Ab 15./16. März

Corona Rheinland-Pfalz: Lockdown-Lockerungen adé – diese 17 Städte und Kreise sind betroffen

Corona in Rheinland-Pfalz – Mit Frankenthal kündigt die erste Stadt die Rücknahme der gerade erst eingeführten Lockerungen an. Nirgendwo sonst im Land ist die Inzidenz höher als hier.

  • In Rheinland-Pfalz gab es bisher 106.701 (+345) Infektionen. (Stand: 15. März, 6:25 Uhr, RKI)
  • Bislang sind 3.212 (+2) Menschen an oder mit dem Virus gestorben. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 56,5 (+4,5) (Stand: 15. März, 6:25 Uhr, RKI)
  • Rheinland-Pfalz: Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat klare Erwartungen an den Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Merkel am Mittwoch (3. März)

Update vom 15. März, 16:47 Uhr: Am morgigen Dienstag (16. März) finden keine Impftermine im Impfzentrum Frankenthal statt. Die Stadtverwaltung bittet alle Bürger, die an diesem Tag einen Termin gehabt hätten, das Impfzentrum nicht aufzusuchen – es bleibt komplett geschlossen! Derzeit werden gerade rund 100 Termine abgesagt. Über die Landesregistrierung erhalten Sie dann einen neuen Termin. Nur Impflinge, die z. B. eine Telefonnummer bei der Registrierung angegeben haben, können nun lokal vom Impfzentrum benachrichtigt werden. 

Da im Impfzentrum Frankenthal mittwochs bis samstags ausschließlich Impfungen mit BioNTech geplant sind, ist Frankenthal nur am Dienstag von dem AstraZeneca-Stop der Bundesregierung betroffen. Die Impfungen mit BioNTech finden regulär statt. Für nächste Woche kann das Frankenthaler Rathaus noch keine Auskunft erfolgen.

Corona Rheinland-Pfalz: Lockdown-Lockerungen adé – diese 17 Städte und Kreise sind betroffen

Update vom 15. März: Nach den Lockerungen ist vor den Beschränkungen – in Rheinland-Pfalz müssen sich viele Verbraucher wegen der weiteren Ausbreitung des Coronavirus auf Einschränkungen beim Shopping einstellen. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Land gestiegen und liegt nun laut Robert Koch-Institut bei 56,5 – und liegt somit bereits den vierten Tag in Folge über der Schwelle von 50. In den betroffenen Kommunen werden in der Folge die gerade erst eingetretenen Lockerungen zurückgenommen. Landesweit liegen 17 Städte und Landkreise über der Marke von 50, drei sogar über einem Wert von 100.

Beim dann in Kraft tretenden Termin-Shopping gilt, dass sich nur ein Kunde pro 40 Quadratmeter nach vorheriger Anmeldung im Laden aufhalten darf. „Überall gibt es die gleichen Regeln, die sich nach den Inzidenzen ausrichten: unter 50 bleibt es wie es jetzt ist, über 50 greifen die zusätzlichen Sicherungsmechanismen und über 100 gilt die ‚Notbremse‘ mit einer weitergehenden Schließung des Handels und der strengen Kontaktbegrenzung auf einen Haushalt plus eine Person, sowie eine nächtliche Ausgangsbegrenzung“, erinnerte Dreyer an die nach der vergangenen Bund-Länder-Schalte mit Kommunen und Einzelhandel vereinbarten Regeln.

Über der Inzidenz von 50 liegen in Rheinland-Pfalz derzeit:

  • Ahrweiler
  • Bad Dürkheim
  • Bitburg-Prüm
  • Germersheim
  • Neuwied
  • Rhein-Hunsrück
  • Rhein-Lahn-Kreis
  • Rhein-Pfalz-Kreis
  • Südwestpfalz
  • Trier-Saarburg
  • Westerwaldkreis
  • Koblenz
  • Ludwigshafen
  • Mainz

Über der Inzidenz von 100 liegen in Rheinland-Pfalz derzeit:

  • Altenkirchen
  • Frankenthal
  • Pirmasens


Landkreise und kreisfreie Städte über einer Inzidenz von 100 müssten jetzt die verabredete sogenannte Notbremse ziehen und Öffnungen sehr breit zurücknehmen, sagte Dreyer weiter. Möglich seien in den betroffenen Regionen Einschränkungen in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Sport. Auch der Bildungsbereich könnte in Einzelfällen betroffen sein, so das Ministerium. Die Details regeln die Kommunen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Lockdown-Lockerungen adé – diese 12 Städte und Kreise sind betroffen

