Windgeschwindigkeit bis zu 100 km/h

Sturmtief „Mortimer“ sorgt für unruhige Nacht – umgestürzte Bäume und Zugausfälle

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Die Feuerwehr muss in der Nacht zu einigen Einsätzen wegen blockierter Straßen ausrücken. 

Rhein-Neckar-Region - Umgestürzte Bäume und Zugausfälle – Sturmtief „Mortimer“ hat in der Nacht für einen unruhigen Start in die Woche gesorgt!  

  • Sturmtief „Mortimer“ hat für eine unruhige Nacht in ganz Deutschland gesorgt.
  • Auch in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wütete der Sturm.
  • Es kam vereinzelt zu Zugausfällen und Straßenblockaden durch umgestürzte Bäume.

In der Nacht zum Montag macht Sturmtief „Mortimer“ den Menschen in ganz Deutschland zu schaffen. In vielen Orten in Deutschland sorgte der starke Sturm für Beeinträchtigungen – vor allem der Fernverkehr der Bahn wurde empfindlich getroffen. Wer am Montag weite Strecken mit dem Zug zurücklegen wollte, musste sich auf Verzögerungen einstellen. Auch in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sorgte Sturm „Mortimer“ für eine unruhige Nacht.

Sturm „Mortimer“ fegt über die Region – Baum in Kaiserslautern stürzt auf Auto

In der Nacht zum Montag wird der Sturm in Kaiserslautern so stark, dass ein Baum entwurzelt wird und auf ein parkendes Auto stürzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 10.000 Euro, wie die Beamten in Kaiserslautern am Montag mitteilen. Ein weiterer Wagen sei leicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Eine Autofahrerin hatte kurz nach Mitternacht die Polizei gerufen, weil der umgestürzte Baum nach dem Sturm die Straße versperrt hatte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Sturm hat den Bahnverkehr in Rheinland-Pfalz – anders als im Norden Deutschlands – nicht stark beeinträchtigt. Einer Sprecherin der Deutschen Bahn zufolge kam es wegen „Mortimer“ jedoch zu Sturmschäden auf der Strecke zwischen Kaiserslautern und Waldfischbach. Hier wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Sturm-Tief „Mortimer“: Baustellenteile wehen auf die A6

Fast genau ein Jahr nachdem Sturmtief „Fabienne“ in der ganzen Region großes Chaos anrichtete, fegte „Mortimer“ mit bis zu 100 Stundenkilometern über Baden-Württemberg. Die Region blieb jedoch weitestgehend von größeren Schäden verschont. Dennoch mussten ab 1 Uhr die ersten Feuerwehrkräfte wegen „Mortimer“ ausrücken. Auf der B45 zwischen Hoffenheim und Sinsheim krachte ein Baum auf die Fahrbahn. Auch auf der L592 zwischen Ittlingen und Sinsheim-Reihen war die Fahrbahn blockiert. 

Die Feuerwehr muss in der Nacht zu einigen Einsätzen wegen blockierter Straßen ausrücken. 

Auf der A6 bei Biberach wehten Teile der Baustelleneinrichtung auf die Fahrbahn. Beamte der Autobahnpolizei mussten die Hindernisse auf der Autobahn beseitigen. Hinter der Einsatzstelle kam es in der Nacht zu leichten Verkehrsbehinderungen. Verletzt wurde niemand.

Sturm „Mortimer“: Wind lässt erst am Dienstag nach 

Sturmtief „Mortimer“ beschert uns also einen rauen Start in den Oktober. Vor allem in Norden und Nordosten sei das Schlimmste noch nicht entstanden, sagt ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Von Dienstag an soll sich die Wetterlage aber in ganz Deutschland wieder entspannen. Dann sei laut DWD nur noch mit einem mäßigen Südwest-Wind zu rechnen. Ab den Nachmittagsstunden seien mancherorts noch Gewitter möglich. 

Vom goldenen Herbst müssen wir uns also wohl vorerst verabschieden. Dafür können wir auf einen trockenen und sonnenreichen September zurückblicken. Der Monatsbilanz des DWD zufolge verzeichnete zum Beispiel Rheinland-Pfalz mit rund 175 Sonnenstunden ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum vieljährigen Mittel. 

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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