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Sintflutartige Regenfälle in Baden-Württemberg? Wettermodell sagt Unglaubliches voraus

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Von: Fabienne Schimbeno

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Die Hitzewelle hält an: Es ist heiß und trocken in Baden-Württemberg. Die Dürre hat fatale Folgen für die Landwirtschaft. Kommt jetzt endlich der „heiß“ ersehnte Regen?

„Wann wird‘s mal wieder richtig Sommer?“ Nun, diese berühmte Frage aus dem Kult-Schlager von Rudi Carrell wird in den vergangenen Wochen wohl kaum einer gestellt haben. Seit Wochen wird Baden-Württemberg von einer anhaltenden Hitzewelle bestimmt, Trockenheit und Waldbrandgefahr bedrohen weite Teile des Landes. Doch schon ab Montag (15. August) könnte Schluss sein mit Dürre und Hitze, wie HEIDELBERG24 berichtet:

Sintflutartiger Regen in BW: Amerikanisches Wettermodell sagt Unglaubliches voraus

Wie das amerikanische Wettermodell voraussagt, soll es bereits in der kommenden Woche kräftig regnen. „Sintflutartiger Regen von Berlin-Brandenburg bis nach Bayern und Baden-Württemberg“, gibt Wetterexperte Dominik Jung das Modell in einem Video wieder. Noch Anfang August sagte eine Wetter-Prognose eine wochenlange Dürre in Baden-Württemberg voraus.

Ein Höhentief kündige sich nun aber von Dienstag auf Mittwoch (16./17. August) an und soll angeblich heftigen Regen bringen. Doch was ist dran an der Vorhersage?

Wetterexperte Dominik Jung erklärt das amerikanische Wettermodell.
Wetterexperte Dominik Jung erklärt das amerikanische Wettermodell. (Fotomontage) © Screenshot wetter.net/Montage HEADLINE24

Sintflutartiger Regen in BW? Das ist dran an der Vorhersage des amerikanischen Wettermodells

Wie Wetterexperte Dominik Jung erklärt, gilt auch für das europäische Wettermodell eine Regen-Vorhersage für die kommende Woche: Allerdings „nur ein bisschen weiter östlich, Richtung Berlin-Brandenburg, rauf bis zur Ostseeküste und vor allem Richtung Erzgebirge“, so der Meteorologe. Hier könne mit länger anhaltendem Regen gerechnet werden, „aber auch der Westen hätte ein paar Chancen auf einzelne Schauer und Gewitter“, erklärt Jung.

Im Osten könnten 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter Regen fallen, im Südwesten gebe es Chancen auf 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter. Und was sagt die allseits beliebte Wetter-App auf dem Handy für die kommende Woche?

Wetter in BW: So sieht die Regenwahrscheinlichkeit für Mannheim und Heidelberg aus

Laut „Apple Weather“ (Stand: 12. August, 15 Uhr) ist etwa für Mannheim am Montag (15. August) Regen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent angesagt. Am Dienstag (16. August) dann wieder Sonne-Wolken-Mix bei bis zu 31 Grad, größere Regenwahrscheinlichkeit dann wieder ab Mittwoch (17. August), die dann bis Freitag (19. August) anhält.

In Heidelberg etwa verhält es sich ähnlich: Auch hier wird für Montag Regen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent angezeigt. Von Mittwoch bis Freitag könnte es dann gerade so weitergehen: Hier liegt die Regenwahrscheinlichkeit zwischen 50 und 80 Prozent.

So sieht es aus, wenn es in Heidelberg bei Starkregen so richtig schüttet.
So sieht es aus, wenn es in Heidelberg bei Starkregen so richtig schüttet. © HEIDELBERG24/Peter Kiefer

Wetter in Baden-Württemberg: Auch Deutscher Wetterdienst sagt Regen voraus

Laut Ensemble-Vorhersage, die Meteorologe Dominik Jung weiter in seinem Video vorstellt, liegt das Mittel für Regen in Süddeutschland bis zum 25. August gerade mal bei 40 Liter pro Quadratmeter. „Losgehen würde es ohnehin erst am 16. bis 17.8. Also, das mit dem Höhentief und dem vielen Regen nächste Woche, es ist leider eine immer noch sehr unsichere Kiste“, so der Experte.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bleibt das sommerliche Hochdruckwetter erst einmal bestehen: Bis Sonntag (14. August) dürfen sich Sonnenanbeter noch auf heiße Temperaturen bis zu 34 Grad freuen. Doch schon am Montag (15. August) kippt das Wetter laut DWD in Baden-Württemberg:

„Am Montag teils stark, teils locker bewölkt, gebietsweise durchziehender Regen oder Schauer, örtlich auch kräftige Gewitter wahrscheinlich“, heißt es hier. Höchstwerte liegen bei 21 Grad im oberen Bergland, am nördlichen Oberrhein werden bis zu 29 Grad erwartet, so die Vorhersage. Übrigens: Erst kürzlich hat Wetterexperte Dominik Jung eine Prognose für den Winter 2022/23 vorgestellt – ein Wettermodell sagt Überraschendes über einen potenziellen Eiswinter in Baden-Württemberg aus. (fas)

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