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Prügelei in Frankenthal: Jugendlicher (17) tritt Beamte – und macht eindeutiges Handzeichen

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Von: Teresa Knoll

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Frankenthal - Eine Schlägerei am Bahnhof artet in Gewalt gegen Polizeibeamte aus. Ein 17-Jähriger macht sich strafbar, indem er eine Beamte tritt und ein eindeutiges Handzeichen macht.

Polizeibeamte werden zu einer Schlägerei am Bahnhof in Frankenthal (Rheinland-Pfalz) gerufen. Sie treffen auf einen 17-Jährigen, der sich hoch aggressiv zeigt und sich bei seiner Festnahme mit Händen und Füßen gegen die Beamten wehrt – und dann auch noch ein verfassungswidriges Zeichen macht. Der Jugendliche muss sich nun wegen mehrerer Vergehen verantworten.

Frankenthal: Jugendlicher bedroht Beamte – und macht ganz bestimmtes Handzeichen

Das zerstört die friedliche Vorweihnachtsstimmung: Die Polizei wird wegen einer Schlägerei zwischen zwei Jugendlichen am Freitagabend (23. Dezember) gegen 20 Uhr zum Frankenthaler Bahnhof gerufen. Die Auseinandersetzung ist schon beendet, als die Beamten eintreffen. Sie können die Streithähne trennen und nehmen den Sachverhalt auf.

Also alles wieder in Ordnung? Nein, denn einer der Beteiligten, ein 17-Jähriger, der stark alkoholisiert ist, reagiert weiterhin „hoch aggressiv“. Er beleidigt die eingesetzten Beamten auf vielfältige Weise, stößt Drohungen aus und geht dann noch einen Schritt weiter: Er zeigt den sogenannten „Hitlergruß“.

Frankenthal: Jugendlicher wehrt sich gegen Festnahme – mehrere Verstöße

Daraufhin nehmen die Polizisten ihn in Gewahrsam. Aber auch das bringt den Jugendlichen nicht zur Einsicht: Unter anderem durch Fußtritte gegen eine 23-jährige Polizeibeamtin wehrt er sich gegen die Festnahme. Doch das bleibt erfolglos.

Ihn wird zur Feststellung der Schuldfähigkeit eine Blutprobe entnommen, nun muss er sich wegen Körperverletzung, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Die eingesetzten Polizeibeamten werden während dem Vorgang nicht verletzt.

Mahnung der Polizei: Bei Gewaltanwendung drohen Haft oder Geldstrafe

Auch in Ludwigshafen herrscht keine besinnliche Stimmung: Am gleichen Tag wird ein Mann auf dem Berliner Platz angegriffen – die Polizei sucht den flüchtigen Täter mit Beschreibung.

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Jedwede Gewaltanwendung, egal ob sie gegen Beamte der Polizei oder Bürger gerichtet ist, wird strafrechtlich verfolgt. Das betont das Polizeipräsidium Rheinpfalz in seiner Pressemeldung. Bei einer Widerstandshandlung drohen dem Täter bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe. (pol/resa)

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