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A62 in Rheinland-Pfalz: Spektakuläre Notlandung auf Autobahn-Brücke

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Von: Peter Kiefer

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Die Propellermaschine nach ihrer Notlandung auf der A62 in der Westpfalz.
Die Propellermaschine nach ihrer Notlandung auf der A62 in der Westpfalz. © Polizeidirektion Pirmasens

Westpfalz – Spektakuläre Notlandung eines Kleinflugzeugs auf der A62 bei Pirmasens. Der 72-jährige Pilot parkte die Propellermaschine auf einer 100 Meter hohen Brücke:

Nicht schlecht haben wohl Polizisten und Augenzeugen am Samstagmittag (4. Dezember) in der Westpfalz gestaunt! Denn als die Beamten der Inspektion Waldfischbach-Burgalben nach einem Notruf um kurz nach 12 Uhr auf der A62 bei Höheinöd angekommen sind, stand dort tatsächlich ein einmotoriges Kleinflugzeug mitten auf der Autobahn.

Dort ist die Propellermaschine nämlich notgelandet und dabei mit einem Sattelzug zusammengestoßen. Und das mitten auf der Schwarzbachtalbrücke, wie die zuständige Polizeidirektion Pirmasens berichtet. Vor Ort haben die zahlreich an der Unglücksstelle eingetroffenen Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst den unverletzten Brummi-Fahrer sowie den wie durch ein Wunder nur leichtverletzten Piloten (72) angetroffen.

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Flugzeug-Notlandung auf A62 – Propellermaschine kracht in Lkw

Nach den ersten Ermittlungen war die Maschine auf einem Flug von Frankreich nach Niedersachsen, als plötzlich technische Probleme zum Stillstand des Motors geführt haben. Der Pilot musste dann binnen weniger Momente eine Entscheidung treffen, wo er notlandet.

Schließlich hat sich der offensichtlich erfahrene Pilot für eine spektakuläre Notlandung auf der Fahrbahn der 100 Meter hohen Schwarzbachtalbrücke entschieden. Dem gelandeten Flieger begegnete dann der sicherlich verdutzt blickende Fahrer eines entgegenkommenden Sattelzugs, mit dem der Flieger des 72-Jährigen dann kollidiert ist.

Die vielbefahrene A62 ist seit dem Zusammenstoß noch voraussichtlich bis etwa 18 Uhr vollgesperrt, der Flugtreibstoff wird abgepumpt und die Maschine wird zur Bergung teilweise demontiert. Die Bundesanstalt für Flugsicherung (BFU) in Braunschweig ist von der Polizei informiert worden. Erste Einschätzungen gehen von einem Sachschaden von rund 60.000 Euro aus. (pol/pek)

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