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Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Infizierte in Flüchtlingsunterkunft – Betroffene nach Schwetzingen verlegt

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Die Zahl der Infizierten im Landkreis steigt an. Alle Infos und Entwicklungen rund um das Corona-Virus im Kreis im Überblick:

  • Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es 1.378 bestätigte Coronavirus-Fälle und 40 Todesfälle. (Stand 2. September)
  • Aktuell gibt es 105 aktive Coronavirus-Fälle.
  • Alle Entwicklungen zum Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis im News-Ticker:

Unseren neuen Ticker für die Corona-Entwicklungen im Rhein-Neckar-Kreis findest Du hier!

Update vom 3. September: Auch am Donnerstag meldet das Gesundheitsamt einen weiteren Anstieg der Corona-Fälle in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis. Im Stadtgebiet steigt die Zahl der Infizierten im Vergleich zum Vortag um drei, im Rhein-Neckar-Kreis um zehn Fälle. Somit gibt es in Heidelberg insgesamt 31 aktive Fälle, im Rhein-Neckar-Kreis 105.

In der Flüchtlingsunterkunft Hockenheim ist nach fünf positiven Tests eine sogenannte Flächentestung am 26. August durchgeführt worden. Dabei werden acht weitere Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt. Nach der Genesung zweier Infizierter sind nun elf positiv auf das Corona-Virus Getestete nach Schwetzingen verlegt worden. Für eine isolierte Unterbringung beziehungsweise die Quarantäne der Infizierten, stellt das Regierungspräsidium Karlsruhe einen Gebäudeteil in der Tompkins Barracks zur Verfügung. Bei diesem Gebäudeteil handelt es sich um den Isolierbereich der Erstaufnahme-Einrichtung. Eine Vermischung mit Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung sei demnach ausgeschlossen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis – alle Fälle in den Kommunen

GemeindeGesamtzahl (Veränderung zum Vortag) Aktive Fälle (Veränderung zum Vortag)
Altlußheim110
Angelbachtal60
Bammental122 (-1)
Brühl34 3 (-1)
Dielheim290 (-1)
Dossenheim201
Eberbach232
Edingen-Neckarhausen52 4
Epfenbach50
Eppelheim53 (+2)8
Eschelbronn10
Gaiberg50
Heddesbach00
Heddesheim371
Heiligkreuzsteinach20
Helmstadt-Bargen70
Hemsbach250
Hirschberg250
Hockenheim61 11 (-2)
Ilvesheim120
Ketsch344
Ladenburg421
Laudenbach251
Leimen8511 (-1)
Lobbach80
Malsch8 (+1)3 (+1)
Mauer90
Meckesheim102
Mühlhausen25 (+1)3
Neckarbischofsheim60
Neckargemünd27 1
Neidenstein1 1
Neulußheim132
Nußloch272
Oftersheim30 4
Plankstadt24 (+2)3
Rauenberg81
Reichartshausen40
Reilingen131
Sandhausen300
Schönau31
Schönbrunn70
Schriesheim301
Schwetzingen73 6
Sinsheim107 (+1)9
Spechbach30
St. Leon-Rot250
Waibstadt101
Walldorf37 (+2)2 (+2)
Weinheim1835 (-2)
Wiesenbach50
Wiesloch43 (+1)6
Wilhelmsfeld3 2
Zuzenhausen00
Insgesamt1.378105

In der Hockenheimer Flüchtlingsunterkunft wird am 2. September die zweite Flächentestung der Bewohner durch das Gesundheitsamt durchgeführt. Mindestens bis zum Vorliegen der Ergebnisse der zweiten Testung sollen die Bewohner unter Quarantäne bleiben.

Update vom 2. September, 14:30 Uhr: Dem Gesundheitsamt sind bis 12 Uhr fünf weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet worden. Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 105 akute Fälle. Insgesamt sind seit Beginn der statistischen Erhebung 1223 nach einer SARS-CoV-2-Infektion wieder genesen – 40 Menschen sind nach einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: 14 weitere Neuinfektionen – aber aktive Fälle weiter rückläufig

Update vom 1. September: Auch am Dienstag (1. September) meldet das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises weiter steigende Fallzahlen. 14 weitere Menschen haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Laut Gesundheitsamt gibt es im Kreis derzeit 106 aktive Fälle. Insgesamt haben sich mindestens 1.363 Menschen im Rhein-Neckar-Kreis mit Corona angesteckt. 1.217 Personen sind von der Infektion genesen, es gab 40 Todesfälle.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Fall-Zahlen steigen - Rückkehrer haben Virus im Reise-Gepäck

Update vom 31. August, 10:46 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis steigt weiter an. Es sind aktuell 1.297 positive Befunde bekannt, davon gelten 104 als aktive Fälle. Unter den Neuinfizierten der vergangenen Wochen befinden sich laut dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis zahlreiche Reise-Rückkehrer. Eine Rolle spielt dabei nicht nur der klassische Tourismus, sondern auch die Menschen, die hier in der Region leben und arbeiten und über die Sommerferien ihre Familien in der Heimat besuchen.

Nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes gilt, dass man sich nach Einreise aus einem Risikogebiet unverzüglich auf direktem Weg in die eigenen vier Wände oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach Einreise ständig dort zu isolieren hat“, erläutert die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Die Quarantäne könne nur entfallen, wenn der zuständigen Ortspolizeibehörde ein negatives Testergebnis vorgelegt wird.

Ab dem 3. September gibt es für die Einwohner des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg eine neue Anlaufstelle, sich auf Covid-19 testen zu lassen. Denn der Corona-Drive-In in Schwetzingen an der Ketscher Landstraße – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sportplatz des SV Schwetzingen – zieht Anfang September um auf das Gelände eines ehemaligen Discounters in Reilingen, Wilhelmstraße 86.

