Absperrung aufgehoben

Sprengstoffexperten in Worms geben Entwarnung

+
Sprengstoffexperten überprüfen, ob von dem herrenlosen Gepäckstück vor dem Wormser Arbeitsamt Gefahr ausgeht

Worms - Vor dem Arbeitsamt in der Liebenauerstraße wurde ein herrenloser Koffer gefunden. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Wurde der Koffer bewusst platziert?

Nach der Evakuierung des abgesperrten Bereichs in der Liebenauerstraße wurde der Koffer von Entschärfern durchleuchtet. Kurz darauf können die Experten Entwarnung geben: In dem Gepäckstück befindet sich lediglich eine Schreibmaschine.

Herrenloser Koffer vor Arbeitsamt abgestellt!

Die Absperrungen wurden inzwischen wieder aufgehoben, Mitarbeiter und Kunden des Arbeitsamtes konnten gegen 11:15 Uhr in das Gebäude und ihre Wohnungen zurückkehren.

Aktuell liegen noch keine Hinweise zu der Person vor, die den Koffer vor dem Haupteingang des Arbeitsamtes abgestellt hat. „Alles Mögliche ist denkbar - von der Entsorgung der alten Schreibmaschine bis dahin, dass jemand den Einsatz beabsichtigt hat“, sagte ein Sprecher der Polizei.

Bereits zum dritten Mal innerhalb von zehn Tagen sind in der Metropolregion Sprengstoffexperten im Einsatz – nach Drohanrufen in Jobcentern in Ludwigshafen (11. Januar) und Neustadt (20. Januar), löst am Donnerstagmorgen, 21. Januar, ein herrenloser Koffer vor dem Wormser Arbeitsamt in der Liebenauerstraße ein Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr aus.

Aufgrund des Fundorts – das Gepäckstück wurde direkt vor dem Haupteingang aufgefunden – geht die Polizei zunächst davon aus, dass der Koffer nicht vergessen, sondern bewusst dort platziert wurde.

Auf Anraten von Entschärfern des LKA Rheinland-Pfalz wurde ein Radius von rund 300 Metern evakuiert. Der Bereich rund um das Arbeitsamt wurde während des Einsatzes sowohl für den Fahrzeug- als auch für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Nach Bombendrohung: Polizei gibt Entwarnung

Drohanrufe in Ludwigshafen und Neustadt

Bereits am 11. Januar gingen bei der Polizei Ludwigshafen zwei Drohanrufe ein. Dabei verkündete eine weibliche Stimme, dass man das Arbeitsamt und das Jobcenter in die Luft sprengen wolle. Nach der Durchsuchung der Räumlichkeiten konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. 

Bombendrohung im Jobcenter Deutsche Weinstraße

Am 20. Januar ging ein Anruf im Jobcenter in Neustadt an der Weinstraße ein. Wieder ist es eine weibliche Stimme, die behauptet, eine Bombe im Gebäude in der Friedrich-Ebert-Straße versteckt zu haben. Kurz darauf konnte auch in diesem Fall Entwarnung gegeben: In dem Gebäude wurde kein Sprengstoff gefunden.

Über einen möglichen Zusammenhang zwischen den ähnlich gelagerten Fällen könne man am laut Aussagen eines Polizeisprechers noch nichts sagen: „Das wäre zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation.

pol/rob

Quelle: Mannheim24

Mehr zum Thema

Neueste Artikel

Kocak sauer: „Das ärgert mich maßlos!“

Kocak sauer: „Das ärgert mich maßlos!“

Zum fünften Mal Weltfußballer: Ronaldo schlägt Messi 

Zum fünften Mal Weltfußballer: Ronaldo schlägt Messi 

St. Pauli rettet einen Punkt

St. Pauli rettet einen Punkt

Schock für Fans! Müller-Westernhagen sagt Konzerte ab

Schock für Fans! Müller-Westernhagen sagt Konzerte ab

Einigung auf neue EU-Maßnahmen gegen Lohndumping

Einigung auf neue EU-Maßnahmen gegen Lohndumping

Schneider rettet St. Pauli einen Punkt

Schneider rettet St. Pauli einen Punkt

Kommentare