Update vom 14. März: Aufgrund der wegen der hochansteckenden und gefährlichen Corona-Mutationen stetig steigenden Infektionszahlen auch in Rheinland-Pfalz müssen zwölf Städte und Kreise ihre erst kürzlich gelockerten Regeln wieder verschärfen! Dies sind: die Städte Frankenthal, Ludwigshafen und Pirmasens sowie die Kreise Ahrweiler, Altenkirchen, Germersheim, Neuwied, Südwestpfalz, Trier-Saarburg und der Westerwaldkreis, der Rhein-Lahn-Kreis und der Rhein-Pfalz-Kreis (Stand 13. März). Grund: Die 7-Tage-Inzidenz in RLP hat drei Tage in Folge die 50er Marke überschritten. In Städten und Kreisen, wo dies ebenfalls so ist, muss gehandelt werden. Wie ein Sprecher des Landkreistags dem SWR sagte, würden die Lockerungen in einigen Kommunen schon am Montag zurückgenommen werden, in den meisten Fällen aber erst ab Dienstag.

In Kommunen, in denen die Inzidenz drei Tage oberhalb der 50 liegt, müssen zusätzliche Schutzmechanismen eingebaut werden: In den meisten Geschäften wird dann nur noch ein Termin-Shopping möglich sein“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer (60, SPD) gestern. Auch Fernunterricht könne es dort jetzt wieder geben. Fakt ist: Außer in den Grund- und Förderschulen werden die Schüler ab Montag (15. März) wieder von zu Hause aus unterrichtet Jedoch gibt es eine Notbetreuung für Schüler, deren Eltern ihre Kinder nicht selbst betreuen können. Diese Maßnahmen sollen zunächst für eine Woche gelten. Auch Schüler mit nicht verschiebbaren Prüfungen (z. B. Abi-Prüfungen) dürfen in die Schule gehen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Inzidenz über 130 – erste Stadt will Lockerungen beenden

Update vom 11. März: Auch in Rheinland-Pfalz klettert die 7-Tage-Inzidenz aufgrund der grassierenden Virus-Mutationen weiter und weiter. Am Donnerstag ist der Wert laut Landesuntersuchungsamt um 2,2 auf jetzt 50,7 angestiegen und. Auf Bundesebene belegt Rheinland-Pfalz somit hinter Schleswig-Holstein (46,5) deutschlandweit den zweiten Platz der Bundesländer mit den niedrigsten Inzidenzen. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 Verstorbenen beträgt jetzt 3.186 – ein trauriges Plus von neun weiteren Toten.

Die höchste Inzidenz gibt es derzeit in der Stadt Frankenthal mit 133,3. Danach folgen der Kreis Altenkirchen (122,7) und die Stadt Pirmasens (101,9). Am niedrigsten ist der Wert im Kreis Kusel mit 11,4. Aufgrund der hohen Neuinfektionen hat die Stadt Frankenthal am Donnerstag bereits angekündigt, die erst am Montag eingeführten Lockerungen wieder zurückzunehmen. Laut Stadtverwaltung „sind weitere Schritte notwendig, die auch die Landesverordnung vorsieht. Es wird leider wieder zu Beschränkungen kommen“. Eine entsprechende Allgemeinverfügung soll am Freitag (12. März) erlassen und am Samstag (13. März) in Kraft treten.

Corona in Rheinland-Pfalz: Erste Gemeinde hebt Besuchsbeschränkung in Altenheimen auf

Update vom 10. März: Da seit Montag (8. März) die neue Corona-Verordnung in Rheinland-Pfalz gilt, kehrt immer mehr Normalität in unser aller Alltagsleben zurück. So öffnet beispielsweise in Speyer das Historische Museum der Pfalz ab Freitag (12. März) wieder und lockt mit den Sonderausstellungen „Medicus“ und „Grüffelo“. Auch in Frankenthal sind inzidenzabhängige Öffnungsschritte möglich: So können Besucher ab Donnerstag (11. März) wieder in die Stadtbücherei, um Bücher und andere Medien auszuleihen – alles unter strenger Einhaltung der Hygienemaßnahmen.

BundeslandRheinland-Pfalz
LandeshauptstadtMainz
Fläche19.847 km²
Einwohner4,085 Millionen (Stand: 2019)
MinisterpräsidentinMalu Dreyer

Außerdem hebt die Stadtverwaltung die bisherige Besuchsbeschränkung in Alten- und Pflegeheimen auf. Somit entfällt die Einschränkung auf nur einen Besucher für eine Stunde pro Tag und Bewohner vor dem Hintergrund niedriger Fallzahlen in den Heimen und einer hohen Impfquote der Bewohner. Heißt: Jetzt dürfen Bewohner täglich zwei Besucher ohne zeitliche Limitierung empfangen – ein negatives Schnelltestergebnis bleibt Voraussetzung.

