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Weihnachten in RLP: Diese Corona-Regeln gelten für die Feiertage

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Von: Marten Kopf

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Rheinland-Pfalz - Das zweite Weihnachtsfest in Corona-Zeiten steht vor der Tür. LUDWIGSHAFEN24 fasst zusammen, was an den Feiertagen erlaubt ist – und was nicht:

„Wir bereiten alles für eine Omikron-Welle vor“, sagt Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz am Mittwoch (22. Dezember) auf einer Pressekonferenz in der Landeshauptstadt Mainz. Erst am Vortag hatten Bund und Länder in einer Schalte neue Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Die gelten bundesweit, sind aber als „Mindeststandard“ gedacht. Es steht den Bundesländern frei, Verordnungen zu erlassen, die in bestimmten Bereichen auch darüber hinaus gehen.

BundeslandRheinland-Pfalz
LandeshauptstadtMainz
Einwohnerzahl4.098.392 (Stand: 31. Dezember 2020)
Fläche19.858 km²
MinisterpräsidentinMalu Dreyer (SPD)

Dreyers Amtskollegen im benachbarten Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), zum Beispiel gehen die gemeinsamen Beschlüsse nicht weit genug. Entsprechend strikt präsentieren sich dort auch die Regelungen für die Weihnachtszeit. Denn gerade die Weihnachtszeit, so befürchten Experten, könnte der Verbreitung der gefährlichen Omikron-Variante jetzt Vorschub leisten. Und tatsächlich unterscheiden sich die geltenden Regeln von Bundesland zu Bundesland.

Rheinland-Pfalz: Weihnachtseinkauf, Familienfeier und Restaurantbesuch

Die letzten Weihnachtseinkäufe gestalten sich zumindest für Ungeimpfte schwierig. Denn in gewerblichen Einrichtungen wie Geschäften gelten die 2G-Regelung für Kundinnen und Kunden – mit Ausnahme für Betriebe oder Einrichtungen des täglichen Bedarfs (wie etwa Supermärkte oder Drogerien). Außerdem gilt das Abstandsgebot von 1,50 Metern und natürlich die obligatorische Maskenpflicht.

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Zwar hat die Ministerpräsidentenkonferenz am Dienstag neue Kontaktbeschränkung beschlossen, diese Beschränkungen – erlaubt sind dann nur noch höchstens zehn Menschen auch bei Geimpften und Genesenen mit Ausnahme von Kindern – sollen aber erst am 28. Dezember in Kraft treten. Über die Weihnachtfeiertage gelten somit keinerlei Kontaktbeschränkungen im privaten Raum. Allerdings empfiehlt die Landesregierung, die Zusammenkünfte in möglichst kleinem Rahmen zu halten. Anders stellt sich die Lage dar, sollten während der Feiertage Restaurantbesuche geplant sein: In der Gastronomie nämlich gilt weiterhin die 2G-plus-Regel, Menschen ohne Immunisierung haben keinen Zutritt. Geimpfte und/oder genesene Personen benötigen zusätzlich einen aktuellen Antigen- oder PCR-Test. Von der Testpflicht ausgenommen sind lediglich Personen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben.

Weihnachten in der Pandemie: Gottesdienst unter 2G-plus-Bedingungen?

Kirchengemeinden können ihre Gottesdienste auch weiterhin nach 3G-Bestimmungen organisieren. Das bekräftigt Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) ebenfalls am Mittwoch. Aber eben mindestens 3G. Und es stehe ihnen frei, sich für 2G oder 2G plus zu entscheiden – also nur Geimpfte und Genesene mit Test zuzulassen, so der Minister weiter. Es wird also auch am Weihnachtsabend gemeindeabhängig sein, wer vor Ort an den Messen wird teilhaben dürfen – und wer eben nicht. Pauschale Aussagen lassen sich in dieser Frage also nicht treffen, es empfiehlt sich, sich rechtzeitig bei den Kirchengemeinden zu informieren.

Unabhängig davon, unter welchen Bedingungen der Gottesdienst stattfindet, gilt auch hier das Abstandsgebot von 1,50 Metern; dieses kann durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz gewahrt werden. Außerdem sind wiederum medizinische Masken zu tragen, und das übrigens auch, sollte der Gottesdienst im Freien stattfinden. (mko)

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