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„Längst überfällig“: Wetter-Experte rechnet mit Kälte-Einbruch im November

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Von: Josefine Lenz

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Die Temperaturen im Oktober sind eigentlich viel zu hoch. Doch droht ab November ein rasanter Absturz in Baden-Württemberg? Ein Blick auf die Prognosen schafft Klarheit:

Der Sommer ist vorbei und trotzdem will er sich noch nicht ganz verabschieden. Die Temperaturen im Oktober sind außergewöhnlich hoch. Teilweise steigt das Thermometer in Baden-Württemberg auf über 25 Grad an. Sonnenschein, blauer Himmel und eine leichte Brise – der goldene Herbst enttäuscht dieses Jahr auf jeden Fall nicht. Doch wie sieht es im November aus? HEIDELBERG24 hat sich den Wetterverlauf mal genauer angeschaut.

Nach goldenem Oktober: Wie wird das Wetter im November?

Der Oktober neigt sich allmählich dem Ende zu. Am vorletzten Wochenende verschwindet die Sonne für einige Stunden und lässt dem Regen Platz. Doch die milden und angenehmen Temperaturen bleiben. „Die Wärmepumpe, die läuft erstmal auf Hochtouren“, sagt Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net und fügt hinzu: „Und das sehr wahrscheinlich bis Ende Oktober.“ Eine „Wärmezunge nach der anderen“ erreiche Deutschland und so habe Kaltluft erst einmal gar keine Chance.

An Halloween soll es beispielsweise noch bis zu 19 Grad warm werden. „Wir können festhalten: Der Oktober wird deutlich zu warm enden“, so der Experte. Doch was passiert im Monatswechsel, wenn der November startet? „Bis Anfang November gibt es erst einmal überhaupt keinen Wintereinbruch“, prognostiziert der Meteorologe.

Kälte-Wende im November? Wetter-Experte mit frostiger Prognose

Die Wetterkarten zeigen zwar ein „fettes Tief“ vor den britischen Inseln, aber das bleibt in der Region – nach Baden-Württemberg zieht es nicht. „Wir bekommen dagegen nur die warmen Luftmassen ab. Auch an Allerheiligen zieht immer noch der Warmluftzustrom bis zu uns nach Deutschland. Das will scheinbar kein Ende nehmen“, sagt Jung weiter.

Der US-amerikanische Wetterdienstes NOAA geht aber im November doch von einer Wetterveränderung aus. Ab dem 5. November sollen die warmen Luftmassen abgedrängt werden und kühlere sollen dann bis nach Deutschland vorstoßen. „Das ist zumindest der Trend auf der letzten Wetterkarte“, bemerkt der Meteorologe an.

Wetter im November: „Kleine Wetterwende könnte drin sein“

Doch wie glaubhaft ist dieser Trend? Und welche Temperaturen erwarten uns demnach im November? Ein Blick auf die sogenannte „Ensemble-Prognose“ zeigt, dass ab November so ziemlich alles möglich ist. Der Trend geht aber nach unten – wenn auch nur langsam. „Die Abkühlung scheint also drin zu sein, die ist aber auch längst überfällig“, sagt Dominik Jung.

Bedeutet konkret: Während im Oktober die Temperaturen bei circa 10 bis 15 Grad liegen, sinken sie ab November auf fünf Grad ab. Es gibt außerdem Ausreißer, die Temperaturen bis unter dem Gefrierpunkt für den November voraussagen. „Also Anfang November könnte wahrscheinlich eine kleine Wetterwende drin sein“, so der Experte weiter. Regnen soll es übrigens sehr wenig. Und was sagen die Wetter-Experten für den Winter in diesem Jahr voraus? Dieser soll „rekordverdächtig“ werden! (jol)

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