‚Strafen-Festival‘ in der SAP Arena

Meister München zeigt Adlern Grenzen auf

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Die Adler Mannheim verlieren gegen den EHC Red Bull München.

Mannheim – Im Duell der Eishockey-Meister der letzten beiden Jahre behält der amtierende Champion München die Oberhand. Dabei erwischen die Adler Mannheim den besseren Start.

Das Spitzenspiel nimmt gleich zu Beginn ordentlich an Fahrt auf. 

Beide Teams spielen nach vorne und untermauern ihre Ambitionen. Eine doppelte Überzahl können die Mannheimer zwar nicht nutzen, aber wenige Minuten später können die Fans in der SAP Arena jubeln.

‚Strafen-König‘ Wolf

David Wolf (r.) hat bereits 59 Strafminuten in dieser Saison abgesessen.

David Wolf setzt sich nach einem harten Zweikampf gegen den Münchener Deron Quint durch, bedient Brent Raedeke, der die Scheibe quer zu Daniel Sparre (14.) legt, der sich nicht zweimal bitten lässt und die Adler in Führung bringt. 

Den Treffer müssen die Hausherren aber teuer bezahlen. Aufgrund seines harten Einsteigens muss David Wolf für zehn Minuten vom Eis. Der amtierende Meister hat die passende Antwort parat: Nur Sekunden nach der Adler-Führung gleicht Jerome Flaake aus.

Adler zu oft in Unterzahl

Nach der ersten Pause legen die Münchener nach. Mads Christensen (24.) überwindet Adler-Keeper Dennis Endras und netzt zum 1:2 ein. Der Mittelabschnitt ist von ungewöhnlich vielen Strafen geprägt. Carter Proft muss nach einem Check gegen Yannic Seidenberg genau wie Wolf für zehn Minuten raus.

Fotos: Adler verlieren Spitzenspiel gegen München

Aufgrund kleiner Strafen für Christoph Ullmann, Ronny Arendt und Aaron Johnson wird der Spielfluss der Quadratestädter immer wieder gehemmt. Mads Christensen erhöht nach starker Vorlage von Konrad Abeltshauser mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 für die Bayern.

Ullmann zieht mit Corbet gleich

Das Team von Sean Simpson schöpft kurz nach Beginn des letzten Drittels noch einmal Hoffnung. Brent Raedeke, der sich seit Wochen in überragender Form zeigt, verkürzt auf 2:3. Die Gäste aus München machen aber deutlich, warum sie im vergangenen Jahr deutscher Meister geworden sind. 

Denn kurze Zeit später stellt Keith Aucoin (44.) den alten Abstand wieder her. Mads Christensen (48.) und Jason Jaffray (51.) schrauben den Spielstand auf 2:6 hoch .

Auch wenn der Treffer zum 3:6-Endstand nur noch Ergebniskosmetik ist, ist dieses Tor von besonderer Bedeutung. Torschütze Christoph Ullmann zieht mit seinem ersten Saisontor nämlich mit Adler-Rekordtorschütze René Corbet gleich.

Kurz vor dem Ende die nächste zehnminütige Disziplinarstrafe für David Wolf. Der Adler-Neuzugang muss somit bereits zum zweiten Mal in dieser noch jungen Saison ein Spiel aussetzen.

Übersicht:

Adler Mannheim – EHC Red Bull München 3:6 (1:1 ; 0:2 ; 2:3)

Tore: 1:0 Sparre (14.), 1:1 Flaake (14.), 1:2 Christensen (24.), 1:3 Christensen (40.), 2:3 Raedeke (41.), 2:4 Aucoin (44.), 2:5 Christensen (48.), 2:6 Jaffray (51.), 3:6 Ullmann (55.)

>>> Adler gewinnen bei den Straubing Tigers

nwo

Quelle: Mannheim24

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