Kapitalperspektive für Software-Riese 

SAP setzt auf "Internet der Dinge"

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Walldorf - Autos, die online gehen, Hausgeräte, die aus dem Internet gesteuert werden: Der Softwarekonzern SAP setzt auf das Geschäft mit dem "Internet der Dinge".

Der Softwarekonzern SAP will sich mit Abo-Modellen noch stärker auf die Industrie konzentrieren. Das sogenannte "Internet der Dinge" habe das größte Wachstumspotenzial in dem Bereich, sagte Technikvorstand Bernd Leukert am Montag in Walldorf. Doch was soll das überhaupt sein?

Dahinter verbirgt sich schlicht die Entwicklung, dass immer mehr Maschinen mit dem Internet verbunden sind. Aber auch die Industrie will sich die Möglichkeit der Vernetzung von Maschinen und Bauteilen zunutze machen.

SAP will die passende Software liefern, damit die Firmen die Abläufe dahinter managen können - und die soll künftig auch in der sogenannten Cloud laufen. Die Programme werden also nicht als Lizenz verkauft, sondern zur Miete angeboten. Außerdem haben die Kunden die Möglichkeit, Software auf Servern von SAP auszulagern und so eigene Rechenzentren zu sparen.

Der Softwarekonzern macht bislang noch den kleineren Teil seiner Umsätze mit Cloud-Software. In diesem Jahr plant SAP mit gut einer Milliarde Euro Umsatz aus Cloud-Diensten bei zuletzt rund 17 Milliarden Euro Jahresgesamtumsatz. Bis 2017 sollen es drei bis dreieinhalb Milliarden Euro "aus den Cloud" sein. SAP werde in den kommenden Jahren im Cloud-Geschäft zweistellig wachsen, sagte Leukert. Im klassischen Geschäft mit Softwarelizenzen hingegen rechne er nur mit einem einstelligen Plus.

dpa/rob

Quelle: Mannheim24

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