Wer Symptome wie Husten, Halsweh, Fieber und Magen-Darm-Probleme hat und sich auf Covid-19 testen lassen möchte, wendet sich bitte an die Telefon-Hotline des Gesundheitsamts unter 06221/522-1881. Dort gibt es auch den erforderlichen Code des Gesundheitsamtes für den Abstrich. 

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: 14 neue Fälle - Unterkunft unter Quarantäne

Update vom 28. August um 16:20 Uhr: Die Lage in einer Flüchtlingsunterkunft in Hockenheim spitzt sich weiter zu. Mittlerweile sind dort 14 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daher hat das Gesundheitsamt die Unterkunft komplett unter Quarantäne gestellt! Fünf Testergebnisse stehen noch aus. Die insgesamt 75 Bewohner lebten einst im "Hotel Atlanta" in Schwetzingen, musste aber wegen eines Brands umziehen.

Die Stadt Schwetzingen versorgt die Bewohner nun mit Essen und Trinken, solange die Quarantäne aktiv ist. „Da die übrigen Bewohner jetzt alle als Kontaktpersonen 1. Grades gelten, ist eine komplette Quarantäne der Unterkunft unumgänglich. Die Gesundheit aller Bewohner der Unterkunft hat jetzt oberste Priorität", erklärt der Hockenheimer Bürgermeister Matthias Steffan.

Update vom 28. August: Und die Zahlen steigen weiter... Dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises wurden bis Freitag (28. August) 17 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle im Kreis insgesamt auf 1.297. Aktive Fälle werden derzeit 90 gezählt, einer weniger als am Vortag. 1.167 Menschen sind von einer Corona-Infektion bereits wieder genesen, 40 Menschen im Rhein-Neckar-Kreis bislang an oder mit Covid-19 gestorben.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Bußgeld, Veranstaltungen, Kontaktverbot – kommen diese neuen Regeln?

Update vom 27. August: Am Donnerstag treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder, um über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland zu sprechen. Laut dpa, die bereits die Beschlussvorlage vom Bund einsehen konnte, will Merkel Großveranstaltungen bis Silvester verbieten. An private Feiern im Freien sollen 25 Personen teilnehmen dürfen und das Bußgeld für Masken-Verweigerer soll mindestens 50 Euro betragen. Zudem will die Bundeskanzlerin, dass Corona-Test für Reise-Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten wieder beendet werden. Um 11 Uhr geht die Konferenz los.

Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es 12 neue und insgesamt 91 aktive Fälle.

Update vom 26. August, 11:15 Uhr: Die Zahl der Fälle im Rhein-Neckar-Kreis beträgt am Mittwoch insgesamt 1.288. Davon sind 1.143 wieder genesen. Es gibt noch 85 aktive Fälle.

Update vom 25. August, 20:55 Uhr: Fünf Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Hockenheim haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Daher hat das Gesundheitsamt beschlossen am morgigen Mittwoch (26. August) eine Flächentestung durchzuführen. Bei der Unterkunft handelt sich um eine kommunale Einrichtung im Rahmen der Anschlussunterbringung der Stadt Schwetzingen mit rund 75 gemeldeten Bewohnern. Diese waren ursprünglich in Schwetzingen im Hotel „Atlanta“ untergebracht, mussten aber wegen des dortigen Brandes in eine alternative Unterkunft in Hockenheim umziehen.

Der stellvertretende Amtsleiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker, führt die positiv getesteten Bewohner auf das Corona-Ausbruchsgeschehen in der Firma Gaster Wellpappe in Heidelberg zurück.

Corona-Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft in Hockenheim.

Nach Angaben des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis sind die positiv getesteten Personen isoliert worden und befinden sich in Quarantäne. Enge Kontaktpersonen ersten Grades konnten zwischenzeitlich ermittelt werden.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Nach Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft – Schwetzingen für „worst case“ gerüstet

Pascal Seidel, Ordnungsamtsleiter der Stadt Schwetzingen, sieht sich für den „worst case“ (dt. schlimmster Fall) gerüstet. Es stehen ein Security-Dienst und Caterer im Gespräch, „falls es zu einer Quarantäne für alle Bewohner kommen sollte“, ergänzt Seidel und sagt weiter: „Aktuell sensibilisieren wir die Bewohner über unser Integrationsmanagement, sich nach Hause – in das eigene Zimmer – zu begeben und hängen entsprechende Hinweiszettel aus.“

Unter Berücksichtigung aller bis dato bekannten Fälle des heutigen Tages liegt die 7-Tages-Inzidenz des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg damit bei 16,1 (Rhein-Neckar-Kreis: 15,3 und Stadt Heidelberg: 18,8).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Zahlen steigen an – diese Gemeinden sind betroffen

Update vom 25. August, 11:55 Uhr: Im Rhein-Neckar-Kreis git es sechs neue Fälle, wie das Landramtsamt Rhein-Neckar-Kreis am Dienstagvormittag melden. Insgesamt haben sich somit 1.255 Personen mit Corona infiziert. Davon sind bereits wieder 1.141 wieder genesen.

Update vom 24. August: Das Landratsamt gibt die neuen Zahlen für den Rhein-Neckar-Kreis bekannt. Insgesamt haben sich 1.249 Personen mit dem Virus infiziert, 1.134 sind davon genesen. Es gibt noch 75 aktive Fälle in den folgenden Kommunen:

Während die Corona-Fälle in Baden-Württemberg unaufhörlich steigen, erhöht sich auch der Druck auf die Politik dagegen vorzugehen und Lockerungen zurückzunehmen. Gemeinsam mit den Gesundheitsminister*innen von Bund und Ländern berät Manne Lucha (Grüne) an diesem Montag (24. August) in einer Telefonkonferenz über mögliche Reaktionen auf die besorgniserregende Zunahme registrierter Corona-Fälle. Die Lage im Land sei „überaus fragil“, sagt er der dpa.

