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Corona in Rheinland-Pfalz: Streit um Schul-Sonderweg – „Mehr als fragwürdig“

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Von: Daniel Hagen, Eliran Kendi

Corona in Rheinland-Pfalz: Wie sehen die Infektionszahlen im Bundesland aus? Was gilt während des Lockdowns? Alle Entwicklungen im News-Ticker:

Update vom 21. Januar: Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) kritisiert das weitere Vorgehen an Schulen in Rheinland-Pfalz. Der „Sonderweg“ den das Land einschlagen wolle, sei „mehr als fragwürdig“, so der stellvertretende Landesvorsitzende Lars Lamowski. Der Verband gehört dem Deutschen Beamtenbund (DBB) an und vertritt vor allem Lehrkräfte an Grundschulen. Ein „Ausscheren“ nach den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) sei mit gesundheitlichen Risiken verbunden.

„Es gilt, im besten Falle nur wenige Wochen, die Schulen geschlossen zu halten - dies aber konsequent“, erklärt Lamowski. Präsenzunterricht in Kleingruppen sei erst dann möglich, wenn die Schulen den „maximalen Gesundheitsschutz für alle Beteiligten“ gewährleisten könnten. Die Schulen leisteten „einen qualitativ hochwertigen Fernunterricht“.

An den Grundschulen in Rheinland-Pfalz soll ab Anfang Februar ein Wechselunterricht mit dem Lernen daheim und in der Schule ermöglicht werden. Die Präsenzpflicht bleibt aber bis Mitte Februar weiter aufgehoben. An den weiterführenden Schulen wird es nach Angaben Hubigs aufgrund der Bund-Länder-Beschlüsse bis Mitte Februar beim Fernunterricht bleiben.

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 550 Neuinfektionen – der aktuelle Stand der Fallzahlen

Update vom 19. Januar: Im Vergleich zum Vortag gibt es in Rheinland-Pfalz am Dienstag (19. Januar) 556 weitere Infektionen mit dem Coronavirus. Das berichtet das Landesuntersuchungsamt (LUA). Seit Beginn der Pandemie haben sich im Bundesland 86.090 Menschen mit Sars-CoV-2 angesteckt, aktuell sind 14.562 Personen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Corona-Toten beläuft sich auf 2.145. Die 7-Tage-Inzidenz beläuft sich auf 100,4. 4.503 Menschen werden derzeit wegen Covid-19 in Krankenhäusern behandelt. Laut Divi-Register liegen davon 185 Personen auf Intensivstationen, 107 werden invasiv beatmet.

Corona in Rheinland-Pfalz: Verzögerung bei Impfstoff-Lieferung – „Es kann nicht sein …“

Update vom 18. Januar: Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Gesundheitsministerin von Rheinland-Pfalz, verlangt von der Bundesregierung eine verbindliche Auskunft über das Ausmaß der verringerten Lieferungen des Corona-Impfstoffes. „Es kann
nicht sein, dass die Länder nach einer ersten Information am vergangenen Freitag noch immer keine genauen Zahlen über die
Größenordnung der verringerten Impfstofflieferungen der nächsten Wochen haben“, sagt sie. Dies erschwere eine vorausschauende Planung. Hintergrund: Aufgrund von Umbauten kommt es bei den Impfstoff-Herstellern BioNTech und Pfizer zu Lieferengpässen.

Die Landesregierung sei am Freitag „sehr kurzfristig“ vom Bund darüber informiert worden, dass fest zugesagte Impfstofflieferungen für die nächsten drei bis vier Wochen nicht vollständig eingehalten würden, teilt die Ministerin mit. Das Land habe seine Planungen auf die von Bund und Unternehmen fest zugesagten Liefertermine bis Mitte Februar ausgerichtet. Auf dieser Basis seien auch die Termine für Impfungen insbesondere in den Impfzentren bis Mitte Februar vergeben worden.

Zugleich stellt Bätzing-Lichtenthäler klar, das alle Bürgerinnen und Bürger in dem Bundesland, die bereits eine Erstimpfung hatten, auch ihre Zweitimpfung mit dem Biontech-Impfstoff an dem ihnen bereits zugeteilten Impftermin erhalten könnten. Alle zugesagten und vereinbarten Zweitimpfungen könnten trotz der geringeren Lieferungen des Bundes verabreicht werden.

