Kinderwagen durch Luft geschleudert

Kriegsfeld: Vor den Augen der Enkel – Frau (†60) bei Unfall getötet

Ein Rettungswagen der Feuerwehr Hannover fährt mit Blaulicht durch die Innenstadt.
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Während eines Spaziergangs mit ihren beiden Enkeln wird eine 60-jährige Großmutter von einem 71-jährigen Autofahrer erfasst und tödlich verletzt.

Kriegsfeld/Rheinland-Pfalz: Eine Frau (60) und ihr Enkel im Babyalter werden von einem 71-jährigen Autofahrer erfasst – und das, weil der Mann offenbar auf der falschen Spur fuhr.

Kriegsfeld - Es sind schreckliche Szenen, die sich am Donnerstagnachmittag (18. März) im rheinland-pfälzischen Kriegsfeld abspielen: Eine 60-jährige Großmutter ist nichtsahnend mit ihren beiden Enkeln - einem elfjährigen Mädchen und einem wenige Monate alten Jungen - am Rand einer Landstraße spazieren, als sie und der Kinderwagen von einem 71-jährigen Mann erfasst werden. Über den schrecklichen Unfall mit schwerwiegenden Folgen berichtet LUDWIGSHAFEN24*.

Kriegsfeld/Rheinland-Pfalz: Frau und Enkel von Auto erfasst – 60-jährige Großmutter tödlich verletzt

Wie die Polizei in Rheinland-Pfalz berichtet, ist die 60-jährige Frau gemeinsam mit ihren Enkeln am linken Fahrbahnrand einer Landstraße in Kriegsfeld unterwegs, als sich ein 71-jähriger Autofahrer verbotenerweise auf derselben Spur nähert. Beim Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot kommt es schließlich zum folgenschweren Zusammenstoß.

Der Mann erfasst die 60-jährige Frau und den Kinderwagen, den die Großmutter gerade schiebt. Nach Polizeiangaben wird der Kinderwagen durch die Wucht des Aufpralls mehrere Meter durch die Luft geschleudert.

Kriegsfeld/Rheinland-Pfalz: Tödlicher Unfall – 60-Jährige stirbt in Krankenhaus

Bei dem schweren Unfall in Kriegsfeld erleidet die 60-jährige Frau schwere Verletzungen, muss umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden. Dort verliert die Frau schließlich den Kampf ums Überleben – sie stirbt kurze Zeit später in der Klinik.

Das Baby wird nach dem Unfall zur Überwachung in ein Krankenhaus gebracht, bleibt aber wie durch ein Wunder unverletzt – genau wie seine elfjährige Schwester.

Das Mädchen muss von einem Kriseninterventionsteam betreut werden, das in Folge des psychisch traumatisierenden Unfalls zur Unfallstelle gerufen wurde. Wie bei tödlichen Unfällen üblich, wird gegen den 71-jährigen Unfallverursacher wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt (pol/rob) *LUDWIGSHAFEN24 ist ein angebot von IPPEN.MEDIA.

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