Kreisforstamt warnt

Hohe Waldbrandgefahr im Rheintal!

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Waldbrandgefahr im Rheintal (Symbolfoto)

Rhein-Neckar-Kreis - Besorgt beobachtet das Kreisforstamt derzeit das heiße Wetter und die fehlenden Niederschläge – denn dann ist die Waldbrandgefahr besonders hoch! 

„Vor allem die Wälder im Rheintal sind besonders gefährdet“, erklärt Dr. Dieter Münch, Leiter des Kreisforstamtes im Rhein-Neckar-Kreis. Aktuell besteht im Rheintal der höchste Waldbrand Gefahrenindex 5 – das bedeutet eine sehr hohe Gefährdung.

Der Waldbrand-Gefahrenindex ist das meteorologische Potenzial für die Gefährdung eines Waldes durch einen Brand. Er wird aus den Faktoren Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit berechnet.

Der lang anhaltenden strahlende Sonnenschein, ein trockener Wind und niedrige Luftfeuchtigkeit dörren die Vegetation und die obere Bodenschicht stark aus. Besonders in den trockenen Kiefernwäldern auf den sich schnell aufheizenden sandigen Böden zwischen Mannheim und Altlußheim besteht ein erhöhtes Waldbrandrisiko. 

Bereits eine achtlos weggeworfene Zigarette kann verheerende Folgen haben. Weit über die Hälfte aller Waldbrände entstehen jedes Jahr durch Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit. Waldbrände führen nicht nur zu großen finanziellen Schäden für die Waldbesitzer, sondern zerstören auf Jahre hinaus die Lebensgrundlagen für viele im Wald lebende Tiere und Pflanzen.

Das Kreisforstamt bittet die gesamte Bevölkerung durch umsichtiges Verhalten mitzuhelfen, die Brandgefahr einzugrenzen!

Regeln im Umgang mit offenem Feuer 

Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald grundsätzliches Rauchverbot. Das Entfachen von Feuer ist im Wald nur an fest eingerichteten und speziell gekennzeichneten Feuerstellen erlaubt. Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Grillgeräten. „Aber auch an erlaubten Stellen muss ein Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen der Feuerstelle komplett gelöscht werden", erklärt der Leiter des Forstbezirks Kraichgau, Philipp Schweigler. Offenes Feuer muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein.

Wichtig ist zudem, dass Schranken und Wege nicht mit Fahrzeugen zugeparkt werden, so dass im Notfall Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge problemlos einfahren können. 

pm/kab

Quelle: Mannheim24

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