Weitere Informationen zu den aktuellen Zahlen in Rheinland-Pfalz sowie den Entwicklungen rund um die Corona-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag findest Du in unserem neuen Corona-Ticker für Rheinland-Pfalz.

Corona in Rheinland-Pfalz: 447 neue Corona-Fälle im Land

Update vom 17. Januar: Am Sonntag wurden in Rheinland-Pfalz 447 neue Corona-Infektionen registriert. Wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilt, stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 85.053 an. Aktuell sind demnach 14.656 Menschen im Land infiziert. Die Zahl der gemeldeten Patienten, die mit oder an Covid-19 starben, stieg um 8 auf 2.056. Die Inzidenzwert lag am Sonntag in ganz Rheinland-Pfalz bei 107,8. Die höchste Inzidenz gab es in Ludwigshafen mit 202.

Innerhalb eines Tages wurden laut Landesuntersuchungsamt 17 Corona-Patienten neu ins Krankenhaus eingeliefert. Von 199 Patienten mussten 98 beatmet werden, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervorgeht.

Corona in Rheinland-Pfalz: Lautstarke Karaoke-Party ruft Polizei auf den Plan

Mit lautstarkem Singen haben mehrere Menschen im Frankenthal nicht nur ihre Nachbarn verärgert – sondern sich auch Verfahren wegen Verstößen gegen Corona-Regeln eingehandelt. Wie die Polizei mitteilt, meldeten Zeugen in der Nacht zum Sonntag eine Karaoke-Party. Die Beamten hätten rund zehn Männer und Frauen „mittleren Alters“ in einem Haus angetroffen, sagt ein Polizeisprecher.  Die Party wurde aufgelöst und Teile der Musikanlage sichergestellt. Außerdem gab es Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung sowie wegen der Ruhestörung. In Rheinland-Pfalz darf sich ein Hausstand nur noch mit einer weiteren Person treffen. Singen gilt zudem als besonders riskant für eine Übertragung des Virus.

Corona in Rheinland-Pfalz: 410 Neu-Infektionen – Bundesland hat neuen Hotspot

Update vom 16. Januar: Innerhalb von 24 Stunden wurden in Rheinland-Pfalz 410 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 84.606. Aktuell sind laut Gesundheitsministerium Mainz 14.894 Menschen im Land infiziert. Die Zahl der gemeldeten Patienten, die im Zusammenhang mit Covid-19 starben, stieg am Samstag um 13 auf 2.048. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen lag am Samstag in ganz Rheinland-Pfalz bei 106,6. Die höchste Inzidenz gab es in Ludwigshafen mit 215,4. Danach folgten Worms mit 198,7. Am niedrigsten war die Inzidenz in der Stadt Zweibrücken mit 32,2.

Innerhalb eines Tages wurden bis Samstagmittag laut dem Landesuntersuchungsamt 22 Covid-19-Patienten neu in ein Krankenhaus gebracht. Von 204 Covid-19-Patienten, die aktuell auf Intensivstationen behandelt werden, müssen 105 Patienten beatmet werden, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Freitag hervorgeht.

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 2.000 Tote seit Beginn der Pandemie

Update vom 15. Januar: Die Zahl der Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist erneut gestiegen – und zwar um 752 auf 84.196. Von diesen sind 66.441 bereits wieder genesen und 15.720 noch akut. Die meisten Fälle gibt es in Mainz (6.052), Ludwigshafen (5.977), Mainz-Bingen (4.330) und Neuwied (4.208). Die 7-Tage-Inzidenz ist unterdessen auf 113,7 gesunken. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 2.035 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Corona in Rheinland-Pfalz: Bürger erhalten zweite Dosis – so viele Menschen wurden schon geimpft

Update vom 14. Januar: Am Sonntag erhalten die ersten Bürger in Rheinland-Pfalz die zweite Schutzimpfung gegen Corona. Genau vor drei Wochen haben diese ihre erste Impfung erhalten und sind damit genau im Zeitplan. Mobile Teams werden dann wieder zu ausgewählten Altenheimen fahren und den Impfstoff von BioNTech und Pfizer den Bewohnern verabreichen. Darüber berichtet der SWR. Zu Beginn der Impfung haben sich 1.200 Menschen die Spritze verabreichen lassen.

