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Ramstein-Konferenz: „Wesentlicher Faktor“ – Ukraine-Soldaten werden in Deutschland ausgebildet

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Von: Florian Römer

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Ramstein - Vertreter aus 40 Ländern treffen sich am Dienstag (26. April) auf der US Air Base, um über das Vorgehen in der Ukraine zu beraten:

Auf der Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz kommen am Dienstag (26. April) Vertreter aus 40 Nationen zusammen, um über den Krieg in der Ukraine zu beraten. Bei der Ukraine-Konferenz geht es um die militärische Lage in dem osteuropäischen Land, in das Russland am 24. Februar einmarschierte. Der US-amerikanische Verteidigungsminister Lloyd Austin verdeutlichte zu Beginn, dass die Ukraine dringend internationale Hilfe brauche.

NameRamstein Air Base
BundeslandRheinland-Pfalz
Fläche1.400 Hektar
BetreiberUnited States Air Force

Lambrecht kündigt Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland an

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hat die Ausbildung von Soldaten aus der Ukraine an Artilleriesystemen auf deutschem Boden angekündigt. „Wir arbeiten gemeinsam mit unseren amerikanischen Freunden bei der Ausbildung von ukrainischen Truppen an Artilleriesystemen auf deutschen Boden“, sagte sie auf der Ukraine-Konferenz laut vorab verbreitetem Redemanuskript.

Sie kündigte zudem an, gemeinsam mit den Niederlanden ukrainische Soldaten an Panzerhaubitzen auszubilden und Munition für die Ukraine bereitzustellen. „Denn wir wissen alle, dass in diesem Konflikt Artillerie ein wesentlicher Faktor ist.“ Im Zusammenhang mit Hilfe für die Ukraine habe es „in den vergangenen Wochen auch Kritik an Deutschland gegeben“, sagte Lambrecht. „Die
Zahlen sprechen aber eine andere Sprache.“ So habe man entschieden, dass Deutschland die Lieferung von Gepard-Flugabwehrpanzern an die Ukraine ermöglichen wird.

Lambrecht: „Entsetzen“ über Brutalität Russlands

„Wir beobachten mit großem Entsetzen, mit welcher Brutalität und mit welchem Vernichtungswillen Russland in diesem Krieg gegen die Ukraine vorgeht“, sagte die Ministerin laut Manuskript. Das Russland von Präsident Wladimir Putin habe sich „damit aus dem Kreis der zivilisierten Nationen verabschiedet“. Sie freue sich, dass von dem Treffen in Ramstein „ein weiteres ganz wichtiges Signal unserer Solidarität mit der Ukraine“ ausgehe.

Zu den Teilnehmern der Konferenz zählt auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Ein Ziel der Beratungen sei die dauerhafte Sicherheit und Souveränität der Ukraine, hieß es. US-Angaben zufolge soll es etwa um den Verteidigungsbedarf der Ukraine gehen – über den aktuellen russischen Angriffskrieg hinaus. Russland führt seit dem 24. Februar einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine. Als Reaktion verhängten europäische Staaten sowie die USA beispiellose Sanktionen gegen Moskau. (dpa/rmx)

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