Aus Kreisen der Gesundheitsminister will die dpa erfahren haben, über welche mögliche Konsequenzen die Politiker beraten. Dabei steht ein ganzes Bündel an Maßnahmen im Raum.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Sind Reise-Rückkehrer für den Anstieg verantwortlich?

Update vom 21. August: Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, ist die Zahl der Corona-Infektionen weiter gestiegen. 17 weitere Fälle sind innerhalb nur eines Tages bekannt geworden, wodurch es insgesamt 1.207 Fälle gibt. Von diesen sind 1102 Personen wieder genesen. Damit gibt es noch 65 aktive Erkrankte.

Bundesweit steigen die Fallzahlen. Diese bedenkliche Entwicklung interpretiert das Robert Koch Institut (RKI) anhand der vorliegenden Daten und schließt daraus folgende Zusammenhänge:

  • Inzwischen infizieren sich überwiegend jüngere Personen zwischen 15 und 34 Jahren, was für einen sorglosen Umgang (unter anderen auf Partys) mit Corona sprechen könnte.
  • Fast 3.000 Neuinfektionen (ca. 39 Prozent) zwischen dem 10. und 17 August sind aus dem Ausland eingeschleppt worden. Auch hier sind es überdurchschnittlich viele junge Menschen.
  • Die größte Gruppe bilden infizierte Rückkehrer aus dem Kosovo, der Türkei und Kroatien.

Update vom 20. August: Die Gesamtzahl der Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis steigt um 11 auf insgesamt 1.190. Davon sind 1.094 Personen wieder genesen. Es gibt 56 aktive Fälle. Bisher sind 40 Personen an oder mit Covid-19 gestorben. Diese Zahl bleibt weiter unverändert.

Gemeindeaktive Fälle
Altlußheim1
Brühl1
Dielheim2
Dossenheim2
Eberbach1
Edingen-Neckarhausen3
Eppelheim5
Hemsbach1
Hirschberg1
Hockenheim1
Ladenburg1
Laudenbach6
Leimen4
Meckesheim1
Neckargemünd4
Neulußheim1
Nußloch2
Oftersheim2
Plankstadt1
Sandhausen2
Schriesheim4
Schwetzingen2
Sinsheim6
Weinheim1
Wiesloch1
Gesamt56

Update vom 19. August: Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, ist die Zahl der Corona-Infektionen weiter gestiegen. Acht weitere Fälle sind bekannt geworden, wodurch es insgesamt 1.179 Fälle gibt. Von diesen sind 1086 Personen aber schon wieder genesen. Damit gibt es noch 53 aktive Erkrankte.

Update vom 18. August: Die Zahl der Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis steigt um 11 auf 1.171. Davon sind bereits 1.085 wieder genesen. Es gibt im Landkreis noch 46 aktive Fälle.

Update vom 17. August: Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es seit Sonntag zwei weitere Infektionsfälle. Somit haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.160 Personen infiziert. Aktuell gibt es laut Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis noch 47 aktive Fälle – in folgenden Gemeinden:

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Die aktuellen Fallzahlen im Überblick

Update vom 14. August: Die Zahl der Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis steigt um 10 auf insgesamt 1.132. Davon sind 1.064 wieder genesen. Es gibt 28 aktive Fälle. Das heißt 9 Fälle mehr als noch am Vortag. Bisher sind 40 Personen an oder mit Covid-19 gestorben. Diese Zahl bleibt weiter unverändert.

Update vom 13. August: Seit Beginn der Pandemie haben sich im Rhein-Neckar-Kreis insgesamt 1.122 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das Gesundheitsamt meldet am Donnerstag vier Neu-Infektionen im Landkreis, die Zahl der Todesopfer bleibt bei insgesamt 40. Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis noch 21 aktive Fälle, die restlichen Infizierten gelten als genesen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Abfall-Transport von Schutz-Utensilien gilt als „Gefahrgut“

Update vom 12. August: Täglich werden dutzende Masken, Schutzhandschuhe, Einmalanzüge und andere Schutz-Utensilien benutzt – und weggeworfen. Wie die AVR mit Sitz in Sinsheim am Mittwoch mitteilt, gilt auch beim Abfallentsorgung höchste Sicherheit, „denn hier darf wirklich nichts dem Zufall überlassen bleiben, um der Verbreitung des Virus nicht noch eine weitere Tür zu öffnen", heißt es in einer Mitteilung.

Neben unserem etablierten Angebot zur Entsorgung von klinikspezifischen Abfällen haben wir frühzeitig unser Dienstleistungsangebot um die Entsorgung von COVID-19 kontaminierten Gegenständen erweitert. Die Sammlung erfolgt in speziellen Behältern, die Transporte zu einer Sonderabfallverbrennungsanlage laufen unter der Rubrik „Gefahrguttransport“ und unterliegen deshalb maximalen Sicherheitsanforderungen“, beschreibt Stefan Pitsch.

Der Vertriebsleiter der AVR GewerbeService GmbH und sein Team haben vorausschauend Kontakte zu Kliniken, Ämtern und Firmen aufgenommen, bei denen sich bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Pandemie abzeichnete, dass hier eine spezielle Entsorgungsform dringend erforderlich sein wird. „Unsere Dienste nehmen beispielsweise die Erstaufnahmestationen für Flüchtlinge in Heidelberg und Schwetzingen in Anspruch, Auftraggeber hier ist das Regierungspräsidium Karlsruhe. Außerdem sind wir für das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises im Bereich der Abstrichzentren in Heidelberg und Ladenburg tätig, für verschiedene hausärztliche Infektionssprechstunden sowie für verschiedene Firmen, die ihre Mund- und Nasenschutzpflichten im täglichen Betrieb einhalten müssen“, erläutert Pitsch.