Erwachsene dürfen auf Frankenthaler Sportanlagen wieder gemeinsam kontaktfrei in Kleingruppen bis zehn Personen (plus Trainer) im Freien trainieren – Kinder unter 14 Jahren maximal mit 20 Personen. Voraussetzung ist in beiden Fällen die Erfassung der Kontaktdaten. Zuschauer sind nicht erlaubt. Gemeinschaftsräume, Umkleiden und Duschen dürfen nicht genutzt werden, Toiletten nur einzeln. Das Desinfizieren gemeinsam genutzter Trainingsgeräte bleibt Pflicht.

Corona in Rheinland-Pfalz: 450 Schnelltestzentren startklar – Tests bald auch bei Drogeriekette?

Update vom 9. März: Gute Nachrichten für alle Rheinland-Pfälzer, die sich auf den SARS-Cov2-Erreger testen möchten, denn: Alle 450 gemeldeten Zentren für Corona-Schnelltests im Land sollen in den nächsten Tagen startklar sein. Das kündigte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Dienstag in Mainz an. Zudem gebe es Gespräche mit einer Drogeriekette, die auch Tests anbieten wolle.

Mit rund 300 Teststellen - etwa in Apotheken oder Arztpraxen - hatte Rheinland-Pfalz am Montag begonnen. Alle 3.700 freiwilligen und professionellen Helfer, die sich für die Antigen-Tests gemeldet hätten, sollten bis Dienstagabend per Video geschult sein. Ihnen
werde auch ein Impfangebot gegen das Coronavirus gemacht. Die Bürger seien glücklich über die unbürokratische und schnelle Möglichkeit, sich testen zu lassen, sagte die Ministerin.

Corona in Rheinland-Pfalz: Das ändert sich ab sofort – alle Lockerungen im Überblick

Update vom 8. März, 8:31 Uhr: Laut RKI-Zahlen vom Montag (3 Uhr) liegt die 7-Tages-Inzidenz in Rheinland-Pfalz aktuell bei 46,6 – und damit weiter unter dem kritischen Wert von 50. Ab heute dürfen sich die Menschen im Bundesland über Lockerungen freuen. Das ändert sich ab dem 8. März*:

