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Worms: Frau zieht Nilgänse per Hand auf – dann greifen Tierquäler zum Messer

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Von: Katja Becher

Eine Nilgansfamilie mit zwei Küken (Symbolfoto)
Eine Nilgansfamilie mit zwei Küken (Symbolfoto) © Frank Rumpenhorst/dpa

Worms - Unbekannte haben drei ausgewilderten Nilgänsen die Flugfedern abgeschnitten. Jetzt ermittelt die Kripo wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Unfassbare Tierquälerei in Worms: Eine 57-Jährige Frau und ihr Sohn zogen seit dem 23. April drei Nilgänse von Hand auf und konnten sie dank guter Pflege Ende Juni wieder auswildern. Freigelassen wurden die drei Gänse am 23. Juni in Hamm an einem Weiher zwischen Landdamm und Rhein. Kurze Zeit später müssen die Tiere Opfer von Tierquälern geworden sein. Denn bei einer Nachkontrolle stellte sich heraus, das den drei Gänsen die Flugfedern abgeschnitten wurden.

Eine der Nilgänse mit gestutztem Flügel
Eine der Nilgänse mit gestutztem Flügel © Polizeidirektion Worms

Worms: Tierquäler schneiden Nilgänsen die Federn ab – Kripo ermittelt

Mit ihrer Tat haben die bisher Unbekannten dafür gesorgt, dass die drei Gänse flugunfähig sind – und somit auch nicht mehr vor Fressfeinden flüchten können. Die Kripo Worms hat die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Hintergrund und Motiv der Tat seien laut Polizei Worms noch nicht bekannt. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Kripo unter der Nummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail
unter kiworms@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden. (pol/kab)

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