Im Rhein-Neckar-Kreis haben sich seit Beginn der Pandemie 1.118 Personen infiziert, 1.059 sind davon wieder genesen. Es gibt 19 aktive Fälle im Landkreis.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis – Die Fallzahlen der vegangenen Tage

Update vom 11. August: Es gibt noch 19 aktive Fälle im Rhein-Neckar-Kreis. Insgesamt haben sich 1.115 Menschen mit dem Virus infiziert, 1.056 sind davon wieder genesen.

Update vom 10. August: Die Zahl der Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis steigt um drei auf insgesamt 1.111. Die Zahl der Genesenen steigt auf 1.045. Es gibt noch 26 aktive Fälle. Diese befinden sich in folgenden Gemeinden:

Update vom 7. August: Die Zahl der Coronavirus-Fälle im Rhein-Neckar-Kreis hat sich im Vergleich zum Vortag um zwei erhöht und beträgt aktuell 1.105. 1.032 Personen sind jedoch wieder genesen, somit beläuft sich die Zahl der aktiven Fälle im Rhein-Neckar-Kreis auf 33. Bisher sind 40 Personen an oder mit Covid-19 gestorben.

In Heidelberg ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen im Vergleich zum Vortag nicht angestiegen und beträgt weiterhin 345. Da 326 Personen bereits genesen und 7 gestorben sind, gibt es im Stadtgebiet noch 12 aktive Fälle.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Testzentrum in Schwetzingen wird verlagert

Update vom 6. August: Das erste Testzentrum im Rhein-Neckar-Kreis befindet sich beim Sportplatz des SV Schwetzingen. Ab September wird dieser jedoch geschlossen. Das neue Testzentrum für mögliche Corona-Infizierte befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Penny-Marktes in Reilingen. Das teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises am Donnerstag mit.

Es ist absehbar, dass wir im Rhein-Neckar-Kreis auch weiterhin Möglichkeiten für Tests auf CoVID-19 brauchen. Wir haben uns daher entschlossen, den Corona-Drive-In in Schwetzingen aufzugeben. Dieser war sowohl vom Standort als auch vom Aufbau her nur für eine mittelfristige Nutzung ausgelegt“, sagt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss, und ergänzt: „In Reilingen soll nun ein Test-Zentrum entstehen, mit dem wir insbesondere auch für die herbstliche und winterliche Witterung gewappnet sind. An dem neuen Standort ist neben der entsprechenden Infrastruktur mit dem massiven Gebäude und Sanitäranlagen auch genügend Platz für eine wetterfeste Drive-in-Lösung.“ Die dort vorhandenen Räumlichkeiten, die der Kreis als Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge angemietet hatte, wurden in der vergangenen Zeit bereits vereinzelt zur Notunterbringung von Quarantäne-Fällen genutzt.

Das neue Testzentrum in Reilingen

Das Parkplatzgelände wird nun eingezäunt und mit verschiedenen Containern bestückt. Betrieben wird das Test-Zentrum auch weiterhin mit den Partnern des Gesundheitsamtes – allen Voran die GRN-Klinik Schwetzingen. „Wir gehen derzeit davon aus, dass täglich maximal 100 Personen getestet werden, die dafür von unser Hotline einen Code erhalten“, erläutert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. Die Zufahrt und der Zugang werden zu den Öffnungszeiten, die noch mitgeteilt werden, mit Sicherheitskräften unterstützt und geordnet. Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es aktuell noch 35 aktive Fälle.

Update vom 5. August: Es gibt 3 neue Fälle im Rhein-Neckar-Kreis. Es steigt jedoch die Zahl der Genesenen, weshalb es nur noch 36 aktive Fälle gibt. Insgesamt haben sich 1.099 Menschen infiziert, davon sind 1.023 wieder gesund. Die Zahl der Erkrankten, die sich in einer rumänischen Gemeinde in Sinsheim infiziert haben und im Rhein-Neckar-Kreis leben, sinkt ebenfalls von 20 auf 4. Das teilt das Gesundheitsamt mit. „Maßnahmen, die die Gesamtbevölkerung betreffen – etwa ein lokaler Lockdown – sind weiterhin nicht zu befürchten“, sagt die zuständige Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. „Wir bleiben bei unserer Einschätzung, dass es sich um ein nur begrenztes Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit der rumänisch christlichen Gemeinde handelt. Anhaltspunkte für ein darüberhinausgehendes Infektionsgeschehen in Sinsheim oder umliegenden Gemeinden haben wir derzeit nicht“, so Kuss weiter.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis beträgt 8,4.

Update vom 4. August: Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Rhein-Neckar-Kreis sinkt um 5 auf 39. Zwar gibt es einen neuen Fall, aber die Zahl der Genesenen steigt auf insgesamt 1.021. Insgesamt haben sich seit Ausbruch des Virus 1.096 Personen infiziert.

Update vom 3. August: Die Zahl der Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis ist um 15 weitere Fälle gestiegen. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich somit insgesamt 1.095 mit Covid-19 infiziert. Wie das Landratsamt am Montag mitteilt, gibt es im Landkreis aktuell noch 44 aktive Fälle. 1.011 Menschen sind bereits genesen. In diesen Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis gibt es noch aktive Fälle:

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Massen-Ausbruch in Sinsheim – droht jetzt der Lockdown?