Seit Beginn der Pandemie gibt es 83.444 Infektionen in Rheinland-Pfalz - das sind 1.004 mehr als am Vortag. 15.998 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 4.320 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht, 1.977 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 65.469 Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 118,7.

Corona in Rheinland-Pfalz: Die Fallzahlen der letzten Tage

Update vom 13. Januar: Seit Beginn der Pandemie gibt es 82.440 Corona-Infektionen im Land - das sind 735 mehr als am Vortag. 15.857 Menschen in Rheinland-Pfalz sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 4.265 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht, 1.919 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 64.664 Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 122,1.

Update vom 12. Januar: Seit Beginn der Pandemie gibt es 81.705 Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz - das sind 700 mehr als am Vortag. 15.914 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 4.195 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebrach, 1.870 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 63.921 Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt am Dienstag bei 132,3.

Corona in Rheinland-Pfalz: Extrem-Inzidenz in einer Stadt – die aktuellen Entwicklungen im Überblick

Update vom 11. Januar: Zum Wochenbeginn melden die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz 590 neue Corona-Infektionen. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie steigt damit auf insgesamt 81.005. Aktuell sind laut dem Landesuntersuchungsamt 15.841 Menschen im Bundesland mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Patienten, die mit oder an Covid-19 starben, ist innerhalb von 24 Stunden um 58 auf 1.838 gestiegen.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Rheinland-Pfalz aktuell bei 139,3 und damit wieder über dem Wert der Vorwoche (116,0). Die höchste Inzidenz im Bundesland gibt es weiter in der Stadt Worms mit 322. Die Domstadt hatte am Montag bereits verkündet, die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus massiv zu verschärfen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen vom Sonntag (10. Januar)

Update vom 10. Januar: Die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist um 610 gestiegen. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Bundesland insgesamt 80.415 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Gesundheitsamt am Sonntag in Mainz mitteilte, ist die Zahl der gemeldeten Personen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, um 18 auf nun insgesamt 1.780 gestiegen.

Derzeit sind 16.384 Menschen in Rheinland-Pfalz mit dem Coronavirus infiziert, 62.251 gelten hingegen als genesen. Auch der Inzidenzwert stiegt weiter an und hat in den vergangenen 24 Stunden den Wert von 137,2 erreicht. Worms bleibt weiterhin trauriger Spitzenreiter in dieser Statistik und weist mit einem Wert von 294 landesweit die meisten Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner auf. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Zweibrücken (55,4).

Rheinland-Pfalz: Ab Montag strengere Regeln – in DIESER Stadt explodieren die Zahlen

Update vom 9. Januar: Die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz bleiben weiterhin auf hohem Niveau. Binnen eines Tages wurden den Gesundheitsämtern 587 neue Corona-Fälle gemeldet – das teilte das Sozialministerium am Samstag mit. Seit Beginn der Pandemie haben sich 79.805 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Personen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, ist in den vergangenen 24 Stunden um 22 auf nun insgesamt 1.762 gestiegen.

Derzeit sind 16.777 mit dem SARS-CoV2-Erreger infiziert, die 7-Tage-Inzidenz liegt bundesweit bei 132,4. Vor allem in einer Stadt sind die Zahlen in den vergangenen Tagen massiv in die Höhe gestiegen. In der Domstadt Worms liegt die 7-Tage-Inzidenz derzeit bei 282,5 – mit Abstand der höchste Wert in Rheinland-Pfalz. Danach folgen der Kreis Bad Kreuznach mit einem Wert von 194,5 und Ludwigshafen mit 182,9. Doch wie konnte es überhaupt zu diesem extremen Anstieg der Corona-Fälle in Worms kommen?

Der Dom in Speyer.
Worms ist besonders stark vom Coronavirus betroffen – mit einem Inzidenzwert von fast 300 ist die Domstadt trauriger Spitzenreiter in Rheinland-Pfalz. .jpg © Andreas Arnold/dpa

Wie die Stadt bekannt gegeben hat, liegt die Ursache an einem Ausbruch in einem Seniorenheim am Rande der Wormser Innenstadt, das Gesundheitsamt habe die Einrichtung als Corona-Hotspot identifiziert. Hier seien zahlreiche Bewohner*innen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

In Absprache mit dem Gesundheitsministerium sollen die Regelungen in Worms jedoch zunächst nicht verschärft werden – Amt und Stadtverwaltung würden das Geschehen aber weiter im Blick halten. Angesichts der extrem hohen Zahlen in Worms hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer jedoch bereits Gespräche mit der Stadt angekündigt.

