Deutschland mal anders erleben

Die schönsten Ziele für Städtereisen

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Eine der lebenswertesten und sichersten Städte Deutschlands: München.

Städtereisen sind ideal um ein paar Tage abseits von Mannheim zu verbringen. Was die schönsten Ziele dafür sind und was unbedingt gesehen werden sollte, stellt dieser Artikel vor.

Warum Städtereisen so beliebt sind 

Die Gründe für Städtereisen sind so vielfältig wie einleuchtend: Immer mehr Menschen machen lieber Kurztrips, deren Kosten sie besser überschauen können und die daher geringere Risiken mit sich bringen. Denn im Inland unterscheiden sich die Kosten zwar örtlich geringfügig, aber bei weitem nicht so sehr wie in anderen Nationen. Zudem haben viele Menschen Angst vor Terrorgefahr und fühlen sich im Heimatland sicherer. Auf jeden Fall steigt die Nachfrage ganz erheblich. Nicht umsonst heißt es: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? 

Berlin – Moderne Hauptstadt mit preußischer Tradition

Spektakuläre Bundeshauptstadt Berlin.

Berlin ist natürlich die offensichtlichste Wahl für einen Städtetrip. Es ist mit rund dreieinhalb Millionen die größte Stadt Deutschlands und – natürlich – die Hauptstadt. Insofern sind diese zwei Gründe eigentlich schon ausreichend, um eine Reise in die Stadt zu legitimieren. Doch es gibt noch so viel mehr! 

Zunächst aber muss man natürlich erst einmal in die Stadt kommen. Mit der Anreise per Auto ist allerdings abzuraten. Zwar ist das Autobahnnetz rund um die Stadt gut ausgebaut, aber spätestens, wenn man sich eher in Richtung des Bezirks Berlin-Mitte bewegt, hat man am Fahren keinen Spaß mehr, denn die Verkehrsführung ist ziemlich unvorhersehbar – und die Berliner nicht allzu geduldig. Die Anreise aus der Luft ist da wesentlich angenehmer, obgleich der berühmte Skandal-Flughafen Berlin Brandenburg nach wie vor nicht geöffnet ist. Doch mit Tegel und Schönefeld stehen zwei weitere Berliner Flughäfen zur Verfügung, die auch aus ganz Deutschland angeflogen werden.

Wer Flugangst hat oder gern mehr als nur Wolken sieht, wenn er aus dem Fenster schaut, nutzt den Zug – das gut ausgebaute Berliner Bahnhofsnetz ermöglicht es auch, per Ausstieg am Berliner Hauptbahnhof direkt beim Berliner Regierungsviertel auszusteigen. In der Nähe ist zudem der Potsdamer Platz, der mit dem wirklich sehenswerten Sony Center aufwarten kann. 

Von dort aus fußläufig erreichbar ist auch das berühmte Brandenburger Tor, das Wahrzeichen Berlins – doch statt gleich die Selfie-Stange auszupacken, lohnt sich ein kurzes Verharren, denn das Gebäude ist wirklich legendär. Von dort aus können Touristen Unter den Linden wandeln. Wenn sie nicht gerade, so wie fast immer, eine Baustelle sind, macht ein Besuch auch wirklich Freude. Günstig geht es hier, an dieser absoluten Premiumadresse allerdings nicht zu.

Dasselbe kann man übrigens von den Berliner Unterkünften sagen: Drei-Sterne-Hotels liegen oft schon jenseits der hundert Euro, zwei Sterne mehr kosten regelmäßig über zweihundert Zählern. Wer allerdings nicht ganz so astronomische Preise zahlen möchte und gleichzeitig auf etwas Komfort verzichten kann, kann im außerordentlich gemütlichen Three Little Pigs Hostel unterkommen. Es liegt zudem relativ „zentral“ – wenn man bei Berlin von einem Zentrum sprechen möchte.

Abseits der üblichen To-Dos wie zum Beispiel einem Besuch auf dem Fernsehturm oder einer Rundfahrt auf der Spree empfiehlt sich der Besuch auf dem Flughafen Tempelhof, der stillgelegt ist und seitdem ein riesiges Areal für Freizeitaktivitäten wurde. Dort findet sich genialerweise auch ein ausgeschlachtetes Flugzeug. Und selbst wenn es mal voll ist, hat man dort genug Platz, um sich bei dem ganzen Erkundungsrummel auszuruhen und etwas auszuspannen.

München – Mia san mia!

Mit anderthalb Millionen immer noch ziemlich groß, aber ganz anders als Berlin ist die bayrische Landeshauptstadt München. Sie gilt als eine der lebenswertesten und sichersten Städte Deutschlands, zeichnet sich aber auch durch eine riesige Schickeria und sehr hohe Preise aus.

Allerdings sind die hohen Preise es auch wert. Die Anreise nach München ist natürlich auch mit dem Zug, Flugzeug oder der Bahn möglich. Hotelpreismäßig wird es im Zentrum unter hundert Euro ähnlich wie in Berlin eher schwierig – Hostels liegen natürlich wieder deutlich darunter, allerdings muss man auch auf manche Annehmlichkeit verzichten.

