MVV-Betrüger

Staatsanwaltschaft fordert mehrjährige Haft

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Mannheim - Die Staatsanwaltschaft fordert drei Jahre und zehn Monate Haft für einen ehemaligen Angestellten der MVV. Der Grund: Er soll den Konzern um mehr als eine halbe Million Euro betrogen haben.

Weil er seinen Arbeitgeber um mehr als eine halbe Million Euro betrogen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft auf eine mehrjährige Haftstrafe für einen 39-jährigen, ehemaligen Mitarbeiter der MVV plädiert. Es sei eine Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und zehn Monaten beantragt worden, sagte ein Sprecher des Landgerichts Mannheim am Montag.

Der Angeklagte war in der Personal- und Sozialabteilung des Energieversorgers MVV beschäftigt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seinen Arbeitgeber von 2004 bis 2009 um mehr als 550 000 Euro geschädigt zu haben. Mitangeklagt ist seine Ehefrau. Für sie beantragten die Ankläger ein Jahr auf Bewährung. Das Landgericht will sein Urteil am 24. September verkünden.

dpa/rob

Quelle: Mannheim24

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