Verstärkte Kontrollen

Keine Rettungsgasse gebildet - Polizei stellt zahlreiche Verstöße fest!

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Zahlreiche Rettungsgassen-Verstöße in Baden-Württemberg (Symbolfoto)

Stuttgart - Die baden-württembergische Polizei kontrolliert seit Februar 2018 verstärkt die Bildung von Rettungsgassen. So viele Verstöße wurden bereits festgestellt: 

Bei schweren Verkehrsunfällen zählt für die Rettungskräfte jede Sekunde. Seit Mitte Februar läuft die Kampagne des Innenministeriums in Baden-Württemberg zur Bildung der Gasse für Rettungsfahrzeuge. „Wir machen Ernst", kündigte Innenminister Thomas Strobl damals an. Die Polizei überwacht seitdem gezielt die Bildung von Rettungsgassen und bestraft die Missachtung konsequent.

Auf A6: Startschuss für Kampagne „Rettungsgasse - rettet Leben“

Im ersten Quartal werden insgesamt 412 Verstöße festgestellt, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Stuttgart mitteilte. Dazu kämen noch mindestens 245 Anzeigen als Ergebnis einer Kontrolle am 8. April auf der Autobahn 5 bei Karlsruhe. 

Autofahrer sind schon bei stockendem Verkehr verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Sie muss immer zwischen dem äußersten linken und dem rechts daneben liegenden Fahrstreifen entstehen. 

Das Polizeipräsidium Freiburg führt den Angaben zufolge einen Pilotversuch mit Dashcams, im Auto angebrachten Minikameras, durch. Über die Laufzeit von einem Jahr werden Dashcams in zwei Streifenfahrzeugen der Autobahnpolizei eingesetzt, vor allem zur Sanktionierung der Rettungsgassen-Verstöße.

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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