Frau (30) mit Waffe verletzt

Nach SEK-Einsatz in Worms: Tatverdächtiger noch auf freiem Fuß

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Worms: SEK-Einsatz in der Wollstraße am Samstgnachmittag (14. Dezember).

Worms – Großeinsatz von Polizei und SEK am Samstagnachmittag (14. Dezember) in der Wollstraße. Nach einer schweren Körperverletzung fehlt von dem Tatverdächtigen jede Spur.

  • Worms: Pärchenstreit eskaliert am Samstagnachmittag (14. Dezember) 
  • Mann schlägt Frau mit Pistole auf den Kopf
  • SEK rückt in die Wollstraße in Worms an 
  • Gerüchte kursieren in den sozialen Medien: Sind Schüsse gefallen? 
  • Tatverdächtiger aus Worms weiterhin auf freiem Fuß

Update vom 16. Dezember: Am Samstag (14. Dezember) kommt es in einer Wohnung in der Wollstraße in Worms zu einem heftigen Streit zwischen einem 30-jährigen Paar, in dessen Folge der Mann seiner Freundin mit einer Pistole auf den Kopf schlägt und sie dadurch verletzt. Ein Sondereinsatzkommando wird daraufhin zur Unterstützung hinzugezogen, die Wollstraße in Worms großräumig abgesperrt. Doch vom Tatverdächtigen fehlt jede Spur, der bewaffnete Mann ist aus der Wohnung geflüchtet. Wie die Polizei Worms am Montag auf Anfrage bestätigt, befindet sich der 30-Jährige immer noch auf freiem Fuß, konnte noch nicht gefasst werden. Gegen den Mann wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. 

Nur wenige Tage später kommt es auch in Stuttgart zu einem SEK-Einsatz – hier rückt das Sondereinsatzkommando zum SI-Centrum aus, kurz darauf ist ein lauter Knall zu hören.

Worms: SEK-Einsatz in Wollstraße – Frau mit Waffe verletzt

Erstmeldung vom 14. Dezember: In einer Wohnung in der Innenstadt in Worms geraten am Samstagnachmittag ein 30-jähriger Mann und seine gleichaltrige Frau in Streit. Dieser Pärchenstreit eskaliert irgendwann so sehr, dass der Mann der 30-Jährigen mit einer Pistole auf den Kopf schlägt. Es gelingt der jungen Frau, aus der Wohnung in Worms zu flüchten und einen Passanten um Hilfe zu bitten. Da der Mann bewaffnet ist, zieht die Polizei Spezialkräfte des SEK hinzu. In der Zwischenzeit hat die Polizei das Gebäude abgesichert und die Wollstraße großräumig abgesperrt.  

Trotz des schnellen Einschreitens der Polizei kann sie den bewaffneten Mann nicht mehr in der Wohnung antreffen. Die Frau wird ärztlich versorgt. Die Ermittlungen dauern an. In den sozialen Medien kursieren seit dem SEK-Einsatz Gerüchte, dass Schüsse gefallen sind. Die Polizei weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass es zu keiner Schussabgabe gekommen ist

Worms: Wie sind die Gerüchte um einen Schuss entstanden? 

Die Gerüchte wurden anscheinend vor allem über einen Wormser Fotografen und den Passanten, der der Frau geholfen hat, verbreitet. Es könnte sein, dass er die Kopfwunde der Frau mit einer Schusswunde verwechselt hat. Ein anderer Zeuge berichtet, dass die Frau ziemlich verwirrt gewirkt hat und von Schmerzen im Kopf gesprochen hat. Sie soll behauptet haben, dass der Mann gedroht hat, ihr ins Knie zu schießen. Auch sie könnte demnach behauptet haben, angeschossen worden zu sein. 

Am Samstag fallen in Mannheim wirklich Schüsse: Als ein psychotischer Mann Polizisten angreift, erschießen sie ihn.

Erst Ende Oktober schockiert eine Bluttat die ganze Region: Eine Frau wird in ihrem Hausflur von ihrem Ex-Freund erstochen. Wenig später kann ihn das SEK verhaften. Zu einem kuriosen Vorfall kommt es in der Nacht auf Sonntag auch in Ludwigshafen. Anwohner rufen die Polizei, da sie meinen einen Toten in einem Auto gesehen zu haben.  

In Karlsruhe ereignet sich der Südweststadt ein schrecklicher Vorfall, bei dem ein Mann schwer verletzt wird. Eine Gruppe schlägt den 54-Jährigen bewusstlos.

Eine besorgte Autofahrerin ruft die Polizei Hessen an. Sie erklärt, dass der Wagen vor ihr eine Leiche im Kofferraum transportiert. Sofort herrscht Alarmzustand.

pol/kp

Quelle: Mannheim24

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