Facebook-Community empört

Hund totgefahren: Tierverbot für fahrlässiges Frauchen?

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Die Tat der 26-jährigen Frau schockiert unsere Facebook-User (Symbolfoto).

Nußloch/Walldorf – Darf sich die 26-jährige Frau, die ihren eigenen Hund tot fährt und ihn dann noch liegen lässt, wieder einen Hund anschaffen? Diese Frage beschäftigt unsere Leser...

Die unverantwortliche Tat einer 26-jährigen Hundehalterin schockiert die Region... Das ist passiert:

Am Freitagnachmittag führt eine junge Hundehalterin ihren elf Jahre alten Vierbeiner verbotenerweise aus dem Auto heraus spazieren – plötzlich überfährt sie ihr eigenes Haustier (WIR BERICHTETEN). Unter Schock lässt sie den schwer verletzten Hund liegen und stellt sich wenig später selbst der Polizei. 

Auch unsere Facebook-User diskutieren über diesen Fall – die Mehrheit ist fassungslos und wütend über das Handeln der jungen Frau. Viele fordern nicht nur eine gerechte Strafe, sondern sogar ein Tierhalteverbot. 

So schreibt Tanja W.: „Da finde ich keine Worte... und die kauft sich warscheinlich wieder einen Hund!“

Auch Marion Z. hat dazu eine klare Meinung: „Sowas ist absolut nicht zu verzeihen, hoffe die Person bekommt einen gerechte Strafe und bekommt lebenslang ein Tierhalteverbot.“

Daniele W. ist ebenfalls sprachlos: „Ohne Worte“ – sie betont: „Hoffe sie bekommt nie wieder Haustiere... Krass ey“ 

HEIDELBERG24 hat bei der Polizei Mannheim nachgefragt: Darf die 26-Jährige nach dieser grob fahrlässigen Tat mit Todesfolge wieder einen Hund halten? 

Laut einem Polizeisprecher darf der Frau rechtlich gesehen – nur auf Basis dieser Tat – kein grundsätzliches Tierhalteverbot verhängt werden. „Zurzeit ist sie noch nicht einmal vernehmungsfähig – wir suchen weiterhin nach dem Zeugen. Die Frau muss dann zunächst bestätigen, dass es sich genau so abgespielt hatte, wie es der Fahrradfahrer schilderte,“ so der Sprecher. 

Im weiteren Verlauf müsse die Abteilung der Hundeführerstaffel zudem prüfen, ob gegen die artgerechte Haltung eines Tieres verstoßen wurde. Erst wenn all diese Faktoren berücksichtigt wurden, wäre ein Haltungsverbot möglich. 

nis 

Quelle: Mannheim24

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