Idyllisch und erholsam

Diese Bergdörfer in Europa müssen Sie unbedingt besuchen

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Wer es lieber idyllisch mag, sollte sich unbedingt mal in ein paar europäischen Bergdörfern umsehen.

Es muss nicht immer der Sandstrand sein: In Europa gibt es zahlreich wunderschöne Urlaubs- und Wanderziele in den Bergregionen - perfekt für den Herbst.

Gerade jetzt im Herbst werden die Bergregionen für Urlauber wieder attraktiver. Sie bieten idyllische Landschaften und einen perfekten Rückzugsort, um einfach mal auszuspannen - und die Aussicht zu genießen. Falls Sie noch auf der Suche nach dem passenden Reiseziel für einen kurzfristigen Urlaub in den Bergen suchen, finden Sie hier eine kleine Auswahl.

Torla, Spanien

In dem Bergstätdtchen Torla in den spanischen Pyrenäen lassen sich Wander- und Campingausflug miteinander vereinen. Denn neben Wanderpfaden, die einen Ausblick auf Seen und Schneefelder bieten, findet sich direkt im Dorf und am Ara-Fluss ein Campingplatz.

Torla befindet sich am Eingang des Nationalparks Ordesa y Monte Perdido - dem ältesten seiner Art in den Pyrenäen. Aufgrund der Kalksteinklippen, die die Landschaft des Tals prägen, wird dieser Ort auch als "Grand Canyon der Pyrenäen" bezeichnet. Von Torla aus braucht es nur 15 Minuten mit dem Shuttle-Bus in die idyllische Natur.

Hallstadt, Österreich

Im österreichischem Salzkammergut befindet sich ein ganz besonderes Bergjuwel: Hallstatt liegt direkt am Hallstätter See, während sich im Hintergrund die Berge auftürmen - ein Motiv, das für zahlreiche Postkarten verwendet wird.

In China war man so bezaubert von dem Bergdorf, dass man sich in der Provinz Guandong sein eigenes Hallstatt errichtet ließ - natürlich kommt die Kopie bei weitem nicht an das Original heran.  Wer das österreichische Dorf besucht, bekommt mit der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt oder dem "Hallstattzeitlichen Gräberfeld" viel Sehenswertes geboten.

Rougon, Frankreich

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Ein Beitrag geteilt von Jean-Baptiste Marot (@jbmarot) am

Die Landschaft um das französische Bergdorf Rougon ist durch den Fluss Verdon geprägt. Wie eine Schneise zieht er sich durch die steile Felsenlandschaft, die 700 Meter in die Tiefe führt. Auf 2.500 Metern Höhe schlängelt er sich über 160 Kilometer von den französischen Seealpen her.

Auf einem Hochplateu blickt Rougon auf den Fluss hinab und bietet Wanderwege in alle Richtungen an. Zum Beispiel liegt in der Nähe eine verfallene Burg oder ein Felsvorsprung, von dem aus Sie einen tollen Ausblick auf die Verdonschlucht genießen dürfen.

Gerstruben, Deutschland

Im Markt Oberstdorf liegt das kleine und beschauliche Bergbauerndorf Gerstruben. Auf 1.155 Metern ist eines der höchstgelegenen Orte Deutschlands. Die Gehöfte stammen teilweise aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Ganz in der Nähe strömt der Dietersbach aus der Hölltobel Klamm und verleiht der Landschaft etwas idyllisches und wildes zugleich.

Wer die 12 Kilometer von Oberstdorf nach Gerstruben durch die Allgäuer Alpen nicht zu Fuß laufen will, fährt mit dem "Oberstdorfer Marktbähnle" - so lässt sich nebenbei entspannt die Natur betrachten.

Soglio, Schweiz

Back at a happy place

Ein Beitrag geteilt von Anita (@travelita) am

Dieses Bergdorf ist wahrlich malerisch: Kein Wunder, dass es den Maler Giovanni Segantini dahin verschlug und er den Ort als "La soglia del paradiso" bezeichnete: Die Schwelle zum Paradies. Soglio liegt auf einer Hochebene, von der aus Sie über die Kastanienwälder des Bündner Südtals Bergell blicken können. Gerade mal 200 Einwohner leben hier - einige von ihnen sprechen auch deutsch, obwohl hauptsächlich eine lombardische Mundart vorherrscht. Das Dorf ist von engen Gassen und wunderschönen Rosengärten gespickt.

Uschguli, Georgien

Das UNESCO-Weltkulturerbe erinnert mit seinen alten Wehrtürmen an vergangene Kämpfe gegen Krieger aus der Mongolei: Mit 2.200 Metern über dem Meeresspiegel ist das georgische Dorf Uschguli - was "mutiges Herz" bedeutet" -, das am höchsten gelegene, dauerhaft bewohnte Dorf in Europa. Wer in die nächstgelegene Stadt fahren möchte, muss erst einmal drei Stunden lang mit dem Auto auf einer durchwachsenen Strecke in Richtung Mestia fahren. Die Kleinstadt liegt auf 1.500 Metern Höhe.

Aufgrund der Abgeschiedenheit wagen sich bisher nur wenige Touristen in das Dorf - jedoch gibt es bereits ein paar Zimmer zur Miete und in Zukunft sollen weitere Gaststätten errichtet werden.

Arnarstapi, Island

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Ein Beitrag geteilt von Kristin Hampton (@kristin_hampton) am

Auf der Halbinsel Snæfellsnes an Islands Westküste finden Wanderer eine unglaubliche Artenvielfalt vor: Von Vögeln bis hin zu Buckel- oder Zwergwalen ziehen zahlreiche Tiere an den Küsten der Insel entlang. Diese können Sie auf dem drei Kilometer langen Weg von Arnarstapi bis Hellnar genießen.

An der Spitze der Halbinsel befindet sich der Vulkan Snæfellsjökull. Aufgrund ihrer landschaftlichen Sehenswürdigkeiten wird die dünnbesiedelte Insel auch "Island in Miniatur" genannt - sie bietet einfach alles von hohen Wanderwegen bis hin zu felisgen Küsten. Eigentlich bedeutet der Name der Insel allerdings "Schneeberghalbinsel".

Von Franziska Kaindl

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