich möglichen öffentlichen Diskussionen entgegentreten, die dem Verein in einer sehr schweren Situation, aber auch meiner Reputation nachhaltig schaden. Diese Entscheidung treffe ich zuallererst zum Schutze meiner Person, meiner Familie, aber auch zum Schutze des Vereins und seiner Gremien“, teilt Weimer mit. Erster Nachrücker für dessen Aufsichtsratsmandat ist Valentin Helou. Bereits am vergangenen Freitag war Bernhard Koblischek aus dem Gremium zurückgetreten. Ihn ersetzt Johannes B. Remy. (PM)

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