Spektakuläre Kulisse, spektakuläres Spiel

Fotos: Adler entscheiden DEL Winter Game für sich!

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Die Adler Mannheim schlagen die Schwenninger Wild Wings beim DEL Winter Game in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena 7:3.
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Die Adler Mannheim schlagen die Schwenninger Wild Wings beim DEL Winter Game in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena 7:3.
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Die Adler Mannheim schlagen die Schwenninger Wild Wings beim DEL Winter Game in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena 7:3.
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Die Adler Mannheim schlagen die Schwenninger Wild Wings beim DEL Winter Game in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena 7:3.
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Die Adler Mannheim schlagen die Schwenninger Wild Wings beim DEL Winter Game in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena 7:3.
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Die Adler Mannheim schlagen die Schwenninger Wild Wings beim DEL Winter Game in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena 7:3.
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Die Adler Mannheim schlagen die Schwenninger Wild Wings beim DEL Winter Game in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena 7:3.
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Die Adler Mannheim schlagen die Schwenninger Wild Wings beim DEL Winter Game in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena 7:3.

Sinsheim - Was für ein Match in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena! Am Ende gehen die Adler Mannheim vor spektakulärer Kulisse in einem nicht minder spektakulären Spiel als wohlverdienter Sieger vom Eis.

Dieses Baden-Württemberg-Derby war ein ganz besonderes!

Rund 25.000 Eishockey-Fans haben am Samstag den Weg in die WIRSOL Rhein-Neckar-Arena - eigentlich Heimspielstätte der Bundesliga-Kicker der TSG 1899 Hoffenheim - gefunden, um das DEL Winter Game zwischen den Adlern und den Wild Wings zu bestaunen.

Und das hat es in sich! Nach einem fulminanten Auftritt der Guano Apes um Frontfrau Sandra Nasić, die die Fans trotz -5 Grad auf Temperaturen bringt, geht es pünktlich um 17 Uhr aufs Eis, das durch die tolle Deko den Eindruck erweckt, als stünden beide Teams auf einem Weiher – getreu dem Motto „back to oldschool“ eben! Lederjacken und Wollmützen dürfen dabei selbstverständlich auch nicht fehlen.

Beim dritten Aufeinandertreffen zwischen den Adlern und den Wild Wings, das offiziell als Heimspiel für die Schwenninger gewertet wird, geht es mit hohem Tempo los - die spektakuläre Kulisse scheint die Kufencracks beider Mannschaften ordentlich zu motivieren. 

Vor allem Schwenningens Topscorer Will Acton setzt früh Akzente und hat bereits nach drei Minuten die erste große Chance der Partie. Das Tor fällt dann aber drei Minuten später auf der anderen Seite nach starker Vorlage von Christoph Ullmann durch Brent Raedeke (0:1, 6.). 

Die Führung hält knapp zehn Minuten, ehe die Schwenninger das erste Powerplay der Partie kaltschnäuzig nutzen. Torschütze - wie sollte es auch anders sein - ist Will Acton (1:1, 17.).

Torfestival in zweitem Abschnitt

Der Amerikaner macht im zweiten Drittel da weiter, wo er aufgehört hat: Nach gerade einmal 40 Sekunden schießt der 29-jährige Stürmer seine Wild Wings in Führung (2:1, 21.) und beweist eindrucksvoll, warum er der Topscorer der ‚Hausherren‘ ist.

Im Gegenzug testet Danny Richmond SWW-Keeper Joey MacDonald - der pariert jedoch spektakulär. Was für ein Start in den zweiten Spielabschnitt! Insgesamt herrscht wie auch schon in den ersten 20 Minuten ein enorm hohes Tempo, Chancen gibt es auf beiden Seiten. Spätestens jetzt ist klar, dass man die Wild Wings trotz ihrer Position in der Tabelle (aktuell Rang 12) nicht unterschätzt sollte. 

Aber die Mannheimer lassen sich nicht verunsichern und geben die passende Antwort: Mit einem Kracher vom Bullykreis schweißt Matthias Plachta die Scheibe zum Ausgleich ein (2:2, 30.). Zwei Minuten später dreht Luke Adam per Abstauber die Partie (2:3, 32.), wieder zwei Minuten erhöht Chad Kolarik dank eines spektakulären Treffers, bei dem er SWW-Keeper MacDonald gekonnt und mit ganz viel Gefühl von hinten am Rücken trifft, auf 2:4 (34.)

Drei Tore in vier Minuten - keine schlechte Quote! Zwar verkürzt Schwenningens Jerome Samson in der 35. Minute noch zum 3:4, aber die Adler spielen trotz schnellem Gegentreffer in dieser Phase ihr bestes Eishockey. 

Kolarik kurios, Raedeke sensationell

Im letzten Spielabschnitt werfen die Wild Wings noch einmal alles in die Waagschaale, aber an Adler-Goalie Dennis Endras ist einfach kein Vorbeikommen. Der 31-Jährige hält ein ums andere Mal die Führung für die Quadratestädter fest und bringt Tim Bender, Will Acton und Co. zum Verzweifeln.

Und dann geht plötzlich wieder alles ganz schnell: Erst fordert Chad Kolarik wie schon bei seinem Treffer zuvor erneut sein Glück heraus und zieht von hinterm Tor ab - tatsächlich landet der Puck nach Abpraller vom Schlittschuh eines Schwenningers im Tor (3:5, 55.) -, in der 57. Minute legt Brent Raedeke dann mit einem eindrucksvollen Doppelpass über die Bande sensationell auf Matthias Plachta auf, der sich nicht zwei Mal bitten lässt (3:6, 57.).

In der 59. Minute trifft Adler-Kapitän Marcus Kink dann aufs leere Tor und sorgt mit seinem 3:7 für den Endstand. Ein spektakulärer Schluss für ein spektakuläres Winter Game!

Übersicht

Schwenninger Wilds Wings – Adler Mannheim 3:7 (1:1 ; 2:3 ; 0:3)

Tore: 0:1 Raedeke (6.), 1:1 Acton (17.), 2:1 Acton (21.), 2:2 Plachta (30.), 2:3 Adam (32.), 2:4 Kolarik (34.), 3:4 Samson (35.), 3:5 Kolarik (55.), 3:6 Plachta (57.), 3:7 Kink (59.)

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Am Mittwoch, 11. Januar, geht es für die Adler Mannheim in der heimischen SAP Arena gegen den ERC Ingolstadt.

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rob

Quelle: Mannheim24

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