Verdächtiger schwer verletzt

Horror in Odenbach: Ehefrau im Schlaf mit Eisenstange getötet? Neue Details bekannt

Odenbach: Am Sonntagmorgen kommt ein 60-jähriger Autofahrer von der Fahrbahn ab und überschlägt sich.
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Odenbach: Am Sonntagmorgen kommt ein 60-jähriger Autofahrer von der Fahrbahn ab und überschlägt sich.

Odenbach/Kaiserslautern - Ein Mann wird bei einem Unfall schwer verletzt. Kurz darauf findet die Polizei seine Ehefrau tot in einer Wohnung. Die Beamten haben einen schrecklichen Verdacht:

  • Ein Mann baut in Odenbach (Rheinland-Pfalz) ein schweren Unfall.
  • Wenig später wird seine Ehefrau tot in der gemeinsamen Wohnung aus.
  • Die Polizei Kaiserslautern geht von einem Tötungsdelikt aus.

Update vom 27. Juli, 21 Uhr: Das Amtsgericht Kaiserslautern erlässt wegen des Verdachts des Heimtückemordes Haftbefehl gegen den 60-Jährigen. Wie Oberstaatsanwaltschaft Achim Nunenmann der Rheinpfalz mitteilt, bestehe der dringende Verdacht, dass der Mann seine Ehefrau im Schlaf mit einer Eisenstange erschlagen habe.

Der Verdächtige befindet sich nach dem offenbar selbstverursachten Unfall in intensivmedizinischer Behandlung. Es bestehe keine Lebensgefahr. Bislang schweigt der Mann zu dem Tatvorwurf. Das Motiv ist nicht klar. In Heppenheim kommt es auch zu einem schrecklichen Fall: Ein Mann tötet seine Ehefrau in einem Krankenhaus. Kurz darauf wird er tot aufgefunden

Odenbach: Führt ein Unfall die Polizei auf die Spur eines Täters?

Update vom 27. Juli, 9 Uhr: Am Sonntagmorgen kommt ein 60-Jähriger aus Odenbach auf der B420 mit seinem Auto von der Fahrbahn ab, steift eine Hauswand und überschlägt sich mehrmals. Rettungskräfte können den schwerverletzten Mann aus dem Wrack befreien. Nach Rheinpfalz-Informationen soll er den Rettungskräften noch vor Ort gesagt haben, dass er seiner Ehefrau etwas angetan hat. Den Unfall hätte er absichtlich verursacht, um sich das Leben zu nehmen.

Noch während der Unfallaufnahme werden die Feuerwehrleute gerufen, um die Wohnungstür des 60-jährigen aufzubrechen. In der gemeinsamen Wohnung des Ehepaares in Odenbach findet die Polizei die Leiche der 75-jährigen Ehefrau. Sie gehen derzeit von einem Tötungsdelikt aus. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei ermitteln. In Stuttgart melden Zeugen der Polizei ein „verdächtiges Geräusch“ – kurz darauf wird eine Frau tot in ihrer Wohnung gefunden. Die Beamten gehen davon aus, dass die 55-Jährige getötet wurde. Die Kripo nimmt die Ermittlungen auf. In Frankenthal spielt es ebenfalls ein schrecklicher Fall ab: Ein Sohn tötet seine Mutter, in dem er mehrmals auf sie einsticht. Danach ruft er die Polizei und stellt sich.

Drama in Odenbach: Ehefrau getötet und absichtlich Unfall gebaut?

Erstmeldung vom 26. Juli: Am Sonntagmorgen (26. Juli) ereignet sich der B420 bei Odenbach im Landkreis Kusel ein schwerer Unfall. Der 60-jährige Fahrer kommt mit seinem Fahrzeug gegen von der Fahrbahn ab, streift eine Hauswand und überschlägt sich mehrfach. Dabei wird der Fahrer schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Mit einem Hubschrauber wird er in ein Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei am Sonntag berichtet, wird die Ehefrau (75) des Unfallverursachers tot in der gemeinsamen Wohnung gefunden. „Nach jetzigem Stand der Ermittlungen wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen“, so die Beamten in einer Mitteilung. Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und die Kripo Kaiserslautern nehmen die Ermittlungen auf. Die B420 ist während der Unfallaufnahme mehrere Stunden voll gesperrt.

Neben der Polizei, dem Rettungsdienst und einem Rettungshubschrauber waren die Feuerwehren der Gemeinden Lauterecken, Grumbach und Odenbach im Einsatz. Weitere Hintergründe zur Tat sind noch nicht bekannt.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existenziellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. (jol/pol)

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