Nach der Bluttat in Mannheim

Jetzt wehrt sich die Polizei gegen Vorwürfe

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Nach den schweren Vorwürfen wehrt sich jetzt die Polizei gegen die öffentliche Kritik. 

Die Bluttat an einem 20-Jährigem vor einem Mannheimer Polizeipräsidium ließ viele Fragen aufkommen: Jetzt meldet sich die Polizei zu Wort und wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Nach der Bluttat an einem 20-Jährigen, der direkt vor einer Polizeiwache niedergestochen wurde, wurde schnell Kritik an den stationierten Polizeibeamten laut. Zeugen berichteten, dass die Beamten zu spät eingegriffen hätten und die Tür während des Tathergangs verschlossen geblieben sei.

Die verantwortliche Polizeistelle weist die Vorwürfe an ihrem Vorgehen nun jedoch zurück: Nach eigenen Angaben war die Wache des Polizeireviers in der  Mannheim-Innenstadt in der Nacht mit sieben Beamten besetzt.

Da drei Streifenfahrzeuge zur Tatzeit zu anderen Einsätzen im Revierbereich gerufen wurden, war lediglich ein Beamter vor Ort in der Wache stationiert. 

Für den Beamten stellte sich der Tumult zunächst als Schlägerei dar, weshalb er aus dem Fenster sprang und sofort in das Tatgeschehen eingriff. Er versuchte beide Parteien zu trennen und forderte dann Hilfe über Funk an.

Dabei wurde er selbst angegriffen und gegen ein parkendes Fahrzeug geschleudert. Der Beamte zog sich daraufhin zurück, um seine Schutzweste anzulegen und das Eintreffen der Verstärkung abzuwarten.

Als er kurz darauf den blutenden Mann vor der Polizeiwache wahrnahm, leistete der Beamte, zusammen mit einem Passanten, erste Hilfe bis zum Eintreffen der angeforderten Rettungs- und Polizeikräfte.

Eine Auswertung der elektronischen Einsatzprotokolle konnte aufzeigen, dass zwischen der Alarmierung und dem Eintreffen der vier Streifenwagen nicht mehr als fünf Minuten verstrichen.

mk

Quelle: Mannheim24

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