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Neue Betrugsmasche in RLP: Vorsicht vor dieser WhatsApp-Nachricht

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Von: Fabienne Schimbeno

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Rheinland-Pfalz - Das Landeskriminalamt warnt vor einer Betrugsmasche, die aktuell vermehrt über den Messenger-Dienst „WhatsApp“ kursiert:

In Rheinland-Pfalz kommt es aktuell immer häufiger zu einer Betrugsmasche, die sich über den Messenger-Dienst „WhatsApp“ verbreitet. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) warnt nun vor der gefährlichen Nachricht und gibt Tipps, wie man sich im Fall der Fälle verhalten sollte:

BundeslandRheinland-Pfalz
HauptstadtMainz
Einwohner4,085 Mio. (Stand: 2019)
Fläche19.858 km²
MinisterpräsidentinMalu Dreyer (SPD)

Rheinland-Pfalz: LKA warnt vor gefährlicher WhatsApp-Betrugsmasche

„Hallo Mama, mein Handy ist kaputt gegangen. Hier meine neue Nummer. Die alte Nummer kannst du löschen“. „Ich muss heute noch Rechnungen überweisen, komm aber nicht an meine Daten. Kannst du das für mich übernehmen? Morgen kriegst du das Geld zurück“ – so oder so ähnlich lauten die Nachrichten, mit denen Betrüger versuchen, Unmengen von Geld zu ergaunern.

Erst kürzlich ist ein 73-jähriger Mann aus Mannheim Opfer dieser fiesen Betrugsmasche geworden: Mehr als 7.000 Euro haben die Übeltäter dem Familienvater abgezockt. Die Polizei Mannheim warnte daraufhin vor der neuen Betrugsmasche über WhatsApp.

WhatsApp-Betrugsmasche in RLP: Täter täuschen neue Handynummer vor

Wie das LKA am Montag (25. April) mitteilt, geben sich die Täter als Verwandte oder Bekannte aus und behaupten, dass
die angezeigte Rufnummer die neue zu erreichende sei. „Im Anschluss wird um die Überweisung von Geldbeträgen gebeten, da man sich in einer Notlage befinde oder aktuell selbst keine Überweisungen vornehmen könne“, heißt es im Bericht.

Der Betrug falle meist erst nach einer Überweisung auf, wenn die echten Bekannten oder Verwandten angerufen werden oder sich selbst bei dem Opfer melden.

WhatsApp-Betrugsmasche in RLP: Polizei bittet um Vorsicht

Die Polizei rät daher, in allen Fällen telefonische Rücksprache zu seinen Angehörigen zu halten oder diese unter der „alten“ Nummer zu kontaktieren. „Sollten Sie Zweifel an der Identität haben, kontaktieren Sie die Polizei. Diese wird überprüfen, ob ein strafbares Handeln vorliegt und gegebenenfalls ein Anzeigenverfahren einleiten“, heißt es weiter.

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Überweisungen sollten nicht aufgrund eines Chatverlaufs getätigt werden. „Sichern Sie gegebenenfalls den Chatverlauf durch Screenshots, da die entsprechenden Nachrichten in der Regel im Nachgang durch die unbekannten Täter gelöscht werden und geben Sie keine weiteren persönlichen Daten preis“, gibt die Polizei weiter Tipps. Die Screenshots könnten wichtige Beweismittel in einem Strafverfahren sein. (fas/pol)

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