Schwimmen verboten

Dieser Fluss lockt Touristen an - doch er ist gefährlich

Beim Río Tinto handelt es sich um einen Fluss in Spanien, der aufgrund seiner besonderen Farbe jedes Jahr viele Touristen anzieht. Doch es ist Vorsicht geboten.

Das rote Wasser ist das Markenzeichen des Río Tinto. Der Fluss liegt in Andalusien im Südwesten Spaniens. Beim Betrachten liegt die Vermutung nahe, dass mit dem Fluss etwas nicht in Ordnung ist - und der Schein trügt nicht. Es handelt sich hierbei um keinen normalen Fluss - denn der Río Tinto birgt eine große Gefahr.

Woher kommt die rote Farbe?

Die blutrote Verfärbung des Wassers kommt von sogenannten sulfidischen Schwermetallmineralien, die verwittern und sich im Wasser ablagern. Sie stammen aus einer naheliegenden Erzlagerstätte. Vor allem Eisen, Kupfer und Mangan wurden hier in den 1930er Jahren abgebaut, später auch Gold und Silber. Seit den 1990er Jahren wird hier kein Metall mehr gefördert - und die Sulfidminerale werden vom Regen in den Fluss geschwemmt.

Hoher Säure-Anteil im Wasser

So schön und geheimnisvoll der Fluss auch sein mag - er birgt ein dunkles Geheimnis. Schwimmen ist in dem Wasser nämlich nicht zu empfehlen - es ist stark säurehaltig. Nur bestimmte Mikroorganismen überleben in dem Wasser mit dem Ph-Wert von zwei. Zum Vergleich: Badeseen in Deutschland haben in der Regel einen Ph-Wert zwischen sechs und neun. Dennoch ist der Río Tinto ein Naturschauspiel - trotz seines gefährlichen Geheimnisses.

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