Corona in Rheinland-Pfalz: Neue Corona-Verordnung veröffentlicht – DIESE Regeln gelten ab 11. Januar

Inzwischen hat die rheinland-pfälzische Landesregierung die neue Corona-Verordnung veröffentlicht, mit deren Hilfe die weitere Ausbreitung des Virus bekämpft werden soll. „Wir müssen uns anstrengen, die Inzidenz nach unten zu bringen“, so Ministerpräsidentin Dreyer im Anschluss an eine Kabinettssitzung bei der Vorstellung der neuen Bestimmungen. Das solle vor allem durch die Reduzierung der Kontakte gelingen. Die neue Corona-Verordnung tritt am Montag (11. Januar) in Kraft und ist zunächst bis zum 31. Januar gültig.

Die wichtigsten Regeln der neuen Corona-Verordnung für Rheinland-Pfalz auf einen Blick:

Corona in Rheinland-Pfalz: Jetzt fast 80.000 Infizierte – 54 neue Todesfälle gemeldet

Update vom 8. Januar: Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Freitag 1.164 neue Corona-Fälle registriert. Damit bleibt die Zahl der Neuinfektionen in der ersten Januarwoche auf hohem Niveau. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Rheinland-Pfalz bislang 79.218 Menschen mit dem Coronavirus infiziert – 17.537 Fälle gelten derzeit als aktiv.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 53 Covid-Erkrankte neu in rheinland-pfälzische Krankenhäuser eingeliefert. 203 Patienten befinden sich aktuell auf Intensivstationen – 89 davon müssen beatmet werden. Zudem wurden den Gesundheitsämtern insgesamt 54 weitere Todesfälle gemeldet. Somit sind inzwischen 1.740 Menschen in Rheinland-Pfalz an oder mit Covid-19 gestorben.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt inzwischen bei 133,1 – und damit höher als noch vor einer Woche mit 113,4. Schneller ausgebreitet hat sich die Pandemie in dieser Woche in Worms - die Domstadt hat mit 282,5 die höchste Inzidenz in Rheinland-Pfalz. Danach folgen der Kreis Bad Kreuznach (194,5), Ludwigshafen (182,9), der Rhein-Pfalz-Kreis (181,7) und die Stadt Kaiserslautern (173,9). Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Vulkaneifel mit 70,9.

Rheinland-Pfalz: Corona-Impfzentren geöffnet – so klappt es mit dem Termin zur Impfung

Update vom 7. Januar, 7:40 Uhr: Heute öffnen in Rheinland-Pfalz die 31 Corona-Impfzentren. Am ersten Tag sollen nach Angaben des Gesundheitsministeriums landesweit 2.710 Mitglieder der höchsten Risikogruppe gegen Corona geimpft werden. Dazu zählen über 80-Jährige sowie Mitarbeiter von Rettungs- und ambulanten Pflegediensten sowie medizinisches Personal mit einem hohen Ansteckungsrisiko. Die Mitarbeiter der Impfzentren sowie der 20 mobilen Corona-Impfteams in Rheinland-Pfalz gehören auch dazu.

Die Impfzentren in Rheinland-Pfalz öffnen zu unterschiedlichen Uhrzeiten – in Kaiserslautern zum Beispiel um 7:45 Uhr. Beim Impfstart in Mainz-Gonsenheim sind am Donnerstag Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing Lichtenthäler (beide SPD) als Vertreterinnen der Landesregierung um 12:30 Uhr dabei. Wann - wie geplant - rund 7.200 Menschen pro Tag in den 31 Zentren eine Spritze gegen Corona bekommen können, ist noch unklar. Dies hänge von der Menge des verfügbaren Impfstoffs ab, erklärte das Ministerium. Die ersten Impfungen in Rheinland-Pfalz hatte es am 27. Dezember in den Alten- und Pflegeheimen gegeben.