Update vom 31. Juli, 13:30 Uhr: Nachdem bei insgesamt 40 von 105 freiwillig getesteten Mitgliedern einer rumänisch christlichen Gemeinde in Sinsheim das Coronavirus nachgewiesen wurde, präsentiert das Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis erste Ermittlungsergebnisse mit. Demnach sei zwischenzeitlich bekannt, dass 16 infizierte Personen aus der Glaubensgemeinschaft im Rhein-Neckar-Kreis wohnen. Hinzu kommen aktuell 20 Kontaktpersonen, die ebenfalls im Landkreis leben. „Da die Ermittlungen weiterlaufen, kann sich die Zahl der Kontaktpersonen in den kommenden Tagen noch verändern“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker, am Freitag.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Diese Schulen und Kitas sind vom Ausbruch in Sinsheim betroffen

Nun steht auch fest, welche Einrichtungen ebenfalls von dem Corona-Ausbruch in der rumänischen Gemeinde betroffen sind. Laut einer Sprecherin des Landratsamtes gebe es in den Einrichtungen sowohl Kontaktpersonen von Infizierten sowohl vereinzelt auch Infektionsfälle, die auf den Corona-Ausbruch in der Gemeinde in Sinsheim zurückzuführen sind. Dabei handelt es sich um folgende Schulen und Kindergärten in Sinsheim:

  • Albert-Schweitzer-Schule in Sinsheim
  • Theodor-Heuss-Schule in Sinsheim
  • Wingertsbergschule in Sinsheim
  • Katholischer Kindergarten St. Jakobus in Sinsheim
  • Städtischer Kindergarten Sinsheim-Reihen
  • Evangelischer Kindergarten Sinsheim-Steinsfurt
  •  Kindergarten Untergimpern

Das Gesundheitsamt hat bereits erkärt, dass mit Polizeibehörden und Trägern der betroffenen Einrichtungen in Sinsheim alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen worden seien. „Sollten die weiteren Ermittlungen zu neuen Erkenntnissen führen, wird das Gesundheitsamt gemeinsam mit den zuständigen Ortspolizeibehörden die erforderlichen Schritte abstimmen und gegebenenfalls kurzfristig weitere Maßnahmen veranlassen", heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis. Die Gesamtbevölkerung müsse derzeit aber noch keine Einschränkungen erwarten.

Corona-Ausbruch in Sinsheim: Droht jetzt der Lockdown?

Update vom 31. Juli, 8:10 Uhr: Nach einem Massentest in einer christlich-rumänischen Gemeinde wurden 40 der 105 getesteten Freiwilligen positiv auf das Coronavirus getestet. Wie die RNZ berichtet, sollen neun von ihnen in Sinsheim wohnen, 18 in Kirchhardt. 77 der Kirchenmitglieder sind gar nicht erst zum Test erschienen. Viele von ihnen seien aktuell im Urlaub. Man befände sich im Austausch mit dem rumänischen Konsulat. Wer sich im Ausland befände, solle dort getestet werden.

Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht spricht von einem „Supergau“. Am Donnerstag tagte erstmals wieder der Krisenstab der Stadt. Einen lokalen Lockdown werde es trotzdem erst einmal nicht geben, da sich die Erkrankten auf drei Landkreise verteilen würden, so der Oberbürgermeister gegenüber der RNZ. Einschränkungen, wie die Schließung des Freibads in Sinsheim, hält er jedoch für möglich. Man werde das Infektionsgeschehen weiter beobachten und geeignete Maßnahmen treffen.

Corona in Sinsheim: Nach Massen-Test in rumänischer Gemeinde - Verdacht bestätigt sich

Update vom 30. Juli, 13:50 Uhr: Nach dem Massen-Test bei einer rumänisch christlichen Gemeinde in Sinsheim teilt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis am Donnerstag die Ergebnisse mit: „Bei den 105 freiwillig getesteten Mitgliedern dieser Glaubensgemeinschaft konnte bei 40 Personen eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen werden“, so der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. Von den positiv auf Corona getesteten Menschen, darunter auch Kinder und Familien, wohnen mindestens 14 Personen in Städten und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis, die weiteren leben im Kreis Karlsruhe und Heilbronn.

Hintergrund der Flächentestung war der Fall einer positiv auf Corona getesteten Person mit Beziehung zu der rumänischen Gemeinde in Sinsheim. Die Verantwortlichen hätten sich laut Landratsamt nun dazu entschlossen, vorerst keine Gottesdienste mehr durchzuführen. Das Gesundheitsamt hat angekündigt, im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen nun noch weitere 77 Personen der Gemeinde auf Corona zu testen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Warnung vor dreister Betrugsmasche – mit DIESER Telefonnummer

Update vom 30. Juli, 12 Uhr: Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis warnt aktuell vor betrügerischen Anrufen im Zusammenhang mit Corona-Sonderzahlung. „Diese Anrufe täuschen als Absender Mitarbeitende des Sozialamts im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vor und fragen persönliche Daten – insbesondere Bankverbindungen ab“, heißt es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Wer einen solchen Anruf erhält, soll auf keinen Fall persönliche Daten an die Anrufer weitergeben. Die Anrufe stammen nicht aus dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis – auch wenn die im Dispay erscheinende Telefonummer (06221 552) auf eine Nummer der Kreisbehörde hindeutet!

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Der aktuelle Stand der Fallzahlen

Seit dem Ausbruch des Coronavirus haben sich (Stand 30. Juli) insgesamt 1.057 Menschen im Rhein-Neckar-Kreis infiziert. Das Landratsamt meldet am Donnerstag vier neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Aktuell gibt es noch 32 erkrankte Menschen, 985 Personen sind wieder genesen.

