Eishockey-Turnier in Krefeld

So lief der Deutschland Cup 2018

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Das DEB-Team belegt beim Deutschland Cup 2018 den letzten Platz.

Krefeld – Spielplan, Teilnehmer, Modus, TV-Übertragung - hier findest Du alle Infos zum Deutschland Cup 2018:

Was ist der Deutschland Cup?

Der Deutschland Cup ist ein Eishockey-Turnier, das seit 1987 jährlich vom Deutschen-Eishockey-Bund (DEB) ausgetragen wird. Lediglich in den Jahren 1998 und 1999 hat das Turnier pausiert. Mit sieben Gold-, fünf Silber- und acht Bronze-Medaillen ist Deutschland nach 28 Turnieren auf Rang eins des Medaillen-Spiegels.

Wann und wo findet der Deutschland Cup 2018 statt und welche Nationalmannschaften nehmen teil?

Der Deutschland Cup 2018 steigt vom 8. bis zum 11. November im Königpalast in Krefeld. Neben Deutschland nehmen in diesem Jahr die Slowakei, Russland und die Schweiz teil. Anders als in den Vorjahren wird am Donnerstag, Samstag und Sonntag gespielt. Am Freitag ist spielfrei.

Deutschland Cup 2018 - der Spielplan und der Modus

Eröffnet wird der Deutschland Cup 2018 mit der Partie Slowakei gegen Schweiz (Donnerstag/15:30 Uhr). Um 19 Uhr greift dann das DEB-Team von Noch-Bundestrainer Marco Sturm ins Geschehen ein. Zum Auftakt geht es gegen Vorjahressieger Russland. 

Nach dem spielfreien Tag trifft der Olympia-Zweite am Samstag um 13:30 Uhr auf die Schweiz, um 17 Uhr spielen Russland und die Slowakei. Komplettiert wird das Turnier dann am Sonntag mit den Partien Schweiz gegen Russland (11 Uhr) und Deutschland gegen Slowakei (14:30 Uhr).

Alle Teilnehmer spielen gegeneinander. Das Team, das am Ende die meisten Punkte hat bzw. auf Platz eins der Tabelle steht, gewinnt den Deutschland Cup 2018.

Der Spielplan in der Übersicht:

  • Donnerstag, 8. November - 15:30 Uhr: Slowakei – Schweiz 2:3
  • Donnerstag, 8. November - 19 Uhr: Deutschland – Russland 3:4 OT

Spielbericht: Zum Auftakt des Vierländerturniers in Krefeld unterliegt die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) dem Titelverteidiger Russland mit 3:4 (0:1, 3:1, 0:1, 0:1) nach Verlängerung. Der Nürnberger Leonhard Pföderl (21. und 29.) und der Münchner Frank Mauer (40.) erzielten vor 4.180 Zuschauern die Tore für die deutsche Mannschaft, die am Samstag (13:30 Uhr/Sport1 und Telekom Sport) in ihrem zweiten Spiel auf Vizeweltmeister Schweiz trifft. Nikolaj Demidow (17.), Dmitri Judin (24.), Andrei Tschibissow (51.) und Artjom Semtschjonok nach 22 Sekunden der Verlängerung sicherten den Russen den Sieg. (SID)

  • Freitag, 9. November - spielfrei
  • Samstag, 10. November - 13:30 Uhr: Deutschland – Schweiz 3:4 n.P.