Corona in Rheinland-Pfalz: Bewegungsradius kommt – das sind die neuen Regeln ab Montag

Update vom 6. Januar: Nach den Bund-Länder-Beschlüssen bereitet die Regierung in Rheinland-Pfalz eine neue Landesverordnung vor. Die 15. Corona-Bekämpfungsverordnung soll zum 11. Januar in Kraft treten, wie eine Regierungssprecherin am Mittwoch mitteilt. Zuvor kommt das Corona-Kabinett an diesem Freitag zu einer Videokonferenz zusammen, um über die Umsetzung der Beschlüsse zu
beraten.

Update vom 5. Januar, 19:10 Uhr: Ministerpräsidentin Malu Dreyer stellt die neuen Corona-Maßnahmen nach der Schalte mit Angela Merkel und den anderen Ministerpräsidenten vor. Die Konferenz sei sehr intensiv gewesen. Auch wenn die Inzidenz-Zahlen aktuell wieder heruntergehen, reiche dies noch nicht. Auch die Corona-Mutation bereitet wohl Bauchschmerzen, weshalb reagiert werden muss.

In Rheinland-Pfalz gilt der Lockdown bis zum 31. Januar. Außerdem gelten künftig diese weiteren Maßnahmen:

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 3.800 aktive Fälle

Update vom 5. Januar: Seit Beginn der Pandemie gibt es 75.856 Infektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz - das sind 870 mehr als am Vortag. 16.935 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 3.889 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht, 1.582 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 52.972 Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 110,1.

Update vom 4. Januar: Ab Donnerstag (7. Januar) sind die Impfzentren in Rheinland-Pfalz für über 80-Jährige und die Mitarbeiter von ambulanten Rettungs- und Pflegediensten sowie Intensivstationen geöffnet. Wer zu dieser ersten Gruppe für die Corona-Impfung gehört, kann ab heute, 8 Uhr, seine beiden Impf-Termine vereinbaren. Im Abstand von mindestens drei Wochen müssen zwei Dosen gespritzt werden.

Termine werden telefonisch unter der Telefonnummer 0800 5758100 oder auch über die Internetseite www.impftermin.rlp
vergeben. Wer über 80 Jahre alt ist, muss am Telefon nur sein Geburtsdatum nennen. Die anderen Impfberechtigten werden noch nach ihrer beruflichen Tätigkeit gefragt. Diese müssen sie beim Impftermin nachweisen, sonst werden sie wieder weggeschickt. Menschen, die noch nicht zu einer Corona-Impfung zugelassen sind, sollen noch nicht beim Call-Center anrufen.  Alle Menschen ab 80 Jahren werden auch per Brief über die Impfmöglichkeit informiert. Das Schreiben soll spätestens am Dienstag in den Briefkästen liegen, wie Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) angekündigt hat

Corona in Rheinland-Pfalz: Dreyer – „Können noch keine Lockerungen vornehmen“  

Update vom 3. Januar: Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), spricht sich für eine Verlängerung des Lockdowns aus. Ursprünglich sollte dieser am 10. Januar enden. Sie begründet ihre Einschätzung damit, dass die Auswirkungen von Weihnachten und Silvester auf die Neuinfektionen frühestens in einer Woche sichtbar werden werden.

Wir können daher noch keine Lockerungen vornehmen, aber wir arbeiten weiter daran, wie wir das öffentliche Leben wieder hochfahren können

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz

Zu Details wie dem zeitlichen Umfang einer Verlängerung äußert sich Dreyer am Sonntag in Mainz nicht.

Corona in Rheinland-Pfalz: Wann öffnen die Schulen wieder?

Wie es längerfristig mit Kitas und Schulen weitergeht, ist unklar. Dreyer verweist darauf, dass die Landesregierung bereits vor
Weihnachten festgelegt habe, dass es bis zum 15. Januar Fernunterricht geben wird. Abiturprüfungen fänden in Rheinland-Pfalz
statt. Die Kitas blieben offen für die, die sonst keine Betreuung hätten.

Am Dienstag wollen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder über die Beschränkungen des
öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie entscheiden. Eine deutschlandweite Verlängerung der Beschränkungen
scheint nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sicher – offen ist indes die Dauer und vor allem die Frage, was mit Kitas und Schulen passiert.

