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Malu Dreyers Neujahrsansprache: Pandemie und Flut-Katastrophe – „Überwältigende Solidarität“

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Von: Daniel Hagen

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Malu Dreyer
Malu Dreyer äußert sich in Neujahrsansprache zu Corona und der Flut-Katastrophe. © Oliver Berg/dpa

Rheinland-Pfalz - Mit der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe liegt ein schweres Jahr hinter dem Bundesland. In ihrer Neujahrsansprache bedankt sich Malu Dreyer bei allen Helfern.

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu. In wenigen Stunden ist das Jahr 2021 Geschichte und wir beginnen ein neues Kapitel. Doch 2022 stehen wir vor dem gleichen Problem, das uns schon seit längerer Zeit plagt – das Coronavirus! Doch nicht nur die Pandemie hat das Bundesland Rheinland-Pfalz schwer belastet. So ereignet sich Mitte Juli eine Flutkatastrophe, in der mindestens 135 Menschen ums Leben kommen. Die Region im Ahrtal hat sich bis heute nicht komplett davon erholen können. Darauf geht auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer in ihrer Neujahrsansprache in.

NameMarie-Luise Anna „Malu“ Dreyer
Geboren6. Februar 1961 in Neustadt an der Weinstraße
EhepartnerKlaus Jensen (verh. 2004)
ParteiSPD
AmtMinisterpräsidentin von Rheinland-Pfalz seit 2013

Neujahrsansprache 2022: Malu Dreyer bedankt sich bei Helfern der Pandemie

Malu Dreyer hat in ihrer Neujahrsansprache die „überwältigende Solidarität“ im Ahrtal und den unermüdlichen Einsatz der Ärzte und Pflegenden in der Corona-Krise hervorgehoben. Die SPD-Politikerin dankt Medizinern, Pflegern und Krankenschwestern, die selbst an den Feiertagen alles gäben, um Schwerkranke zu retten. „Mein Dank gilt ebenso der Bundeswehr, den Impfteams, Teststellen und den Hilfsorganisationen, die unermüdlich im Einsatz sind.“

Die Ministerpräsidentin dankt auch den Bürgern, die sich impfen lassen. Sie retteten Leben und hätten nachweislich ein geringeres Risiko, schwer zu erkranken. Zugleich appellierte die SPD-Politikerin erneut an alle Ungeimpften, sich und andere zu schützen. „Geben Sie sich einen Ruck. Auch bei Omikron macht eine Impfung den entscheidenden Unterschied.“ Dreyer wirbt zudem um Verständnis für die neuen Einschränkungen, wie die Kontaktbegrenzung und das Verkaufsverbot von Feuerwerk. Sie dienten „nur dem einen Ziel, massenhafte Erkrankungen zu verhindern und Krankenhäuser, Rettungsdienste, Polizei oder Feuerwehr vor einem Kollaps zu bewahren“.

Malu Dreyer denkt in Neujahrsansprache auch an Flutkatastrophe im Ahrtal

Neben der Corona-Pandemie bleibe das Jahr 2021 auch verbunden mit der schrecklichen Flutkatastrophe vom Sommer mit insgesamt 135 Toten, sagt Dreyer. Angesichts der bedrückenden Krisen „bei uns und an vielen Orten auf der Welt“ gäbe „die große Mitmenschlichkeit“ der allermeisten Bürger Trost und Zuversicht. „Ich bin sicher: Diese Mitmenschlichkeit wird am Ende stärker sein als die Krisen.“

„Mut macht in dieser schweren Zeit die überwältigende Solidarität der vielen tausend Menschen, die in den vergangenen Monaten im Ahrtal großartige Hilfe geleistet haben“, sagte Dreyer. Die Landesregierung werde auch 2022 fest an der Seite der betroffenen Menschen stehen. „Mit dem Aufbaustab und den Verantwortlichen vor Ort bauen wir das Ahrtal und die betroffenen Gebiete in der Eifel wieder auf.“ Die komplette Neujahrsansprache von Malu Dreyer gibt es am 31. Dezember ab 19:55 Uhr zu sehen und zu hören. Zeitgleich wird auch der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann reden. (dpa/dh)

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