Spielbericht: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Spiel beim Deutschland Cup verloren und die letzte Chance auf den Turniersieg verspielt. Zwei Tage nach dem 3:4 nach Verlängerung gegen Russland verliert das Team des scheidenden Bundestrainers Marco Sturm 3:4 (1:2, 0:1, 2:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen die Schweiz. Leonhard Pföderl (2.), Lean Bergmann (52.) und Marcel Noebels (60.) erzielen vor 6.113 Zuschauern die Tore für die deutsche Mannschaft. Yannick Herren (3.) und Noah Rod (10. und 29.) treffen für den Vizeweltmeister, der mit fünf Punkten die Tabellenführung beim Vierländerturnier in Krefeld übernimmt. Den entscheidenden Penalty verwandelt Lino Marschino. Zum Abschluss trifft die DEB-Auswahl am Sonntag auf die Slowakei. (SID)

  • Samstag, 10. November - 17 Uhr: Russland – Slowakei 2:1
  • Sonntag, 11. November - 11 Uhr: Schweiz – Russland 2:4
  • Sonntag, 11. November - 14:30 Uhr: Deutschland – Slowakei 0:2

Spielbericht (SID): Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat zum Abschied von Bundestrainer Marco Sturm einen Sieg verpasst. Die DEB-Auswahl unterliegt zum Abschluss des Deutschland Cups der Slowakei mit 0:2 (0:0, 0:0, 0:2) und landet auf dem vierten und letzten Platz bei ihrem Heimturnier. Es ist das letzte Spiel mit Sturm an der Bande, der nach drei Jahren zu den Los Angeles Kings als Co-Trainer in die nordamerikanische Profiliga NHL wechselt. Marcel Hascak (55.) und Radovan Pulis (56.) erzielen vor 4.295 Zuschauern in Krefeld die Tore für die Slowaken. 

>>> Den Turniersieg sichert sich Olympiasieger Russland mit einem 4:2 gegen Vizeweltmeister Schweiz.

Platz

Land

Punkte

Tore

1

Russland

8

10:6

2

Schweiz

5

9:9

3

Slowakei

3

0

4

Deutschland

2

6:10

Übertragung: Der Deutschland Cup 2018 live im TV und im Live-Stream

Der Deutschland Cup 2018 wird sowohl von Sport1 als auch von Telekom Sport übertragen. Die ersten beiden Spiele des deutschen Teams überträgt Sport1 live im TV und im Live-Stream. Kommentator ist Basti Schwele, als Experte fungiert Rick Goldmann - durch die Sendung führt Moderator Sascha Bandermann.

Das letzte Spiel des DEB-Teams wird lediglich auf Telekom Sport zu sehen sein, Sport1 wird um 19 Uhr die Highlights zeigen. Telekom Sport wird darüber hinaus auch die weiteren Partien kostenlos übertragen.

Marco Sturm verlässt DEB nach Deutschland Cup

Für Bundestrainer Marco Sturm, der seit 2015 im Amt ist, wird es die Abschiedsvorstellung beim DEB. Der 40-Jährige, der das Team im Februar 2018 sensationell zu Olympia-Silber geführt hat, wechselt in die NHL zu den Los Angeles Kings. Dort wird er als Assistenztrainer arbeiten. Wer sein Nachfolger wird, ist noch unklar.

Der DEB-Kader für den Deutschland Cup

Tor: Danny Aus den Birken (EHC Red Bull München), Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG), Niklas Treutle (Nürnberg Ice Tigers)

Defensive: Pascal Zerressen (Kölner Haie), Sinan Akdag, Denis Reul (beide Adler Mannheim), Bernhard Ebner (Düsseldorfer EG), Björn Krupp (Grizzlys Wolfsburg), Simon Sezemsky (Augsburger Panther), Konrad Abeltshauser, Daryl Boyle (beide EHC Red Bull München), Moritz Müller (Kölner Haie)

Offensive: Frank Mauer (EHC Red Bull München), Daniel Pietta (Krefeld Pinguine), Leo Pföderl (Nürnberg Ice Tigers), Marcus Kink, Markus Eisenschmid, Nicolas Krämmer, David Wolf, Matthias Plachta, Phil Hungerecker (alle Adler Mannheim), Mirko Höfflin (Schwenninger Wild Wings), Fabio Pfohl (Kölner Haie), Stefan Loibl (Straubing Tigers), Marcel Noebels (Eisbären Berlin), Leon Niederberger (Düsseldorfer EG)

nwo

Quelle: Mannheim24

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