  • Kontaktbeschränkungen: Im öffentlichen Raum sind Treffen mit höchstens fünf Personen aus insgesamt zwei Hausständen erlaubt. Dabei werden Kinder beider Hausstände bis einschließlich 14 Jahre nicht mitgezählt. Auch nicht in einem gemeinsamen Haushalt lebende Paare zählen als ein Hausstand. Auch für den privaten Bereich gilt diese Empfehlung.
  • Einzelhandel: Der Einzelhandel ist unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen geöffnet. Es gelten das Abstandsgebot, die verschärfte Maskenpflicht und die Personenbegrenzung. Die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Personen ist in Einrichtungen mit einer Größe von bis zu 800 qm auf eine Person pro 10 qm Verkaufs- oder Besucherfläche begrenzt.
  • Sonnenstudios und Solarien: Sonnenstudios und Solarien dürfen öffnen. Es gelten das Abstandsgebot, die verschärfte Maskenpflicht und die Personenbegrenzung. Vor dem Sonnenstudio/Solarium gilt ebenfalls die Maskenpflicht.
  • Gärtnereien, Gartenbaubetriebe, Gartenbaumärkte: Ab dem 8. März können wie alle Einzelhandelseinrichtungen auch die Innenbereiche von Gärtnereien, Gartenbaubetrieben, Gartenbaumärkten und ähnlichen Einrichtungen öffnen. Es gelten das Abstandsgebot, die verschärfte Maskenpflicht und die Personenbegrenzung.
  • Nagelstudios, Kosmetiksalons, Tattoostudios und ähnliche Einrichtungen: Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege sind erlaubt. Es gelten das Abstandsgebot zwischen Kundinnen und Kunden, die verschärfte Maskenpflicht, sofern die Art der Dienstleistung dies zulässt, sowie die Pflicht zur Kontakterfassung. Wenn wegen der Art der Dienstleistung eine Maske nicht getragen werden kann, wie zum Beispiel bei bestimmten Kosmetikanwendungen oder der Bartrasur, muss die Kundin oder der Kunde eine Bescheinigung über einen tagesaktuellen negativen COVID-19 Schnelltest vorlegen können oder vor Ort beim Dienstleister einen negativen Selbsttest machen.
  • Sport: Training im Amateur- und Freizeitsport ist auf und in allen öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen nur im Freien erlaubt. Es dürfen sich zwei Hausstände mit insgesamt maximal fünf Personen zum kontaktfreien Sporttreiben im Freien treffen. Kinder beider Hausstände bis einschließlich 14 Jahre werden hier nicht mitgezählt. als Kontaktfreies Training in kleinen Gruppen bis maximal zehn Personen und einer Trainerin oder einem Trainer unter Einhaltung des Abstandsgebots ist erlaubt.Training in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Trainerin oder einem Trainer ist erlaubt. Publikum ist nicht zugelassen; ausgenommen sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger.  
  • Zoos, Tierparks, botanische Gärten: Auch die Innenbereiche von zoologischen Gärten, Tierparks, botanischen Gärten und ähnlichen Einrichtungen sind ab dem 8. März für den Publikumsverkehr geöffnet. Für die Besucherinnen und Besucher gilt die Vorausbuchungspflicht. Die Anzahl der Personen, die sich zeitgleich auf dem Gelände aufhalten dürfen, ist vorab von der örtlich zuständigen Ordnungsbehörde zu genehmigen .Es gelten das Abstandsgebot und die verschärfte Maskenpflicht in Innenbereichen sowie die einfache Maskenpflicht in den Außenbereichen und die Pflicht zur Kontakterfassung.
  • Schulen/Kitas: Ab dem 8. März findet Präsenzunterricht in den Klassenstufen 5 und 6 der allgemeinbildenden Schulen statt. Ab dem 15. März 2021 wird auch in den anderen Klassen- und Jahrgangsstufen aller Schulen in Präsenz unterrichtet. Sollte der Präsenzunterricht in geteilten Gruppen im Wechsel erfolgen, findet eine Notbetreuung statt. In allen Kindertageseinrichtungen findet ab dem 15. März 2021 der Regelbetrieb statt. Bis dahin findet eine Notbetreuung statt. Angebote der außerschulischen Bildung sind bei gleichzeitiger Anwesenheit einer Lehrperson und einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers in Präsenzform zulässig; bei einem größeren Teilnehmerkreis sind diese Bildungsangebote nur digital erlaubt.
  • Außerschulischer Musik- und Kunstunterricht: Der außerschulische Musik- und Kunstunterricht ist - mit Ausnahme von Gesangsunterricht oder Unterricht für Blasinstrumente - in Präsenzform zulässig. Es dürfen gleichzeitig eine Lehrperson und eine Musikschülerin oder ein Musikschüler anwesend sein. Gesangsunterricht oder Unterricht für Blasinstrumente ist im Freien erlaubt. Im Freien ist auch außerschulischer Musik- und Kunstunterricht in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Lehrerin oder einem Lehrer zulässig .Es gelten das Abstandsgebot und die Maskenpflicht.
  • Fahrschule: Fahrschulen sind geöffnet. Zusätzlich zu den bisher n Präsenzform zulässigen Angeboten ist nun auch Fahrsicherheitstraining erlaubt. Für alle Angebote von Fahrschulen und beim Fahrsicherheitstraining gelten das Abstandsgebot sowie die Maskenpflicht mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist. Während des praktischen Unterrichts gilt das Erfordernis des Mindestabstands nicht, sofern dieses nicht eingehalten werden kann. Es darf sich nur der für das jeweilige Angebot erforderliche Personenkreis im Fahrzeug aufhalten.
  • Büchereien und Archive: Büchereien und Archive sind unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen geöffnet. Es gelten das Abstandsgebot, die verschärfte Maskenpflicht und die Personenbegrenzung.
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen: Museen, Ausstellungen, Galerien, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen sind für den Publikumsverkehr geöffnet. Es gilt eine Vorausbuchungspflicht, das Abstandsgebot, die verschärfte Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung. Die Anzahl der Personen, die sich zeitgleich auf dem Gelände der Einrichtungen befinden dürfen, ist vorab von der zuständigen Kreisverwaltung, in kreisfreien Städten der Stadtverwaltung als Kreisordnungsbehörde zu genehmigen.

Achtung: Abweichend von den Regelungen der 17. Corona-Verordnung von Rheinland-Pfalz können Kommunen in Abhängigkeit von den jeweiligen regionalen Inzidenz-Werten eigene Allgemeinverfügungen mit verschärften Regeln erlassen. *Quelle: Sozialministerium Rheinland-Pfalz

Corona in Rheinland-Pfalz: Ab Montag – 450 kostenlose Teststellen sollen öffnen

Update vom 7. März: Kurz vor dem Start der kostenlosen Schnelltests am Montag (8. März) sieht sich das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Rheinland-Pfalz gut aufgestellt. Mehr als 300 der gemeldeten 450 Teststellen seien startklar – darunter unter anderem 88 Apotheken und Arztpraxen und ein Großteil der kommunalen Teststellen. Bis Freitagabend (5. März) sind zudem bereits 900 Tester geschult worden. Bis Mittwoch (10. März) sollen es insgesamt 3.700 sein. An den Teststellen soll sich jeder Bürger mindestens einmal die Woche auf das Coronavirus testen lassen können.

