Senioren abgelockt...

Betrüger müssen für mehrere Jahre ins Gefängnis!

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Viele Senioren vielen auf die miesen Tricks der Betrüger rein und trugen eine hohen Schaden davon...(hier:Symbolbild)

Zwei Männer haben zigfach falsche Gewinnmitteilungen an Senioren verschickt und viele von ihnen um Geld betrogen. Jetzt müssen sie für mehrere Jahre ins Gefängnis...

Einen Schaden in Millionenhöhe, verursachten zwei Männer, indem sie mit falschen Gewinnmitteilungen und überteuerten Telefon-Hotlines vor allem ältere Menschen betrogen hatten. 

Dafür müssen sie jetzt für mehrere Jahre ins Gefängnis! 

Zwei Männer haben zigfach falsche Gewinnmitteilungen an Senioren verschickt und viele von ihnen um Geld betrogen. Der Schaden geht in die Millionen. Dafür müssen sie jetzt für einige Zeit ins Gefängnis. Die Große Wirtschaftskammer des Mannheimer Landgerichts hat die 53 und 58 Jahre alten Angeklagten am Freitag zu vier Jahren und sechs Monaten beziehungsweise zu drei Jahren Haft verurteilt. Sie sollen in den Jahren 2007 und 2008 über Firmen in Offenburg (Ortenaukreis) millionenfach standardisierte Gewinnbenachrichtigungen versendet haben.

Darauf waren Wertpunkte angegeben, die - so hieß es - die Empfänger beispielsweise gegen 2hochwertige Sachpreise" einlösen könnten.

Nach Angaben der Vorsitzenden Richterin mussten die vermeintlichen Gewinner dafür allerdings Zuzahlungen machen, die zum Teil den Wert des Gewinns überstiegen: für Zwiebelschneider oder einen Messerblock etwa. Die Teilnehmer sollten sich zunächst über eine Hotline registrieren, die 1,99 bis zu 2,99 Euro pro Minute kostete. Das stand zwar im Kleingedruckten, das Band hielt den Anrufer jedoch möglichst lange in der Leitung. 

Laut Anklage haben rund 321 000 Menschen angerufen: Ihnen entstand Schaden in Höhe von insgesamt etwa 5,4 Millionen Euro.

Die Angeklagten, die schon wegen ähnlicher Vergehen vor Gericht standen, hatten im Prozess umfangreiche Geständnisse abgelegt. Einer von ihnen sitzt bereits im Gefängnis. Vor der Urteilsverkündung hatten beide das letzte Wort. Während der eine vom "größten Fehler seines Lebens" sprach, gab der andere zu:

 "Es betrügt sich leicht, wenn man keinen Augenkontakt zu den Opfern hat." 

Frühere Strafen sowie Verzögerungen im Verfahren wurden beim Strafmaß berücksichtigt, viele Monate der Haftstrafen gelten bereits als vollstreckt.

Quelle: Mannheim24

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