Update vom 29. Juli: Es ist ein Auf und Ab mit den Fallzahlen im Rhein-Neckar-Kreis. Während die Zahl der Genesenen steigt, erhöht sich gleichzeitig die Zahl der Infizierten. Insgesamt haben sich seit dem Ausbruch des Coronavirus im Landkreis 1.053 Personen mit Covid-19 angesteckt, davon sind bereits wieder 983 genesen. Es gibt noch 30 aktive Fälle.

Update vom 28. Juli: Die Zahl der aktiven Fälle sinkt rapide ab. Während am Montag noch 40 aktive Fälle gemeldet werden, sind es am Dienstag nur noch 29. Insgesamt haben sich 1.049 Personen mit Corona infiziert, davon sind 980 wieder genesen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Massen-Test in Sinsheim – Ausbruch in rumänischer Gemeinde

Update vom 27. Juli: 180 Personen werden am Dienstag (28. Juli) in Sinsheim auf Corona getestet. Es handelt sich dabei um Mitglieder der rumänischen Pfingstgemeinde in Steinsfurt. Der Grund. Eine Person mit Beziehung zur rumänischen Gemeinde hat sich mit dem Virus infiziert.

Nachdem es vor Kurzem in einer anderen baden-württembergischen Großstadt mehrere Infektionen von Personen der dortigen rumänischen Gemeinde gegeben hat, haben die dortigen Verantwortlichen sich auf freiwilliger Basis entschlossen, vorerst keine Gottesdienste mehr durchzuführen. Aufgrund dieser Tatsache kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass Gemeindemitglieder deshalb Gottesdienste von Gemeinden in der Umgebung besucht haben.

„Unser Gesundheitsamt hat sich daher in Absprache mit der Stadt Sinsheim für eine Flächentestung entschieden, um ein mögliches größeres Infektionsgeschehen auszuschließen“, erklärt die für Ordnung und Gesundheit zuständige Dezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Sobald die Ergebnisse der Flächentestung vollständig vorliegen, werden sie durch das Gesundheitsamt bekanntgegeben. Auch in Schwäbisch Gmünd kam es nach einer Trauerfeier zu einem Corona-Ausbruch mit dutzenden Infizierten.

Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 40 aktive Fälle. Das sind 11 mehr als am Freitag. Insgesamt haben sich 1.048 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 968 sind davon bereits wieder genesen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Die Fallzahlen der letzten Tage

Update vom 24. Juli: Die Zahl der aktiven Fälle sinkt weiter. Es gibt einen Fall weniger und somit nur noch 29 aktive Fälle im Rhein-Neckar-Kreis. Insgesamt haben sich 1.035 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt, davon sind bereits 966 wieder genesen. Insgesamt leben 547.625 Menschen im Rhein-Neckar-Kreis. Bislang hat sich also 0,19 Prozent mit Corona infiziert.

Update vom 23. Juli: Es gibt zwei Neu-Infektionen. Damit steigt die Zahl der Corona-Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis auf 1.033. Davon sind bereits 965 Personen wieder genesen. Es gibt noch 30 aktive Fälle, die sich auf folgende Kommunen verteilen:

Update vom 22. Juli: Die Zahl der aktiven Fälle im Rhein-Neckar-Kreis sinkt um 1 auf 32. Allerdings: Es gibt fünf Neu-Infektionen und gleichzeitig sechs Genese. Insgesamt haben sich 1.031 Personen infiziert und davon sind 958 wieder gesund.

Corona-Krise im Rhein-Neckar-Kreis: Kindergarten wegen infiziertem Kind in Notbetrieb

Update vom 21. Juli: Im Anne-Frank-Kindergarten in Sandhausen ist ein Kind am Coronavirus erkrankt. Wie die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet, müssen daraufhin 24 Kontaktpersonen in Quarantäne. Dazu zählen die Geschwister des infizierten Kindes und einige Kindergartenkinder. Der Kindergarten muss seinen Regelbetrieb nun stark herunterfahren – derzeit wird nur eine Gruppe betreut.

Bislang sind keine Corona-Tests positiv ausgefallen. Ralph Adameit, Pressesprecher des Rhein-Neckar-Kreises, sagt gegenüber der RNZ: „Die Quarantäne muss zu Hause sichergestellt werden, also im besten Fall benutzt das Kind in dieser Zeit zum Beispiel ein Bad alleine und es sollte auch getrennt von den anderen im Haushalt essen“

Die Zahl der aktiven Fälle liegt am Dienstag bei 33. Insgesamt haben sich im Rhein-Neckar-Kreis 1.026 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 953 sind wieder gesund.

Update vom 20. Juli: Die Zahl der Infierzeten im Rhein-Neckar-Kreis beträgt 1.025. Davon sind aber bereits wieder 947 Personen genesen. Es gibt noch 38 aktive Fälle, die sich in mehreren Gemeinden verteilen.

Corona-Krise im Rhein-Neckar-Kreis: Massen-Test bei Edeka – Ergebnis liegt vor

Update vom 18. Juli: Große Erleichterung in Heddesheim: Nachdem zwei Beschäftigte des Edeka-Frischelagers in der vergangenen Woche an dem Coronavirus erkrankt waren, führte das zuständige Gesundheitsamt flächendeckende Testungen bei allen Mitarbeitern durch. Insgesamt wurden so 303 Edeka-Beschäftigte auf Covid-19 getestet und am heutigen Samstag (18. Juli) kam das Ergebnis: Von 303 Abstrichen ist nur ein Test positiv und diese Person war bereits in Quarantäne.