Zu den wichtigsten Werkzeugen bei der Bekämpfung des Coronavirus gehören flächendeckende Tests. Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern im Land damit die größtmögliche Sicherheit bieten“, betont Detlef Placzek, Präsident des
Landesamtes und Projektkoordinator.

Corona in Rheinland-Pfalz: Impftermine auch für chronisch Kranke und Schwangere

Update vom 6. März, 16:20 Uhr: Ab heute können sich in Rheinland-Pfalz auch Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen sowie Schwangere für eine Corona-Impfung registrieren lassen. Auch bis zu zwei ihrer Kontaktpersonen können sich über das Impfportal des Landes anmelden. Allerdings gehören nicht alle chronischen Erkrankungen dazu. Dazu zählen zum Beispiel Personen mit Trisomie 21, Demenz, Schizophrenie, Diabetes Mellitus, COPD, chronischen Leber- oder Nierenerkrankungen oder Adipositas.

Unterdessen hat die Stadt Frankenthal ergänzend zur Landesverordnung von Rheinland-Pfalz zwei Allgemeinverfügungen erlassen. „In der Stadt Frankenthal bleibt die Maskenpflicht in der Innenstadt und die Besuchsbeschränkungen in den Alten- und Pflegeheimen. Der Inzidenz liegt, Stand 6.3., bei 47,2“, heißt es in einer Mitteilung.

Update vom 6. März, 15:00: Die Zahl der Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist um 154 auf insgesamt 104.016 gestiegen. Von diesen sind 5.785 noch akut erkrankt. Die meisten Fälle gibt es in Ludwigshafen (6.941), Mainz (6.806), Neuwied (5.284) und Mainz-Bingen (5.210). Die 7-Tage-Inzidenz für das Bundesland ist auf 43,7 gesunken. Im Zusammenhang mit dem Virus sind bereits 3.161 Personen verstorben.

Corona in Rheinland-Pfalz: Läden öffnen ab Montag – Mit diesen Regeln

Update vom 5. März: In Rheinland-Pfalz darf der Einzelhandel ab Montag (8. März) unter Auflagen wieder öffnen. Bei einer Ladenfläche bis zu 800 Quadratmeter wird ein Kunde pro zehn Quadratmeter erlaubt. Für größere Geschäfte gelten 20 Quadratmeter pro Kunde, für eine Fläche ab 2.000 Quadratmetern ein Kunde je 40 Quadratmeter. Ausgenommen sind derzeit lediglich zwei Kreise mit einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 100. Leichte Lockerungen gibt es auch für den Freizeitsport und die Kultur, wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (beide SPD) am heutigen Freitag in Mainz nach einer Kabinettssitzung ankündigen.

Die Landesregierung habe sich mit dem Einzelhandel auf ein „Bündnis für sicheres Öffnen“ verständigt, so Dreyer. Tests, strenge Kontrollen und Hygieneauflagen wie Abstand und Masken sollten dies absichern. „Der Handel hat klar zugesagt, dass es gut läuft“, sagte Dreyer. Die Philosophie der nächsten Wochen werde so sein, dass es Zeiten gibt, in denen Öffnen möglich ist und dies für den Gesundheitsschutz auch wieder zurückgedreht werden müsse, wenn die Zahl der Neuinfektionen deutlich steige.

Corona in Rheinland-Pfalz: Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios dürfen öffnen

Eine landesweite Inzidenz von weniger als 50 Neuinfektionen an sieben Tage in Folge mache die Öffnungen möglich, sagt Dreyer. So haben es die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin in ihrer Video-Schalte am Mittwoch vereinbart. Körpernahe Dienstleistungen wie Nagelstudios, Piercings und Tatoos sollen von Montag an auch wieder möglich sein. In Betrieben, in denen keine Maske getragen werden können, wie etwa bei der Kosmetik oder der Rasur, sei ein negativer Corona-Test die Voraussetzung. Künftig dürfen sich auch wieder zwei Haushalte bis maximal fünf Personen treffen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Nicht zusammen lebende Paare werden als ein Haushalt gesehen.

Im Sport sei kontaktfreies Training im Freien eingeschränkt wieder möglich: Für bis zu 10 Erwachsene oder Gruppen mit bis zu 20 Kindern (bis 14 Jahre). Der Probe- und Laienbetrieb in der Kultur sei im Freien auch möglich, wenn die Beschränkung der Kontakte eingehalten werde. Bei Kindern sei dies auch für Gruppen bis zu 20 möglich. Auftritte seien jedoch verboten.

