Identität weiter unklar

Nackte Leiche geborgen: Wer ist der Tote aus der Saar?

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Symbolfoto

Saarbrücken - Einsatzkräfte der Feuerwehr bergen am Montag (1. Juli) eine nackte Leiche aus der Saar. Die Identität des Mannes ist noch völlig unklar. 

Update vom 3. Juli: Am Montag (1. Juli) machen Fußgänger in der Saar eine schreckliche Entdeckung, finden eine nackte Männerleiche in unmittelbarer Nähe der Malstatter Brücke in Saarbrücken. Nun gaben die Ermittler neue Erkenntnisse bekannt. Nach einer zwischenzeitlich durchgeführten Obduktion steht fest, dass der Mann ertrunken ist. Außerdem gebe es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, ein gewaltsamer Tod kann demnach ausgeschlossen werden. 

Wasserleiche in Saarbrücken: Identität des Totes weiterhin unklar

Unklar bleibt weiterhin, ob es sich um einen Badeunfall gehandelt haben könnte, infolgedessen der Mann gestorben ist. Die Identität des Totes aus der Saar ist weiterhin nicht geklärt. Derzeit werden die Fingerabdrücke, das Gebiss und ein DNA-Proben analysiert, um für Gewissheit zu sorgen, bei wem es sich um den toten Mann handelt. 

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Nackte Leiche aus Saar geborgen: War es ein Badeunfall?

Erstmeldung vom 1. Juli: Wie ein Sprecher der Polizei in Saarbrücken am Montagmittag sagt, handelt es sich bei der aus der Saar geborgenen Leiche um einen Mann. Der Tote wurde nackt an der Malstatter Brücke in Saarbrücken entdeckt und am Montag von Einsatzkräften der Feuerwehr geborgen. Seine Identität ist noch unklar. 

Was genau in Saarbrücken passiert ist, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Ob der Mann bei einem Badeunfall in der Saar ums Leben kam, konnte die Polizei am Montag noch nicht sagen. Wie die BILD berichtet, hätten Fußgänger die schreckliche Entdeckung in Saarbrücken gemacht. Laut Bericht sei während des Einsatzes auch die stark befahrene Brückenzufahrt an der Saar zur A620 gesperrt und der Verkehr umgeleitet worden. Bei dem Toten soll es sich um einen Ende 20 bis Anfang 40 Jahre alten, 1,85 Meter großen Mann handeln, der wohl bereits länger in dem Fluss in Saarbrücken lag. 

Viele Badeunfälle am Wochenende

Bereits am Wochenende war es in der Region zu mehreren Badeunfällen gekommen. Am heißesten Tag des Jahres machten Badegäste in Rheinstetten eine schreckliche Entdeckung in einem überfüllten Badesee: Ein lebloser Mann trieb im Wasser - er war bereits tot. Auch in Hessen spielten sich dramatische Szenen an einem Badesee ab: Ein 30-jähriger Pfälzer ging beim Schwimmen unter. Trotz aller Rettungsversuche kam jede Hilfe zu spät.

Badeunfälle im Fluss: Die Gefahr wird oft unterschätzt

Schon im Sommer 2018 kam es immer wieder zu tragischen Bade-Unfällen in Flüssen. Vor allem in Rhein, Main und Neckar ist das Schwimmen an den meisten Stellen aber nicht nur verboten – es wird sogar ausdrücklich davor gewarnt! Dass das Schwimmen im Fluss dramatisch ausgehen kann, zeigt ein Fall aus Rheinland-Pfalz, wo im vergangenen Jahr zwei junge Mädchen und kurze Zeit später ein 39-Jähriger im Rhein ertranken.

pol/kab

Quelle: Mannheim24

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