Corona in Rheinland-Pfalz: Aktive Fälle gehen zurück – Inzidenz in einem Kreis unter 50

Update vom 2. Januar: Im Vergleich zum Vortag gibt es in Rheinland-Pfalz 544 neue laborbestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus. Das berichtet das Landesuntersuchungsamt am Samstag (2. Januar). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Covid-Fälle im Bundesland auf 73.921. Akut mit Sars-CoV-2 infiziert sind aktuell 18.364 Personen, am Vortag waren es noch 588 mehr. Die Zahl der Corona-Toten steigt derweil weiter auf nunmehr 1.466. 54.091 Menschen (+1.119) gelten als genesen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Inzidenz in einem Landkreis unter 50

Die Inzidenzzahl im Bundesland steigt auf 118,6. In Speyer, Pirmasens und Bad Kreuznach liegt der Inzidenzwert über 200, in 15 anderen Stadt- und Landkreisen in Rheinland-Pfalz aber bereits wieder unter 100. mit 48,1 liegt Landkreis Altenkrichen sogar unter dem kritischen Wert von 50. Aktuell werden in rheinland-pfälzischen Intensivstationen 221 Corona-Patienten intensivmedizinisch behandelt, etwa die Hälfte von ihnen muss invasiv beatmet werden. Von den 1.059 Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind laut Intensivregister „Divi“ derzeit 280 frei.

Corona in Rheinland-Pfalz: Inzidenz leicht gestiegen – die aktuellen Fallzahlen

Update vom 1. Januar: Seit Beginn der Pandemie gibt es 73.377 Infektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz - das sind 583 mehr als am Vortag. 18.952 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 3.694 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht, 1.453 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 52.972 Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 114,5.

Corona in Rheinland-Pfalz: Zahlen der Infizierten vom 31. Dezember

Update vom 31. Dezember: Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen ist in Rheinland-Pfalz binnen 24 Stunden um 769 gestiegen. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle lag damit bei 72 794, wie das Gesundheitsministerium in Mainz am Donnerstag mitteilte. Aktuell sind demnach 19 285 Menschen im Land mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Patienten, die mit oder an Covid-19 starben, stieg innerhalb eines Tages um 13 auf 1441 (Stand 11.00 Uhr).

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Donnerstag in ganz Rheinland-Pfalz bei 114,1 und damit unter dem Wert der Vorwoche (152,3). Den höchsten Wert wies Pirmasens mit 213,8 auf, gefolgt von Speyer (205,7) und Ludwigshafen (205,5). Am niedrigsten war die Inzidenz im Kreis Altenkirchen mit 45.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden in Rheinland-Pfalz 219 Corona-Patienten in Krankenhäusern auf Intensivstationen behandelt (Stand: Donnerstag 12.15 Uhr). Das entsprach 25 Prozent aller belegten Intensivbetten. 116 der Covid-19-Patienten wurden beatmet.

Corona in Rheinland-Pfalz: Zoff unter Nachbarn – Baden-Württemberg erbost über Impf-Touristen

Update vom 30. Dezember: Im Baden-Württemberg liegen die Nerven blank. Seit wenigen Tagen werden die ersten Corona-Impfdosen verteilt. Die Nachfrage ist groß, die Menge an Impfstoff gering. Nun hagelt es Kritik aus Opposition und Bevölkerung an BW-Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne). Verschärft wird die Situation offenbar durch Menschen in Rheinland-Pfalz, die sich im Baden-Württemberg impfen lassen wollen. Offenbar melden sich viele Menschen aus Rheinland-Pfalz im angrenzenden Bundesland zum Impfen an. Auf der linken Rheinseite startet Terminvergabe erst am 4. Januar eine Woche später als in Baden-Württemberg. Minister Lucha hat daher seiner rheinland-pfälzische Amtskollegin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) einen Brief geschrieben, der es in sich hat: Baden-Württemberg fordert eine Impf-Entschädigung. (esk/dpa)

Corona in Rheinland-Pfalz: Ansturm auf Wintersportgebiet – „Bleiben Sie zu Hause!“

Update vom 29. Dezember: Im Hunsrück ist die Hauptzufahrt zum Wintersportgebiet Erbeskopf seit Dienstagmorgen gesperrt. „Man will verhindern, dass Massenverkehr dort hoch fährt“, sagte der Betriebsleiter des Zentrums, Klaus Hepp. Am Montag und am Sonntag seien jeweils Tausende Besucher zum höchsten Berg von Rheinland-Pfalz gekommen. „Es hat wirklich chaotische Zustände gegeben“, so Hepp.

