Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen

Wetter in Deutschland und der Region: Krasser Temperatursturz und Regen zum Wochenende

Das Wetter in Deutschland und der Rhein-Neckar-Region bleibt auch sommerlich warm. Doch Ende der Woche endet wohl der Sommer – mit viel Regen.

  • Der Sommer geht in die Verlängerung – ein Grund zur Freude?
  • Mit der anhaltenden Trockenheit steigt auch die Waldbrand-Gefahr in der Rhein-Neckar-Region massiv an.
  • Folgt auf die Rekord-Temperaturen im September ein Temperatursturz?
  • Die Wettervorhersage für Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen.

Update vom 22. September: Der Sommer scheint sich so langsam seinem Ende zu nähern. Das Wetter zeigt sich zu Beginn und Mitte der Woche noch warm, ab Freitag brechen die Temperaturen in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen aber komplett ein und es beginnt zu regnen. Ein gutes hat es aber: Die Waldbrandgefahr ist um eine Warnstufe gesunken.

Mittwoch, 23. Septemberbis 26 Grad, teils bewölkt
Donnerstag, 24. Septemberbis 21 Grad, teils bewölkt
Freitag, 25. Septemberbis 16 Grad, vereinzelte Regenschauer
Samstag, 26. Septemberbis 15 Grad, Schauer
Sonntag, 27. Septemberbis 14 Grad, Schauer
Montag, 28. Septemberbis 16 Grad, Schauer
Dienstag, 29. Septemberbis 19 Grad, Schauer

Wetter heute in Deutschland und in der Region Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen

Heute wird das Wetter in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen noch einmal schön warm. Nur morgens und abends bleibt es etwas kühl. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei bis zu 10 Prozent. Die Windgeschwindigkeit erreicht bis zu zwei Kilometer die Stunde.

Morgens16 Grad, sonnig
Mittags24 Grad, sonnig
Abends26 Grad, wolkig
Nachts18 Grad, wolkig

Wetter in Deutschland und der Region: Folgt der Temperatur-Sturz?

Update vom 17. September: Der September ist außergewöhnlich gewesen: Rekordtemperaturen und tropische Nächte im Spätsommer. Obgleich die Freibadsaison bereits zu Wochenbeginn (14. September) zu Ende gegangen ist, sind in den vergangenen Tagen Temperaturen über 30 Grad gemessen worden. Folgt jetzt ein heftiger Temperatursturz? Ja und Nein. Zwar dreht der Wind von Süd auf Nord und bläst somit kalte Polarluft über Deutschland. In Teilen des Bundesgebietes stürzen die Temperaturen somit um bis zu zehn Grad in den Keller! Aber während im Norden Deutschlands gerade einmal 15 bis 18 Grad erreicht werden, bleibt die Rhein-Neckar-Region vom Tief weitgehend verschont. Zwischen Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg bleibt es sommerlich warm, wenn auch nicht mehr ganz so heiß.

Wetter in Deutschland und der Region: Droht uns eine Waldbrand-Katastrophe?

Erstmeldung vom 16. September: Mit Temperaturen Nach einem traumhaft sommerlichen Wochenende beschert uns Hoch Kevin auch weiterhin Sonne satt. Wer glaubt dem Hochsommer würde Mitte September die Puste ausgehen, hat sich getäuscht. Vielerorts klettert das Thermometer auch in dieser Woche über die 30-Grad-Marke. Bei meist wolkenlosen Himmel zeigt sich auch in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen der Sommer in den nächsten Tagen in seiner ganzen Pracht. Damit ist auch in der dritten Septemberwoche Badeseewetter angesagt. Wenn Du in diesem Jahr noch einmal ordentlich Sonne tanken willst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

Aber wie lange bleibt uns die hochsommerlichen Temperaturen erhalten? Und wann wird es endlich mal wieder regnen? Der gebeutelten Natur wäre es zu wünschen, denn die Dauer-Trockenheit hat dramatische Auswirkungen. Es drohen Waldbrände! Der DWD hat für die Region die zweithöchste Warnstufe ausgerufen.

Die Wochenmitte zeigt sich erneut heiß, aber auch stark bewölkt. Die Regenwahrscheinlichkeit für Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen liegt bei gerade einmal fünf Prozent. In der Nacht kühlt das Wetter gerunter auf 22 Grad.

Wetter in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen: So wird die Woche

Das Wetter der kommenden Woche wird in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen noch einmal richtig heiß und trocken. Dabei handelt es sich vielleicht um die letzte Chance, das schöne Wetter noch einmal so richtig zu genießen.

Am Dienstag (15. September) bleibt der Himmel in der Metropolregion Rhein-Neckar bis in den späten Nachmittag nahezu wolkenlos. Es weht lediglich ein schwacher Wind aus südöstlicher bis östlicher Richtung. Das sonnige und trockene Spätsommerwetter beschwert Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen Höchstwerte von bis zu 31 Grad.
In der Nacht zum Mittwoch bleibt es oft klar, im Süden Deutschlands können lokaler Nebel oder Dunst bei Tiefsttemperaturen von 15 Grad auftreten.

Wetter in Deutschland und in der Region Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen: Akute Waldbrandgefahr

Bei aller Freude über die spätsommerliche Wärme – das Kaiserwetter hat auch seine Schattenseiten: die Waldbrandgefahr steigt. Der Deutsche Wetterdienst hat für die Metropolregion Rhein-Neckar am Montag (14. September) die zweithöchste Warnstufe herausgegeben.

Langzeitprognosen aus dem vergangenen Monat haben sich bislang nicht erfüllt: Sowohl der europäische Wetterdienst „European Centre for Medium Range Weather Forecast“ (ECWMF) als auch der amerikanische Wetterdienst „National Oceanic and Atmospheric Administration" (NOAA) hatten für den September viel Regen vorausgesagt.

Derzeit sieht es aber ganz und gar nicht danach aus. Denn bis zum Mittwoch (16. September) werden voraussichtlich noch sehr hohe Temperaturen erreicht. Erst am Donnerstag (17. September) zieht eine neue Kaltfront über Deutschland, die jedoch nur für eine geringe Abkühlung sorgen wird. Zudem ist bis zum Ende der Woche kaum Regen in Sicht. Was für Sonnenanbeter ein Grund zur Freude ist, hat aber auch dramatische Auswirkungen auf die Natur.

Vor allem Landwirte haben mit der Dürre zu kämpfen. Aber auch die Wälder in der Rhein-Neckar-Region trocknen weiter aus. Neben dem Risiko einer erhöhten Waldbrandgefahr sind es vor allem die Wasserspeicher in tieferen Erdlagen, die in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch für die zweite Septemberhälfte ist hinsichtlich des herbeigesehnten Niederschlages keine Besserung in Sicht.

Bisher sind die Wälder in Baden Württemberg weitgehend von Bränden verschont geblieben. Für effektives und schnelles Handeln im Ernstfall hat es jedoch bereits Feuerwehrübungen gegeben. Unter anderem in Donaueschingen, wo mit einem Hubschrauber trainiert worden ist. In Rheinland-Pfalz hat es am 12. August gebrannt: In einem Wald im Hunsrück-Gebirge hat etwa ein Hektar Feuer gefangen. Insgesamt 120 Feuerwehrleute sind an den Löscharbeiten beteiligt gewesen. (esk)

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa

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