Bei den 303 Beschäftigten, die von uns auf dem Betriebsgelände der EDEKA Handelsgesellschaft Südwest GmbH abgestrichen wurden, konnte nur ein einziges Mal eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen werden“, teilt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker mit.

Corona Rhein-Neckar-Kreis: Massen-Test im Edeka-Lager – Lockdown in Heddesheim?

Update vom 17. Juli: Am Donnerstag werden 350 Mitarbeiter des Edeka-Frischelagers in Heddesheim auf dem Gelände des Komplexes getestet. Der Grund: Bei zwei Beschäftigte des Edeka-Frischelagers wurde am 4. und am 13. Juli eine Infektion nachgewiesen. Forscher haben mittlerweile herausgefunden, dass sich Coronaviren in einer kalten Umgebung sehr viel besser verbreiten können, als in einer warmen. In dem Edeka-Frischelager liegt die Temperatur bei zwischen vier und 12 Grad.

Corona in Heddesheim: Bürgermeister Michael Kessler wundert sich über Anfragen

In der Region geht derweil die Sorge vor einem neuen Corona-Hotspot um. Zu sehr erinnert die Situation an die vielen Infektionen in Fleischbetrieben in Gütersloh. Der Bürgermeister von Heddesheim, Michael Kessler, will den Flächentest jedoch nicht überbewerten, sagt er gegenüber der Rhein-Neckar-Zeitung.

Er wundere sich über Fragen nach einer temporären Schließung oder gar eines Lockdowns für die ganze Gemeinde. Da es im Frischelager zwei Corona-Fälle in zeitlichem Abstand gegeben habe, wurde eine Flächentestung angeordnet - mehr nicht. An Spekulationen wolle er sich nicht beteiligen. Die Ergebnisse des Flächentests könnten schon am Wochenende vorliegen.

Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es aktuell 33 aktive Fälle, das sind zwei mehr als am Vortag. Insgesamt haben sich 1.017 Personen mit Corona infiziert, 944 sind aber bereits wieder genesen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Die aktuellen Zahlen von Donnerstag

Update vom 16. Juli: Die Zahl der Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis steigt um vier auf 1.015. Davon sind bereits wieder 944 genesen. Im Landkreis gibt es noch 31 aktive Fälle, die sich wie auf folgende Gemeinden verteilen:

Update vom 15. Juli: Wie das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, werden am Donnerstag (16. Juli) rund 350 Beschäftigte auf dem Betriebsgelände der Edeka Handelsgesellschaft Südwest in Heddesheim auf das Coronavirus getestet. Hintergrund seien zwei Virus-Nachweise bei Mitarbeitern des dortigen Frischelagers Anfang Juli und am vergangenen Wochenende. „Gemeinsam mit der Firma EDEKA Südwest möchten wir herausfinden, ob es in der Belegschaft möglicherweise noch mehr Infektionen mit dem Coronavirus gegeben hat“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker.

Experten haben im Zusammenhang mit den Corona-Ausbrüchen in Fleischfabriken den Verdacht geäußert, dass die dortigen kühlen Temperaturen und die raumlufttechnischen Anlagen ein entscheidender Faktor bei der schnellen Verbreitung des Coronavirus darstellen könnten. „Mit dem Flächentest wollen wir diesem Risikofaktor auf den Grund gehen und ein mögliches größeres Infektionsgeschehen ausschließen“, so Dr. Welker weiter.

Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis: Die aktuellen Zahlen vom Mittwoch

Unterdessen gibt es am Mittwoch nur einen neuen Corona-Fall im Rhein-Neckar-Kreis. Seit Beginn der Pandamie haben sich somit insgesamt 1.011 Menschen im Kreis mit dem Virus infiziert. An Covid-19 erkrankt sind aktuell nur noch 28 Personen, 943 sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Toten bleibt bei 40.

Die FallzahlenRhein-Neckar-Kreis
Gesamtzahl der Fälle 1.011
Veränderung zum Vortag+1
aktive Fälle 28
Genesene Personen943
Verstorbene Personen40

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Fallzahlen steigen – 28 Infizierte in diesen Gemeinden

Update vom 14. Juli: Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat neue Fallzahlen der Corona-Pandemie herausgegeben. Die Zahl der aktiven Fälle im Rhein-Neckar-Kreis steigt um 5 auf 28 Fälle. Nach dem aktuellen Stand vom 14. Juni haben sich 1.010 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 942 davon sind bereits wieder genesen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: In diesen Kommunen nur noch wenige aktive Fälle (Stand 13. Juli)

Aktuell gibt es in folgenden Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis aktive Fälle des Coronavirus:

Gemeinde Coronavirus-FälleAktive Fälle
Altlußheim90
Angelbachtal60
Bammental60
Brühl280
Dielheim230
Dossenheim160
Eberbach170
Edingen-Neckarhausen321
Epfenbach50
Eppelheim290
Eschelbronn10
Gaiberg50
Heddesbach00
Heddesheim362
Heiligkreuzsteinach20
Helmstadt-Bargen60
Hemsbach212
Hirschberg230
Hockenheim363
Ilvesheim110
Ketsch250
Ladenburg330
Laudenbach120
Leimen600
Lobbach60
Malsch50
Mauer90
Meckesheim40
Mühlhausen200
Neckarbischofsheim30
Neckargemünd200
Neidenstein00
Neulußheim91
Nußloch190
Oftersheim160
Plankstadt191
Rauenberg50
Reichartshausen10
Reilingen120
Sandhausen180
Schönau20
Schönbrunn70
Schriesheim244
Schwetzingen551
Sinsheim582
Spechbach20
St. Leon-Rot240
Waibstadt70
Walldorf350
Weinheim1504
Wiesenbach50
Wiesloch273
Wilhelmsfeld10
Zuzenhausen00
Insgesamt1.00523

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis gibt Gemeinde-Karte mit Fallzahlen heraus (Stand 13. Juli)

Rhein-Neckar-Kreis: Coronavirus-Fälle nach Gemeinden.

