Schock in Fußgönheim

Schlange im Garten: Polizeieinsatz wegen giftiger Kobra  – doch dann kommt alles anders

+
Symbolfoto

Füßgönnheim - Vorsicht ist besser als Nachsicht, denkt sich eine Anwohnerin und alarmiert die Polizei, als sie die dunkle Schlange mit der brillenartigen Zeichnung bemerkt.

  • Eine Frau in Rheingönheim entdeckt eine Schlange in ihrem Garten und ruft die Polizei.
  • Zunächst sieht alles danach aus, dass es sich um eine giftige Schlange handelt!
  • Doch als die Polizei nach der Schlange sehen will, kommt alles anders. 

Am Montag (1. Juli) geht ein ernstzunehmender Notruf aus Fußgönheim bei der Polizei ein: Eine Frau hat eine Schlange in ihrem Garten gefunden – das Reptil sieht aus wie eine Kobra, das sich in Angriffsposition aufgerichtet hat! In weiser Voraussicht – und um die Flucht der Schlange im Garten zu verhindern – legt die Frau schnell eine Schüssel über die vermeintliche Kobra und beschwert die gefangene Schlange in der Schüssel noch mit einem großen Stein. „In der sumpfigen Umgebung von Maxdorf gibt es schon ab und zu einmal Schlangen. Aber normalerweise handelt es sich dann um die Sichtung einer ungiftigen Ringelnatter oder einer Blindschleiche, die beide absolut harmlos sind“, so ein Sprecher der Polizeidirektion Ludwigshafen. 

Auch kurios: Er hat es auf Schienbeine abgesehen: Polizei sucht nach „Beißer“ vom Brezelfest!

Nachdem die Polizisten die Schlange aus ihrem Gefängnis befreit haben, geben die Polizeibeamten vor Ort schnell Entwarnung: Die Schlange im Garten stellt sich zwar tatsächlich als Kobra raus. Es handelt sich dabei allerdings um eine spezielle Kunststoff-Ausgabe des Herstellers „Schleich“. 

So sieht die Schlange von „Schleich“ aus. 

Das Sammlerstück sieht einer giftigen südasiatischen Brillen-Kobra täuschend ähnlich – allerdings ist dieses Schlangen-Exemplar nur sieben Zentimeter groß. Die Spielzeug-Schlange darf also ruhig weiter im Garten in der warmen Sonne liegen bleiben. 

Oft gelesen: Auf der A65 wird erst kürzlich ein Tier getötet. Ein Lkw-Fahrer wählt am Mittwochmorgen den Notruf – bei einem Wildunfall will er einen Tiger angefahren haben. Die verdutzte Polizei macht sich sofort auf den Weg!

Vermeintliche Schlange im Garten: Kuriose Verwechslung ist keine Seltenheit

Auch in einem Badesee in Kirchheim unter Teck glaubte eine Frau ein gefährliches Reptil entdeckt zu haben. Der See wurde sofort gesperrt. Doch das vermeintliche Krokodil im Badesee stellte sich – wie die Schlange in Rheingönheim – als etwas ganz anderes heraus. Einen schrecklichen Verdacht hatte auch eine Frau in Ludwigshafen, als sie eine Kleinanzeige entdeckte, in der scheinbar ein Baby zum Verkauf angeboten wurde. Die Polizei konnte den kuriosen Fall glücklicherweise schnell aufklären. 

Ein weiterer kurioser Irrtum: Eine Frau aus Ludwigshafen wählte im Mai den Notruf, weil sie ein Weinen aus einem Kleidercontainer hörte. Die Polizei fand eine Tüte voller Puppen. In Sinsheim wollte eine Anruferin eine Leiche auf einem Waldweg entdeckt haben. Die Ermittler rückten an – und machten eine kuriose Entdeckung

pol/kpo

Quelle: Mannheim24

Kommentare