Corona in Rheinland-Pfalz: Land will 450 Teststellen aufbauen

Im Land hätten sich bereits 427 Stellen für Schnelltests und 3.700 Helfer gemeldet - freiwillige und professionelle. Am Montag sollen die ersten 200 Teststellen öffnen und insgesamt 450 aufgebaut werden. „Rheinland-Pfalz liegt auch damit vor anderen Bundesländern“, sagt Dreyer. Das Land habe bereits selbst Test-Kits beschafft. Der Handel werde zusätzlich Schnelltests für Kunden anbieten, um die öffentlichen Test-Stationen nicht zu überlasten. Die Bestätigungen eines negativen Tests seien einen Tag tauglich. Zudem werde es in den Discountern ab Samstag Selbsttests zu kaufen geben, die es etwa ermöglichen sollten, dass Enkel ihre Großeltern endlich einmal wieder sehen können, sagt Dreyer. Die „Bürgertests“ ermöglichten es, sich selbst zu sichern und die Kontakte, die im Rahmen der Beschränkungen möglich seien.

Corona in Rheinland-Pfalz: 14 Tage Quarantäne nach Einreise aus Virus-Mutations-Gebieten

Eine Änderung gibt es auch für Einreisen aus Virus-Mutations-Gebieten: Die Menschen müssen 14 statt 10 Tage in Quarantäne und können sich nicht vorher frei testen. Als Virusvarianten-Gebiet ausgewiesen ist derzeit etwa die französische Grenzregion Moselle. Die Außen-Gastronomie könne - wie von Bund und Ländern beschlossen - frühestes ab 22. März wieder öffnen. „Daran wollen wir nichts eigenmächtig ändern“, sagt Dreyer. „Je niedriger die Inzidenz bleibt, desto einfacher wird es.“ Von den Zahlen hänge auch die Perspektive für Ostern ab. Dreyer appelliert an die Bevölkerung, sich umsichtig zu verhalten. „Wir brauchen weiterhin die Eigenverantwortung der Bürger.

Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sind die einzigen Bundesländer in Deutschland mit einer stabilen Inzidenz unter 50. Wenn die landesweiten Inzidenzwerte an drei Tagen in Folge über einen Wert von 50 steigen, wird der Öffnungsschritt zurückgenommen - zumindest in den Kommunen, die dann über diesem Wert liegen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Wann Restaurants, Läden und Kinos (frühestens) wieder öffnen

Update vom 4. März, 12:09 Uhr: Nach über 9-stündigen Beratungen beim gestrigen Bund-Länder-Gipfel hat Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) gegen Mitternacht verkündet: Der Lockdown wird bis 28. März verlängert, es soll jedoch gestaffelte Lockerungen geben. Am Donnerstagvormittag hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer (60, SPD) erklärt, was dies im Einzelnen für Rheinland-Pfalz bedeutet. „Wir sind alles in allem zu einem guten Ergebnis gekommen“, fasst Dreyer zusammen. Sie sei zufrieden mit dem im Vorfeld von ihr geforderten klaren Perspektivplan bei den Lockdown-Lockerungen. Aktuell befinde sich Deutschland im ersten Öffnungsschritt. Die zweite Stufe sei dann, die neuen Beschlüsse in den 16 Bundesländern umzusetzen.

Konkret heißt dies für Rheinland-Pfalz: Körpernahe Dienstleistungen wie Fußpflege sind jetzt ebenso wieder erlaubt, wie die Öffnung von Buchhandlungen – alles bei begrenzter Kundenzahl. In Läden mit kleinerer Verkaufsfläche sei auch wieder die Mitglieder eines Haushalts zulässig, so Malu Dreyer laut SWR. „Es ist wichtig, Schritt für Schritt und nicht alles auf einmal zu öffnen“, betonte Dreyer am Donnerstag gegenüber dem Ältestenrat des Landtags.

Corona in Rheinland-Pfalz: Kostenlose Schnelltests in Kitas, Schulen und Firmen

Ab Montag (8. März) kämen dann im dritten Schritt – eine 7-Tage-Inzidenz unter 50 vorausgesetzt – weitere Öffnungen im Einzelhandel, in Museen und Galerien dazu. Kleinere Gruppen könnten sich dann in freier Natur auch wieder zum Sport treffen. Selbst kontaktloser Sport in Innenräumen sei dann wieder möglich. Bei einer Inzidenz über 50 seien hierfür tagesaktuelle Schnell- und Selbsttests verpflichtend.

Die Corona-Öffnungsstrategie zeigt, welche Bereiche wann wieder öffnen können.