Corona in Rheinland-Pfalz: Trotz Pandemie – Massenansturm auf höchsten Berg

Update vom 28. Dezember: Trotz coronabedingt gesperrter Skilifte stürmen derzeit so viele schneehungrige Menschen den höchsten Berg in Rheinland-Pfalz, dass die Polizei von einem Verkehrschaos spricht. Der Betriebsleiter der Wintersportanlage am 816 Meter hohen Erbeskopf im Hunsrück, Klaus Hepp, sagt der Deutschen Presse-Agentur am Montag: „Heute um 11 Uhr war der Parkplatz schon rappelvoll mit Nummernschildern nicht nur aus Trier und Wittlich, sondern auch aus Mainz, Wiesbaden und Kaiserslautern.“ Auch zahlreiche Saarländer und Luxemburger seien gekommen. „Die Leute sind im Lockdown eingesperrt, die hungern nach Schnee, es ist ein Riesenandrang“, erklärt Hepp die Situation.

Ein Wegweiser auf dem Erbeskopf im Hunsrück bei Deuselbach in Rheinland-Pfalz (Archivbild).
Ein Wegweiser auf dem Erbeskopf im Hunsrück bei Deuselbach in Rheinland-Pfalz (Archivbild). © dpa/Thomas Frey

Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagt dem SWR, sie „verstehe, dass die Menschen sagen: ‚Wir wollen dahin, wo der Schnee ist‘. Aber das Gedränge am Erbeskopf sei so groß, dass viele Menschen zu eng an einem Ort zusammen seien.“ Daher richtete sie den Appell an alle:

Bitte suchen Sie sich irgendwo ein einsames Waldstück oder bleiben Sie zuhause!

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz

Ein Polizeisprecher erklärt, eine Zufahrtsstraße sei schon gesperrt, weil Rettungsfahrzeuge sonst nicht an parkenden Autos vorbei kämen. Zudem werde zusammen mit der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf erwogen, den Autoverkehr im Corona-Lockdown weiter zu beschränken – beispielsweise mit einer zeitweisen Sperrung der Landesstraße 164.

Unterdessen steigt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Innerhalb von 24 Stunden sind 56 weitere Corona-Tote hinzugekommen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Impfstart in Pflegeheim – „Tag der Hoffnung“

Update vom 27. Dezember: Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler begleiten heute den Impfstart im Alten- und Pflegeheim Maria vom Siege in Koblenz. Dort wird ein mobiles Team den Impfstoff „Comirnaty“ verteilen. Als einer der ersten Menschen dort erhält die 91-jährige Lieselotte Ziegler die Spritze. „Das war es schon! Ich hab gedacht, da kommt noch was“, wunder sie sich im Anschluss über den kurzen Piks.

Vorrang haben dabei nach Angaben des Gesundheitsministeriums die Regionen, in denen die Infektionszahlen am 16. Dezember über der durchschnittlichen Sieben-Tage-Inzidenz des Landes lagen. Betroffen sind davon mehr als 200 Heime in den Kreisen Bad Kreuznach, Germersheim, Kusel, Neuwied, Rhein-Pfalz und Vulkaneifel sowie die kreisfreien Städte Frankenthal, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz und Speyer.

Weil der Impfstoff knapp ist, impfen die 20 mobilen Teams zunächst in knapp 70 der 200 Heime - in der Regel mit Corona-Infektionen. Geimpft werden nicht nur die gesundheitlich besonders gefährdeten Bewohner, sondern auch Mitarbeiter. Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler bezeichnet den heutigen Sonntag als „Tag der Hoffnung, dass wir in absehbarer Zeit wieder unser altes Leben leben werden können“.