Selbstverständlich gehört zu einem Besuch in München auch die Besichtigung des wohl berühmtesten Wahrzeichens der Stadt – des Müncher Doms, auch bekannt unter dem volkstümlichen Begriff Frauenkirche bekannt. Sollte man sich danach stärken wollen, muss man natürlich unbedingt einmal am Viktualienmarkt einkaufen. Dort kann man unter anderem gute Weine verkosten, den lokalen Biergarten besichtigen, Fleisch, Fisch, Brot und Käse für eine kleine Mahlzeit erwerben und sowohl einheimische als auch exotische Speisen vertilgen. Besonders, aber nicht nur Bayern-Fans sollten sich auch die Allianz-Arena ansehen, die zu den wohl spektakulärsten Fußballstadien Europas gehört.

Aber auch abseits dieser berühmten und hoch frequentierten Orte gibt es etwas zu entdecken: Wer zum Beispiel einen wirklich authentischen Biergarten besuchen will, sollte sich zum Taxisgarten bewegen. Dort gibt es neben den traditionellen Gerichten auch wirklich gute Spare-Ribs.

Wer mal eine Auszeit braucht, sollte sich den wunderbaren Englischen Garten nicht entgehen lassen, in dem sich sehr gut ausspannen lässt. Ist das Wetter kühler, lockt immer noch ein Spaziergang durch dieses romantische Plätzchen.

Frankfurt am Main – pulsierende Finanzmetropole

Sieht wie New York aus, ist es aber nicht: Frankfurt am Main.

Das spektakuläre deutsche Börsenzentrum Frankfurt am Main ist zwar kleiner als Berlin und München, mit über 730.000 Einwohnern aber kaum als klein zu bezeichnen – und wer die Silhouette der Stadt betrachtet, käme wohl auch kaum auf die Idee. Obwohl Frankfurt nicht die Hauptstadt Hessens ist, sondern das wesentlich beschaulichere Wiesbaden, stiehlt das Finanzzentrum seinem kleineren Pendant doch auf vielerlei Art die Show.

Wie bei den beiden anderen Städten auch ist es wahrlich keine Herausforderung, Frankfurt zu erreichen. Wer etwas Geduld mitbringt, kann hier in Ruhe mit dem Auto anreisen. Per Shuttle geht es auch vom Flughafen leicht in die Stadt. Man muss aber dabei berücksichtigen, dass der Frankfurter Flughafen für sich fast schon als Stadt bezeichnet werden kann. Also braucht man für den Transfer wahrscheinlich etwas Zeit. Die Anreise per Zug zum Frankfurter Hauptbahnhof ist natürlich auch kein Problem – schließlich liegt dieser sehr zentral.

Ist man erst einmal angekommen, gibt es natürlich eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, die eine Art absolutes Pflichtprogramm darstellen. Der sogenannte Frankfurter „Römer“ ist nicht nur das Frankfurter Rathaus und eines der schönsten Rathäuser deutschlandweit, sondern auch ein historisch immens wichtiges Gebäude. Schließlich fanden hier die Vorverhandlungen zur Wahl deutscher Könige und Kaiser statt.

Unter diesem Aspekt ist auch die Frankfurter Paulskirche zu sehen, die der frühere Sitz der Deutschen Nationalversammlung war. Wer aber genug von all den geschichtsträchtigen Eindrücken hat, sollte die Frankfurter Skyline bestaunen, die oft als Mini-Manhattan bezeichnet wird. Um einen bleibenden Eindruck von der Skyline zu bekommen, muss man auf den Main Tower hinauf, denn es handelt sich um die einzige öffentlich zugängliche Aussichtsplattform – aller riesigen Hochhäuser.

Zu den edelsten Einkaufsstraßen Deutschlands zählt die Frankfurter Goethestraße. Für den kleinen Geldbeutel gibt es hier nichts, aber Armani, Versace, Cartier und Tiffany betreiben hier Filialen für den exklusiven Geschmack. Wer nicht das nötige Geld im Portemonnaie mit sich herumträgt, um hier eine Shoppingtour einzulegen, kann sich immerhin umschauen und diesen Vorzug genießen.

Unbedingt zu empfehlen ist auch ein Ausflug nach Sachsenhausen und weg vom Bankenviertel. Zwar kann man vom Ufer die Skyline begutachten, hat aber ein wesentlich bodenständigeres und dörflicheres Frankfurt zu besichtigen, das einem den Blick auf die Ursprünge der Stadt besser ermöglicht als die Glasfassaden der Banken. Der berühmte Frankfurter Äppler stammt von hier und wird hier auch in vielen Kneipen genau dieses Getränk bekommen. Es ist zwar eine Feiermeile, falls man am Wochenende Lust auf einen Club-Aufenthalt haben sollte, aber dennoch wirkt Sachsenhausen viel gemütlicher als das andere Ufer.

Fazit 

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Städte wie zum Beispiel Hamburg, die absolut sehenswert sind. Doch jede der genannten Metropolen verdient eine detaillierte Vorstellung ganz genauso – und in allen dreien kann man wesentlich mehr als nur ein Wochenende verbringen.

Quelle: Mannheim24

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