Update vom 13. Juni: Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis gibt am 13. Juli neue Corona-Zahlen heraus. Die Zahl der aktiven Fälle im Rhein-Neckar-Kreis steigt um 1 auf 23 Fälle. Insgesamt haben sich nun 1.005 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 942 davon sind bereits wieder genesen.

Update vom 30. Juni: Am 1. Juli werden die Kontaktbeschränkungen in Baden-Württemberg gelockert. Mehr dazu und den neusten Entwicklungen findest Du in unserem neuen Corona-Ticker für Baden-Württemberg.

Update vom 26. Juni: In den letzten sechs Wochen hat das Gesundheitsamt fast 5.000 Senioren in 85 Alten- und Pflegeheimen im Rhein-Neckar-Kreis sowie in der Stadt Heidelberg auf das Coronavirus getestet. „Es war eine große Herausforderung, die wir gemeinsam mit den Einrichtungen in kürzester Zeit toll gemeistert haben“, zieht Dr. Britta Knorr, die die Flächentestung koordiniert hat, ein positives Fazit. Auch das Ergebnis dieser Massentests ist erfreulich: Bei 4.892 Abstrichen gab es nur einen einzigen Coronavirus-Nachweis. Damit liegt die Quote der Infizierten lediglich bei 0,02 Prozent.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Nur eine von fast 5.000 Personen infiziert – wie kann das sein?

Wie kann das sein, dass nur eine Person positiv auf das Coronavirus getestet wurde? „Zum einen, dass wir von einer niedrigen Dunkelziffer in den Heimen ausgehen können, was unentdeckte Corona-Infektionen betrifft, und zum anderen, dass die getesteten Einrichtungen die Hygienemaßnahmen gut umgesetzt haben“, erklärt Dr. Knorr. Zwar habe es durchaus auch Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gegeben, doch diese seien stets schnell von den Einrichtungsleitungen gemeldet worden, sodass in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt umgehend Maßnahmen eingeleitet werden konnten.

Bewohnerin Ruth Frühauf (GRN-Seniorenzentrum Schwetzingen) wird von Inessa Beck (Gesundheitsamt) abgestrichen.

Corona im Rhein-neckar-Kreis: Imposanter Materialverbrauch bei Flächentests in Altenheimen

Dementsprechend imposant sind die Zahlen über den Materialverbrauch, die Dr. Britta Knorr mit ihren Kolleginnen und Kollegen zusammengestellt hat. So wurden bei den Flächentestungen folgendes Material verwendet:

  • 265 Einmal-Overalls
  • 425 FFP2 Schutzmasken
  • 800 Mund-Nasen-Schutz
  • 1000 Schuhüberzieher
  • 960 Plastikschürzen
  • 2100 Paar Handschuhe
  • 270 OP-Hauben
  • 35 Liter Händedesinfektionsmittel

Update vom 25. Juni: Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es nur noch 6 aktive Corona-Fälle, 931 Personen sind bereits wieder genesen. Seit Ausbruch der Pandemie steckten sich insgesamt 977 Menschen an. Am Donnerstag wurde lediglich ein neuer Fall im Rhein-Neckar-Kreis gemeldet.

Update vom 24. Juni, 14 Uhr: Die Zahl der Infizierten bleibt weiterhin bei 926. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt jedoch auf 7. Insgesamt sind schon 929 Personen wieder genesen.

Update vom 24. Juni: In Baden-Württemberg werden weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen erlassen. Ab nächster Woche (1. Juli) sollen sich wieder 20 Menschen in der Öffentlichkeit treffen dürfen, bisher waren es nur 10 Personen. Auch öffentliche Tagungen, Kongresse, Messen und kleinere Sportevents mit bis zu 100 Menschen sind ab dem 1. Juli an
wieder möglich. Großveranstaltungen wie Fußballspiele oder Volksfeste bleiben jedoch auch weiterhin verboten.

Update vom 23. Juni: Die Zahl der Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis bleibt bei 976. Davon sind bereits 926 wieder gesund. Die Zahl der aktiven Fälle bleibt damit bei 10. Es stehen noch 108 Personen unter Quarantäne.

Erstmeldung vom 22. Juni: Die Corona-Krise in Deutschland hat auch vor dem Rhein-Neckar-Kreis nicht halt gemacht. Bis heute haben sich insgesamt 976 Personen in den 54 Gemeinden infiziert. Davon sind 40 Leute mit Covid-19 gestorben. Glücklicherweise sind bereits 926 Bewohner des Kreises wieder genesen. Die größten Corona-Hotspots der letzten Monate waren Weinheim mit 146 Fällen, Leimen mit 60 Fällen, Sinsheim mit 55 Fällen sowie Schwetzingen mit 54 Fällen. Manche Gemeinden wie Heddesbach, Neidenstein und Zuzenhausen haben hingegen überhaupt keine bestätigten Infektionen gehabt. Aktuell gibt es im gesamten Rhein-Neckar-Kreis noch genau 10 aktive Fälle.

Obwohl der Rhein-Neckar-Kreis seine eigene Liste über das Gesundheitsamt veröffentlicht, unterliegen die Gemeinden der Corona-Verordnungen von Baden-Württemberg. Dort hat es seit Anfang Juni wieder zahlreiche Lockerungen gegeben, die alle Lebenslagen betreffen – Maskenpflicht und Mindestabstand inklusive.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Die aktuellen Zahlen

*Zahlen vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 22. Juni) 

dh

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