Experten: „Es wird eng...“

Rheinland-Pfalz: Wasser-Mangel wegen Trockenheit – erste Städte mit drastischen Maßnahmen!

Rheinland-Pfalz: Wegen der anhaltenden Trockenheit rufen erste Gemeinden zum Wassersparen auf. Steht der Notstand kurz bevor?

  • Das Wetter* wird immer extremer: Anhaltende Hitze und Trockenheit macht Experten Sorgen.
  • In Rheinland-Pfalz* reagieren nun erste Gemeinden auf eine drohende Wasser-Knappheit und rufen zum Sparen auf.
  • Steht der Notstand bevor? Experte sieht erste Signale:

Die Temperaturen klettern immer weiter in die Höhe, der Regen bleibt aus. Wegen der anhaltenden Trockenheit der letzten Tage haben nun erste Gemeinden in Rheinland-Pfalz zum Wassersparen aufgerufen. Noch gebe es bei der Wasserversorgung zwar keinen akuten Notstand, sagt der Referent für Wasserwirtschaft beim Städte- und Gemeindebund Rheinland-Pfalz, Thomas Rätz, am Montag in Mainz. „Aber es gibt Signale, die zeigen, dass es enger wird.“

Rheinland-Pfalz: Trockenheit und Hitze – Erste Verbote wegen drohendem Wasser-Mangel

Wie LUDWIGSHAFEN24* berichtet, hat zum Beispiel die Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen im Rhein-Hunsrück-Kreis wegen der Trockenheit in Rheinland-Pfalz und drohendem Wasser-Mangel bereits Verbote erlassen: Um die Grundversorgung mit Trinkwasser sicherzustellen, dürfen seit Sonntag unter anderem keine Pools oder Planschbecken in Gärten befüllt werden, keine Grünflächen mehr gewässert oder Autos auf Privatgrundstücken gewaschen werden. 

Auch die Verbandsgemeinde Montabaur im Westerwald hat ihre Bürger zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgerufen. An den Hitze-Tagen werde deutlich mehr Wasser verbraucht, daher sollte nun sorgsam mit der Ressource umgegangen werden, teilte die Verbandsgemeinde mit. Auch in Hessen hält die Trockenheit an. Erste Kommunen sprechen bereits den Notstand aus, wie die Fuldaer Zeitung* berichtet.

Trockenheit in Rheinland-Pfalz: Droht der Wasser-Notstand? So schätzen Experten die Lage ein

Mit Blick auf eine mögliche Wasserknappheit gebe es regional Unterschiede, sagte Rätz. Eher von dem Problem betroffen seien Gemeinden in Mittelgebirgen, die „relativ nahe Grundwasservorkommen haben und bei denen bekannt ist, dass die Neubildungsraten schon länger zurückgehen“

Droht wegen anhaltender Trockenheit einer Wasser-Knappheit in Rheinland-Pfalz (Symbolfoto)

Bei anhaltender Trockenheit und steigender Wassernachfrage sei es sinnvoll, die Verbraucher auf einen achtsamen Umgang mit Wasser aufmerksam zu machen, sagte der Geschäftsführer des Landesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz, Horst Meierhofer. Grundwasserprobleme seien aber eher selten. „Wenn es eng wird, ist es eher ein Problem der Infrastruktur“. Wasserleitungen seien eben nur bis zum Maximum belastbar. Die derzeitige Situation sei zwar eine Herausforderung, aber „nicht dramatisch“. (kab) *LUDWIGHAFEN24, HEIDELBERG24 und Fuldaer Zeitung sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

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