Quartalszahlen von MLP

MLP bangt um Jahresziel

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MLP hinkt den noch im August bestätigten Ansprüchen weit hinterher

Wiesloch - Bei MLP wackelt das Ergebnisziel für das laufende Jahr. Zwar ist das Geschäft mit den Lebensversicherungen gut angelaufen, in der Krankenversicherung lahmt der Verkauf jedoch.

MLP, der größte Finanz- und Versicherungsvertrieb der Region, legt die neusten Zahlen vor. Daraus ist zu entnehmen, dass das Ergebnisziel für das laufende Jahr wackelt. Zwar sei das für den Erfolg entscheidende vierte Quartal im Geschäft mit Lebensversicherungen gut angelaufen, in der Krankenversicherung lahme der Verkauf jedoch.

Damit ist fraglich, ob das Wieslocher Unternehmen wenigstens den unteren Rand der bereits eingegrenzten Prognosen erreichen werde, räumte Finanzchef Reinhard Loose am Donnerstag ein. Das Ergebnis müsste dann – vor Zinsen und Steuern (Ebit) – bei 50 Millionen Euro liegen. 

Dieses Ziel sei nach den ersten neun Monaten „ambitionierter geworden“, sagte Loose. „Um es zu erreichen, ist in den letzten Wochen des Jahres eine sehr hohe Dynamik notwendig.“ 

Noch im August hatte MLP bis zu 65 Millionen Euro Ebit für möglich gehalten.

Das dritte Quartal war für MLP mit 4,9 Millionen Euro Ebit (7,3 Millionen im Vorjahr) zwar das beste Ergebnis in diesem Jahr, lag aber deutlich unter dem Vorjahresniveau. Nach neun Monaten steht der Finanzmakler bei 10,4 Millionen Euro, ein Minus von 15 Prozent. Die Erträge sind nur um zwei Prozent auf 345,7 Millionen Euro gestiegen.

Das Umfeld bleibt wohl weiterhin schwierig: Sowohl in der Lebens- als auch in der privaten Krankenversicherung erwarteten Experten in diesem Jahr weniger neue Abschlüsse.

Reuters/tin

Quelle: Mannheim24

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