„Fuel Dumping“

43 Tonnen! Flugzeug lässt schon wieder Kerosin über Pfalz ab

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Die McDonnell Douglas DC 10 lässt Treibstoff bei Ramstein ab! (Symbolbild)

Rheinland-Pfalz - Am Karfreitag (30. März) meldet der Pilot der Maschine nach seinem Start auf dem US-Militärflugplatz Ramstein einen Notfall, er müsse Treibstoff ablassen!

Der Pilot des Flugzeuges meldet am Karfreitag (30. März) einen Notfall und erklärt, er müsse Treibstoff loswerden, so eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung im hessischen Langen am Mittwoch (4. April).

Der Pilot wählt daraufhin in Absprache mit der Flugsicherung ein Gebiet, das 37 Kilometer östlich von Ramstein beginnt und 37 Kilometer westlich davon endet. In diesem Bereich lässt er in einer Höhe von etwa 5.000 Metern nach eigenen Angaben etwa 43 Tonnen Kerosin ab, sagt die Sprecherin. 

2018 schon vier Mal „Fuel Dumping“ über Rheinland-Pfalz

Nach ihren Angaben ist es der vierte Fall von „Fuel Dumping“ in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr

Die US-amerikanische McDonnell Douglas DC 10 hat als Ziel den US-Bundesstaat West Virginia gehabt, kehrt wegen des Notfalls aber zurück. Beim US-Flugplatz Ramstein heißt es, dass es sich bei dem Flugzeug um eine Maschine handelt, die nicht in Ramstein stationiert ist.  

Immer wieder lassen Flugzeuge über der Region Kerosin ab. Im Jahr 2017 war Rheinland-Pfalz laut der Sprecherin in neun Fällen von „Fuel Dumping“ betroffen. Die DFS weist darauf hin, dass es sich dabei um ein Notverfahren handelt, über das allein der Pilot entscheidet. Die Mindesthöhe liegt bei 1.830 Metern. Umstritten und unklar ist, wie viel Kerosin verdunstet und wie viel auf dem Boden aufkommt.  

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dpa/hew

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