Seuche breitet sich aus

Schilder an A6 warnen vor Schweinepest

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Mit den steigenden Fallzahlen wächst das Risiko einer Verschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland (Symbolfoto)

Stuttgart - Entlang der A6 in Baden-Württemberg sollen künftig Hinweisschilder vor der Afrikanischen Schweinepest warnen. Der Grund: 

„Unsere Experten gehen davon aus, dass die Reiseaktivitäten der Menschen maßgeblich für das Fortschreiten der Tierseuche verantwortlich sind", teilt Agrarminister Peter Hauk (CDU) mit. Schuld seien vor allem weggeworfene Essensreste an Tankstellen oder Raststätten, die von Wildschweinen gefressen würden. Auch in anderen Bundesländern sollen Schilder vor der Schweinepest warnen. 

Bisher ist nach Angaben des Ministeriums kein Ausbruch in Deutschland bekannt, allerdings breitet sich die Afrikanische Schweinepest zunehmend im Baltikum und Polen aus, zuletzt wurden auch Fälle aus Tschechien und Rumänien gemeldet. 

Entlang einer Landstraße in Tschechien wurde bereits ein kilometerlanger Elektrozaun aufgestellt, der die weitere Ausbreitung unter Wildschweinen verhindern soll. 

Mit den steigenden Fallzahlen wächst das Risiko einer Verschleppung der Krankheit nach Deutschland. Schweinefleischhaltige Lebensmittel aus betroffenen Regionen dürfen nicht mehr eingeführt werden. 

Die Seuche ist zwar für Menschen ungefährlich, allerdings bei Haus- und Wildschweinen meist tödlich.

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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