Das Schulweg-ABC

Zum Schulbeginn: Tipps für Kinder im Bus-und Bahnverkehr 

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Mit ein paar Tipps, kommen die Kinder sicher zur Schule.  

Stuttgart – In Rheinland-Pfalz wird nach den Ferien schon wieder fleißig gelernt. In Baden-Württemberg werden Schüler ab Montag wieder die Schulbank drücken. Hier ein paar Tipps für den Schulweg: 

Viele Kinder sind zum ersten Mal alleine mit Bus und Bahn unterwegs. Damit sie den Nahverkehr sicher und gerne nutzen gibt es einige Tipps, damit der Weg zur Schule reibungslos verläuft: 

Neuen Schulweg üben

Um den neuen Schulweg kennenzulernen, sollten die Schüler mit ihren Eltern schon im Vorfeld eine Probefahrt unternehmen. Das nimmt ihnen die Angst vor dem unbekannten Weg. Wichtig dabei ist auch, dass sie die Verkehrsregeln kennenlernen, das heißt zum Beispiel nicht zu nah an die Gleise zu treten und bei Bushaltestellen besonders vorsichtig die Straße zu überqueren. 

Schülerticket

Viele Schüler haben Anspruch auf ein Schülerticket. Dies ist abhängig von der Länge des Schulweges und wird gesetzlich in der sogenannten Schülerfahrkostenverordnung geregelt.

Die Schulen informieren die Schüler, ob sie ein solches Ticket erhalten und organisieren außerdem die Bestellung. Nach Erhalt des Tickets sollten die Erziehungsberechtigten die beiliegenden Nutzungsbedingungen gut durchlesen, denn es gibt regionale und tarifliche Unterschiede:

In vielen Fällen handelt es sich um ein Schülerticket, das nicht nur für den direkten Weg zur Schule und wieder zurück gilt – sondern auch am Nachmittag, Wochenende oder in der Freizeit. Andere Tickets gelten ausschließlich für den direkten Schulweg an Schultagen.

Keine Angst vor der Fahrkartenkontrolle

Besonders jüngere Schüler geraten leicht in Panik, wenn eine Fahrkartenkontrolle ansteht. Die Eltern sollten den Schülern erklären, dass auch eine vergessene Fahrkarte kein Beinbruch ist und auch nicht automatisch ein Bußgeld bedeutet.

Viele Kinder verlassen den Zug oder die Bahn wenn sie merken, dass sie ihr Ticket vergessen haben. Doch das verschlimmert die Situation nur. Kinder und Jugendliche sollten darauf hingewiesen werden unbedingt bis zu ihrer Haltestelle sitzen zu bleiben 

Wenn dann ein Kontrolleur kommt nimmt er lediglich die Personalien des Kindes auf. Den Beleg der Fahrpreisnacherhebung nimmt das Kind dann mit nach Hause mit und kann es den Eltern vorlegen. Das Ticket muss man dann innerhalb von 14 Tagen bei den entsprechenden Stellen vorzeigen. Es fällt dann nur eine geringe Bearbeitungsgebühr an.

Wichtig ist außerdem die Kinder darauf hinzuweisen, dass ein Schülerticket ausschließlich in der 2. Klasse gilt. Zudem ist es personengebunden und darf daher niemals an andere verliehen werden.

Fester Platz für das Ticket

Damit Kinder bei der Fahrkartenkontrolle aber gar nicht erst in diese unangenehme Situation kommen, sollten sie das Schülerticket natürlichimmer bei sich haben. Das gelingt sehr gut, wenn es einen festen Platz bekommt: in der Geldbörse, dem Mäppchen oder der Schultasche, die jeden Tag benutzt wird.

Für die Nutzung des Schülertickets ist es unbedingt notwendig, auch den Schülerausweis mit sich zu führen, der am besten neben dem Ticket stecken sollte.

Kontaktdaten der Eltern

Zusätzliche Sicherheit gibt ein Zettel mit der Telefonnummer der Erziehungsberechtigten. Bei Rückfragen während einer Fahrkartenkontrolle, aber auch bei Notfällen kann man so leichter Kontakt aufnehmen.

DB/kp

Quelle: Mannheim24

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