1. Ludwigshafen24
  2. Region

Spaziergänger finden verdächtige Gegenstände – Pfälzer Polizei entscheidet sich für Sprengung

Erstellt:

Von: Peter Kiefer

Kommentare

Bad Dürkheim - Als Spaziergänger verdächtige Gegenstände in einem Waldstück entdecken, entscheidet sich die alarmierte Polizei für eine kontrollierte Sprengung. Der brenzlige Einsatz:

Brenzlige Situation am Rande der beliebten „Weinbergnacht“ in Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz). Am Samstagnachmittag (4. März), dem Abschlusstag der großen Open-Air-Weinprobe, finden Spaziergänger plötzlich zwei verdächtige Gegenstände in einem Waldstück (Am Schlamberg). Sofort rückt die alarmierte Polizei an und sperrt den Fundort weiträumig ab.

Explosion in Bad Dürkheim – Experten sprengen verdächtige Gegenstände in Waldstück

Spezialisten entscheiden sich schließlich dafür, die Gegenstände noch am gleichen Tag kontrolliert zu sprengen. Gesagt, getan: Wenig später konnten die Gegenstände erfolgreich gesprengt werden, wie das zuständige Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilt. Eine Gefahr für die umliegenden Anwohner sowie die zahlreichen Besucher der ausverkauften „Weinbergnacht“ hat nicht bestanden, dürfte jedoch aufgrund der weithin hörbaren Explosion für einen kurzen Schreckmoment gesorgt haben.

Dabei sei es zu keinerlei Personen- oder Sachschäden gekommen, nachdem zunächst ein Hubschrauber das abgesperrte Risikogebiet, in dem keine Bebauung steht, mit einer Wärmebildkamera abgesucht hat, um sicherzustellen, dass sich keine Personen in der Nähe befinden.

In einem Waldstück bei Bad Dürkheim (RLP) musste verdächtige Gegenstände kontrolliert gesprengt werden. (Fotomontage mit Symbolbild)
In einem Waldstück bei Bad Dürkheim (RLP) musste verdächtige Gegenstände kontrolliert gesprengt werden. (Fotomontage mit Symbolbild) © Friso Gentsch/picture alliance/dpa

Keine Verletzten oder Sachschäden nach kontrollierter Sprengung in der Pfalz

Aufgrund der Absperrmaßnahmen ist es lediglich zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen. Um was für Gegenstände es sich dabei gehandelt hat, ist Gegenstand der aktuelle Ermittlungen, wie eine Polizeisprecherin auf LUDWIGSHAFEN24-Nachfrage erklärt hat.

Übrigens: Unser LUDWIGSHAFEN24-Newsletter informiert Dich regelmäßig über alles Wichtige, was in Deiner Stadt und Region passiert.

Weitaus dramatischer endete der Fall einer 48-jährigen Frau in Sembach bei Kaiserslautern, die am 23. Februar von ihrem Ehemann (57) mit 15 Schüssen in ihrem Auto getötet worden ist. Der Verdächtige hat die Bluttat bereits im Wesentlichen gegenüber dem Ermittlungsrichter eingeräumt und sitzt in U-Haft. (pol/pek)

Auch interessant

Kommentare