Ebenfalls ab dem 8. März will Rheinland-Pfalz schrittweise kostenlose Schnelltests für jeden Bürger anbieten. Das Land habe hierfür laut Dreyer vier Millionen Tests bestellt. Detaillierte Infos, wo man die Tests bekommt, werden heute oder morgen genannt. Während solche Schnelltests für das Personal von Schulen und Kitas längst praktiziert werden, soll ab Anfang April jeder Schüler einmal pro Woche getestet werden. Zudem hat man beim Corona-Gipfel beschlossen, alle Unternehmen aufzufordern, ihren Mitarbeitern (mindestens) einen gratis Schnelltest pro Woche zur Verfügung zu stellen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Gastronomie und Hotellerie müssen sich weiter gedulden

Frühestens am 22. März sei mit Besuchen im Außenbereich der Gastronomie sowie mit Kino-, Theater- und Konzerthaus-Besuchen zu rechnen – auch hier dauerhaft niedrige Infektionszahlen für weitere 14 Tage vorausgesetzt. Generell müssen sich Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie weiterhin gedulden. Malu Dreyer kündigt jedoch Gespräche mit den entsprechenden Verbänden sowie den IHKs an. Eine generelle Öffnung des Einzelhandels sei erst ab dem 5. April möglich, wenn sich die Infektionslage zwischen 50 und 100 bewege. Die Ausweitung des Termin-Shoppings auf eine Person pro 40 Quadratmetern sei aber möglich. Sollte die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegen, könne der Einzelhandel unter Auflagen wieder öffnen. Doch Dreyer relativiert mit Hinblick auf „Problemkreise“ bzw. Städte wie Germersheim und Altenkirchen auch: „Ab 100 ist eigentlich nichts möglich.

Beim nächsten Treffen der 16 Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel am 22. März solle auch über eine Öffnungsperspektive für den Tourismus gesprochen werden. Sie strebe weiterhin eine klare Perspektive für Hotels, Ferienwohnungen und Wohnmobiltourismus an Ostern an, macht Malu Dreyer vielen Rheinland-Pfälzern Hoffnung.

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz findest Du hier.

Corona in Rheinland-Pfalz: Land verkündet „konkrete Öffnungsschritte“ aus dem Lockdown

Update vom 4. März, 7:20 Uhr: Nach dem Corona-Gipfel will sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer (60, SPD) am Donnerstag zu Wort melden. Zunächst unterrichtet die SPD-Politikerin in einer Sitzung den Ältestenrat (8 Uhr), anschließend gibt sie eine Pressekonferenz in der Staatskanzlei (9 Uhr). Dreyer wird über die Öffnungsperspektiven in Rheinland-Pfalz sprechen. Es wird mit Spannung erwartet, wann Außengastronomie und Hotellerie wieder öffnen können. Bereits im März hat sich die Ministerpräsidentin für den Tourismus an Ostern ausgesprochen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Land verkündet „konkrete Öffnungsschritte“ aus dem Lockdown

Update vom 4. März, 00:02 Uhr: Rheinland-Pfalz plant vom kommenden Montag an weitere „konkrete Öffnungsschritte“ aus dem Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Das teilte die Staatskanzlei in Mainz am Mittwochabend dem Corona-Gipfel mit Angela Merkel mit. So sollen etwa die Buchläden wieder öffnen können. Unterdessen hat die Bundeskanzlerin die Ergebnisse der Verratungen noch in der Nacht der Öffentlichkeit vorgestellt. Hier liest Du alles über die Entscheidungen aus dem Corona-Gipfel.

Lockdown-Exit in Rheinland-Pfalz: Erste Einigungen im Corona-Gipfel

Update vom 3. März, 20:10 Uhr: Seit etwa 14:30 Uhr laufen die Beratungen von Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die Deutsche Presse-Agentur hat mittlerweile erfahren, dass der Lockdown grundsätzlich bis zum 28. März verlängert werden soll. Diskutiert wird aktuell jedoch auch über zahlreichen stufenweise Öffnungsmöglichkeiten – je nach regionalen Corona-Zahlen. Laut Medienberichten hätten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten außerdem auf Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen geeinigt. Ab kommenden Montag sollen demnach Treffen mit fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt sein.

Lockdown-Exit in Rheinland-Pfalz: Das erwartet Malu Dreyer vom Corona-Gipfel

Meldung vom 3. März, 14 Uhr: Mainz - Ministerpräsidentin Malu Dreyer erhofft sich vom Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Merkel und den Länderchefs am heutigen Mittwoch bundeseinheitliche Perspektiven für Lockerungen. Nach Grundschulen, Kitas und Friseuren gehe es um wohlbedachte Schritte für den Einzelhandel, die Außengastronomie, Hotels, die Kultur, den Sport und Gruppenfreizeiten, so die SPD-Politikerin vor der Online-Schalte. „Gezieltes Impfen und Testen“ müsse nach Auffassung von Dreyer die Lockerungen des Corona-Lockdowns begleiten.

