Schicke Autos und coole Typen

„Rock´n´Roll Weekender“: Zeitreise in die 50er

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Rock'n'Roll Weekender in Walldorf: Zeitreise in die 40er und 50er.
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Rock'n'Roll Weekender in Walldorf: Zeitreise in die 40er und 50er.
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Rock'n'Roll Weekender in Walldorf: Zeitreise in die 40er und 50er.
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Rock'n'Roll Weekender in Walldorf: Zeitreise in die 40er und 50er.
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Rock'n'Roll Weekender in Walldorf: Zeitreise in die 40er und 50er.
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Rock'n'Roll Weekender in Walldorf: Zeitreise in die 40er und 50er.
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Rock'n'Roll Weekender in Walldorf: Zeitreise in die 40er und 50er.

Wenn überall rund um die Astoria Halle der ansteckende Rock 'n' Roll mit seinem Beat, seinen Riffs und Bassläufen tönt, der direkt vom Ohr ins Bein geht, muss wieder Rock'n'Roll Weekender sein.

Und natürlich ist das „Rock 'n' Roll“-Treffen deutlich mehr, als gemeinsam Musik hören. Da lohnt sich eine Entdeckungstour über den Park und Zeltplatz vor der Halle, denn zu sehen gibt es viel.

Fangen wir man an bei den Rockabillys und Rockabellas an. Tolle bei den Jungs, Petticoat bei den Mädels – das sind die Markenzeichen des Rock 'n' Roll. Alles erinnert an die 50er Jahre, ist aber lange nicht altmodisch, sondern einfach nur lässig. Und genauer hinschauen lohnt sich. Versteckte Details wie Strumpfbänder oder Tätowierungen sieht man nämlich oft erst auf den zweiten Blick. Woher Tine ihren Spitznamen „Himbeerchen“ hat, erklärt sich schnell: die Himbeere auf de Rücken ist kaum zu übersehen, während Anja ihr Schleifchen unter ihren Haaren versteckt hat. Beide sind sie aus dem Ruhrgebiet angereist und wollen an diesem Wochenende vor allem eins: tanzen.

Anja und Mario aus Bad Kreuznach sind nur hergekommen, um sich genau das anzusehen: „Uns gefällt die Atmosphäre und der Zusammenhalt hier.“ Wahrscheinlich haben sie auch den besten Platz auf dem Außengelände: mit ihren Campingstühlen sitzen sie auf der Ladefläche ihres Pick-Up und beobachen das Treiben.

Und dazu gehören natürlich auch die amerikanischen Schlitten aus den 50er Jahren. Brummend und blubbernd fahren sie über das Gelände und machen immer wieder kurz Halt für die Fotografen. Glänzend poliert oder rostig, so wie der Dodge von Chris – alle sind sie Hingucker.

Erlebt haben die Autos auch ziemlich viel in der Vergangeneheit: Marc aus Zürich erzählt gerne, wie er seinen Edsel importiert hat. „Top-Zustand, keine Probleme beim Zoll und beim Schweizer TÜV“. Aber welche Höchstgeschindigkeit fährt dieses Auto? In den Dokumenten war nichts zu finden. Zumal er Reifen drauf hat, die bis 180 zugelassen sind. Was nun, wenn das Auto schneller sein könnte? Bei so einem Auto eigentlich eine blöde Frage. In der Schweiz gleich doppelt, dort gilt nämlich eine Maximalgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern.

Am späten Abend füllt sich dann nach und nach die Halle, wo Emmy Lou and the Rhythm Boys so richtig aufdrehen. Spätestens jetzt bleibt keiner mehr still stehen. Vorne steht man eher eng und wippt zur Musik, hinten Tanzen die Paare und machen schwungvolle Drehungen, dass die Röcke gerade so fliegen.

Und wer sich fragt, wo man die schicken Anziehsachen herbekommt, der muss nur mal in die Sporthalle gehen. Dort gibt es so ziemlich alles, was das „Rock 'n' Roller“-Herz begehrt, angefangen bei Schiebermützen für die Jungs über Handtaschen in allen Varianten für die Mädels, Schuhe, lustige Accesoires wie die „mexikanische Rache an chinesischen Billigprodukten“ am Stand von Mario: chinesische Winkekatzen mit Wrestlingmasken aus einem mexikanischen Familienbetrieb, die so dermaßen aufgemotzt noch viel mehr Glück bringen.

Musikalischer Höhepunkt des Samstagabends: Johnny Legend mit seinem Rauschebart aus den USA. Schon Quentin Tarantino hat dessen Musik in seinen Filmen verwendet. Einfach nur Spitze, was der alte Herr da auf der Bühne macht.

Insgesamt 22 Bands und neun Djs spielen beim Walldorf Weekender und der letzte Tag, der Pfingstmintag wird von „Rust 'n' Chrome“ auf dem Festplatz eingeläutet wo man Oldtimer, Hot-Rods uns Custom-Cars bewundern kann. Und Rock 'n' Roll läuft auch dazu.

chr

Quelle: Mannheim24

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