Corona in Rheinland-Pfalz: Erste Impfdosen sind angekommen – Inzidenz gesunken

Update vom 26. Dezember: Bereits am Sonntag (27. Dezember) sollen die ersten Menschen in Rheinland-Pfalz gegen das Coronavirus geimpft werden. Erwartet werden dafür 9750 Dosen des Impfstoffes „Comirnaty“. Wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums bestätigt, sind heute die ersten Dosen angekommen. Auch in Baden-Württemberg wird damit gerechnet. In Übereinstimmung mit den Vorgaben des Bundes werden in Rheinland-Pfalz zunächst Menschen geimpft, die ein sehr hohes Risiko haben, schwer am Coronavirus zu erkranken oder daran zu sterben. Dies soll in einem ersten Schritt über mobile Impfteams in stationären Einrichtungen der Pflege geschehen.

Update vom 25. Dezember: In Rheinland-Pfalz sind binnen 24 Stunden 567 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Sozialministerium mitteilt, sind gegenwärtig 20.177 Personen infiziert. Die Zahl der an Covid-19 gestorben Menschen steigt um 16 auf nunmehr 1229. Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) sind in Rheinland-Pfalz zuletzt 236 Corona-Patienten auf Intensivstationen in Krankenhäusern behandelt worden, 98 von ihnen werden beatmet (Stand: 12:15 Uhr). Die Sieben-Tage-Inzidenz ist rückläufig und liegt derzeit bei 136 (Vortag: 152,3).

Corona in Rheinland-Pfalz: Trotz Rekordzahlen – dreiste Impfgegner rühren Propaganda-Trommel

Update vom 24. Dezember: Trotz der ernsten Lage nutzen dreiste Impfgegner die Verunsicherung mancher Menschen für ihre faktenresistente Propaganda: Derzeit warnt das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt (LKA) vor gefälschten Terminvergaben für anstehende Corona-Impfungen. Unbekannte sollen mehrere solcher täuschend echt wirkenden Schreiben im Rhein-Pfalz-Kreis versendet haben, teilt das LKA am Mittwoch mit. Als Absender wird das Gesundheitsamt angegeben.

Wie ein Sprecher der Behörde sagt, handelt es sich bei den Tätern um Impfgegner. So enthalten die Anschreiben mit der Betreffzeile „Terminbestätigung für Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2“ einen QR-Code. Werde dieser mit dem Smartphone gescannt, werde der Empfänger auf eine impfkritische Internetseite geleitet. Die Polizei bittet Empfänger, sich zu melden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Bistum Speyer beschließt Kirchen-Lockdown – aber nicht an Weihnachten 

Update vom 23. Dezember: Insgesamt 1.530 Corona-Fälle und eine 7-Tage-Inzidenz von 403,5 (Stand 23. Dezember) – mit diesen Zahlen liegt die Stadt Speyer aktuell auf Platz 20 der Hotspots in Deutschland. Aus diesem Grund handelt nun auch das Bistum Speyer und beschließt einen Kirchen-Lockdown. Vom 27. Dezember bis zum 10. Januar gibt es keinen Präsenzgottesdienst mehr. Zugelassen sind nur Messen für Beerdigungen. „Wir leisten damit unseren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie und gegen eine weitere Überlastung von Krankenhäusern und Alten- und Pflegeeinrichtungen in unserem Land“, erklärt Generalvikar Andreas Sturm.

Corona in Rheinland-Pfalz: Bistum Speyer beschließt Lockdown – aber nicht an Weihnachten

Während der Weihnachtszeit dürfen aber noch Gottesdienste stattfinden – wenn auch nur mit maximal 100 Personen. Das Bistum Speyer hat die Pfarreien aber dazu aufgerufen, das Infektionsgeschehen vor Ort zu überwachen. „Alle Entscheidungen sind mit Verantwortung und Augenmaß zu treffen“, schreibt Generalvikar Andreas Sturm. Bei einer zu hohen Inzidenzzahl soll sogar ganz auf einen Gottesdienst verzichtet werden. Die Besucher müssen sich zudem vorher anmelden und die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.

Unterdessen steigen die Zahlen in Rheinland-Pfalz erneut an. Aktuell gibt es 65.450 Fälle, von denen 44.716 bereits wieder genesen und 19.597 akut erkrankt sind. Außerdem sind 1.137 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die höchsten Infektionszahlen gibt es in Mainz (5.076), Ludwigshafen (4.748) und dem Kreis Mainz-Bingen (3.321). Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 164,3. (dh)

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