Anklage erhoben

Mann tötet seine demenzkranke Ehefrau (†83): So rechtfertigt er seine Tat

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Feuerwehrleute finden eine tote Frau und einen schwerverletzten Mann in einer Wohnung. (Symbolfoto)

Speyer - Die Feuerwehr macht im Januar 2019 eine grausame Entdeckung – eine tote Frau liegt in ihrer Wohnung. Neben ihr auf dem Boden: Ihr schwerverletzter Ehemann. Gegen ihn wird nun Anklage erhoben:

Update vom 8. April: Etwa drei Monate nach der Tat gibt die Staatsanwaltschaft Frankenthal neue Informationen bekannt. Gegen den 86-jährigen Ehemann ist wegen des „Verdachts des Totschlags“ Anklage erhoben worden. Er soll seine demenzkranke Ehefrau im Januar getötet haben. Dafür soll er der 86-Jährigen Schlaftabletten gegeben und ihr eine Plastiktüte über den Kopf gezogen haben!

Der Angeklagte habe die Tat im Wesentlichen gestanden und erklärt, dass er seine kranke Frau habe „erlösen“ wollen. Danach wollte er sich selbst umbringen, was allerdings fehlschlug. Im Falle einer Verurteilung erwartet den 86-Jährigen eine Haftstrafe zwischen 5 und 15 Jahren! Bisher stand auch Mordverdacht im Raum.

Derzeit stehen auch zwei Eltern vor dem Landgericht Darmstadt. Sie sollen ihre beiden Kinder brutal ermordet haben. Als sich Mutter und Vater danach selbst umbringen wollen, werden sie gerettet. Das Haus des Ärzte-Paares hätte Zwangsvollstreckt werden sollen.

Obduktionsergebnis der toten Frau im Laufe der Woche erwartet

Update vom 16. Januar: Wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage mitteilt, erwartet die Polizei das Obduktionsergebnis noch im Laufe dieser Woche. Weitere Informationen kann sie uns allerdings nicht geben. Auch wie es dem schwer verletzten Tatverdächtigen geht und ob er bereits vernehmungsfähig ist, ist nicht klar.

Auch in Zweibrücken hat sich ein tödliches Familiendrama ereignet: Ein 23-Jähriger wird verdächtigt, seinen eigenen Vater in der gemeinsamen Wohnung getötet zu haben

Ehemann in Untersuchungshaft, tote Frau wird obduziert

Update vom 14. Januar: Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, handle es sich bei der Toten um eine 83-jährige Frau. Die Leiche sei am Montag (14. Januar) obduziert worden.

Der 86-jährige Ehemann der Toten befinde sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts eines „heimtückisch begangenen Mordes“ in Untersuchungshaft. Weitere Informationen zu Tatmotiv und Todesursache sind nicht bekannt.

Als sich Mutter und Vater danach selbst umbringen wollen, werden sie gerettet. In Ludwigshafen ersticht eine Frau ihren Lebensgefährten in einem tödlichen Beziehungsstreit. Sie soll ihn mit einem Messer in den Oberschenkel gestochen haben.

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Tote Frau und schwerverletzter Mann in Wohnung gefunden

Am Sonntagnachmittag (13. Januar) wird die Feuerwehr Speyer zu einer Wohnung im Süden der Stadt gerufen. Dort besteht der Verdacht, dass Gas austritt. Obwohl sich das nicht bestätigt, machen die Feuerwehrleute gegen 14 Uhr eine grausige Entdeckung. 

In der Wohnung befinden sich eine tote Frau und ein schwerverletzter Mann! Das bestätigt ein Sprecher der Polizei Rheinpfalz auf Anfrage. Genauere Angaben können derzeit aber noch nicht gemacht werden, da man erst die Obduktion abwarten müsse. 

Der verletzte Mann wird in ein Krankenhaus eingeliefert, über seinen Zustand ist noch nichts bekannt. Auch die genauen Hintergründe sind noch unklar. 

Bei einer Bluttat in Worms wird im März eine 21-Jährige von ihrem Freund getötet. Der 22-jährige Asylbewerber sitzt seitdem in Untersuchungshaft, zudem bestehen Zweifel an seinem Alter und seiner Identität.

dh

Quelle: Mannheim24

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