Corona in Rheinland-Pfalz: Corona-Gipfel am Mittwoch – diese Lockerungen erwartet Malu Dreyer

Dreyer hofft außerdem auch bei den Kontaktbeschränkungen auf gemeinsame Lösungen. Derzeit könnten zwei Familien nicht mit ihren Kindern gemeinsam spazieren gehen. „Das ist inzwischen sehr lebensfremd.“ Sinnvoll sei es, das Treffen von zwei Hausständen mit maximal fünf Personen wieder zu ermöglichen, die Kinder nicht dazu gerechnet.  Dreyer hatte bereits eine Perspektive für die Außengastronomie noch im März und für Hotels, Ferienwohnungen und Campingtourismus zu Ostern ins Spiel gebracht. Die Infrastruktur für die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigten Schnelltests für alle sei in Rheinland-Pfalz vorbereitet. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Lockdown-Exit in 5 Schritten? So könnte die Öffnungsstrategie aussehen

Vor dem Corona-Gipfel am Mittwoch wurden bereits erste Details aus einer Beschlussvorlage bekannt, die als Diskussionsgrundlage für weitere Öffnungsschritte dienen soll. Darüber berichtet zum Beispiel tagesschau.de am Mittwoch. Demnach könnte im Corona-Gipfel eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 29. März beschlossen werden – allerdings mit folgenden Lockerungs-Schritten:

  • 1. Schritt: Zum ersten Öffnungsschritt zählen laut Beschlusspapier die Öffnung von Grundschulen und Kitas sowie Friseuren seit 1. März.
  • 2. Schritt: Ab Montag (8. März) sollen laut der Beschlussvorlage wieder Treffen mit bis zu fünf Personen aus zwei verschiedenen Haushalten möglich sein – Kinder unter 14 nicht mitgezählt. Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 an drei Tagen in Folge soll allerdings eine „Notbremse“ greifen und die aktuell geltenden strengeren Kontaktbeschränkungen wieder eingeführt werden. Außerdem könnten bundesweit Buchhandlungen, Blumenhändler und Gartenmärkte mit entsprechenden Hygienekonzepten und einer Quadratmeter-Begrenzung von einem Kunden pro zehn Quadratmeter öffnen. Das ist in einigen Bundesländern – auch in Rheinland-Pfalz – bereits der Fall. Auch in Fahrschulen sind im Gespräch – mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest.
  • 3. Schritt: Bei einer stabilen regionalen oder landesweiten 7-Tages-Inzidenz von unter 35 könnten laut Beschlussvorlage der Einzelhandel mit begrenzter Kundenzahl sowie beispielsweise Museen, Zoos oder Gedenkstätten wieder öffnen. Auch kontaktfreier Sport im Freien könnte dann mit bis zu 10 Personen wieder möglich werden. Diskutiert wird auch über Lockerungen für Regionen mit einer stabilen Inzidenz unter 100 – zum Beispiel eingeschränkte Öffnungen des Einzelhandels mit festen Terminen für Kunden. Auch hier sieht das Beschlusspapier eine Notbremse vor, sobald sich das Infektionsgeschehen ändert.
  • 4. Schritt: Weitere Öffnungen sollen laut Beschlussvorlage erfolgen, sobald sich der Inzidenz-Wert nach dem 3. Schritt zwei Wochen lang nicht verschlechtert hat. Dann könnten Außengastronomie, Theater und Kinos wieder öffnen. Auch hier wird im Corona-Gipfel über leichte Lockerungen bereits ab einer stabilen Inzidenz unter 100 diskutiert: Mit einem aktuellen, negativen Schnelltest könnte man möglicherweise Theater oder Kinos besuchen. Auch hier soll jedoch eine Notbremse greifen.
  • 5. Schritt: Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 35 – und das 14 Tage lang – sollen laut Beschlussvorlage weitere Öffnungen möglich sein, zum Beispiel Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Menschen im Freien oder Kontaktsport in der Halle. In Regionen mit einer stabilen 100er-Inzidenz könnte der Einzelhandel über das Termin-Shopping hinaus geöffnet werden – Notbremse inbegriffen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Fällt Ostern mit der Familie ins Wasser?

Fällt die Familienfeier an Ostern dieses Jahr ins Wasser? Laut Medienberichten ist in einer überarbeiteten Version des Beschlusspapiers zum Corona-Gipfel keine Sonderregelung mehr für die Oster-Feiertage mehr enthalten. Bereits beim 1. Lockdown im Jahr 2020 waren Verwandtenbesuche zu Ostern verboten – und auch dieses Jahr könnten die strengen Kontaktbeschränkungen bestehen bleiben. In einer ursprünglichen Version der Beschlussvorlage soll von Lockerungen der Kontaktbeschränkungen über Ostern die Rede gewesen sein – ähnlich wie an Weihnachten 2020. Hier waren Treffen mit vier über den eigenen Haushalt hinausgehenden Personen aus dem engsten Familienkreis erlaubt, um das Fest gemeinsam verbringen zu können. (kab/dpa)

Rubriklistenbild: © Andreas Arnold

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare