1. Ludwigshafen24
  2. Region

Corona in Mannheim: Neujahrsempfang abgesagt! Was die Stadt jetzt plant

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Peter Kiefer

Kommentare

Mannheim – Dramatische Corona-Fallzahlen und Inzidenzen. Der Pandemie-Ticker von MANNHEIM24 hält Dich über die Lage in der Quadratestadt auf dem Laufenden:

Update vom 8. Dezember, 8:02 Uhr: Nachdem der traditionell am 6. Januar stattfindende Neujahrsempfang zunächst noch in reduzierter Form angesetzt war, hat sich die Stadt aufgrund der aktuellen Entwicklung entschlossen, die Veranstaltung abzusagen, da schon unter den derzeit geltenden Bedingungen maximal 750 Bürger*innen teilnehmen könnten.
 
Um der Funktion des von vielen 2021 sehr vermissten Neujahrsempfangs gerecht werden zu können, soll stattdessen am 22. Mai im Rosengarten ein Bürgerfest stattfinden. „Ich hoffe sehr und setze darauf, dass wir Ende Mai eine Situation erreichen, die es uns erlaubt, eine Veranstaltung im Stile eines Bürgerfests durchzuführen“, begründet Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) die harte Entscheidung.

Mehrere Personen hinter Podesten.
OB Dr. Peter Kurz (SPD) ehrt beim Neujahrsempfang engagierte Bürger. (Archivfoto) © Stadt Mannheim

Mit der Veranstaltung könnte dann die Stadt nach den der Pandemie geschuldeten Beschränkungen auch einen Impuls für das gesellschaftliche Leben setzen. Die Stadt wird Vereine und Organisationen zeitnah über die Planungen informieren. 

Corona in Mannheim: Voller Erfolg – Impf-Aktion im Palazzo wird wiederholt

Update vom 7. Dezember, 14:51 Uhr: Die große Impfaktion für Jugendliche am Nikolaustag: 150 Kids zwischen 12 und 18 Jahren haben die Chance genutzt, sich ganz unbürokratisch im „Palazzo“-Spiegelpalast mit BioNTech gegen Corona impfen zu lassen – davon viele zum ersten Mal.

Und weil die Aktion von Universitätsklinikum Mannheim (UMM), Palazzo, Gesundheitsamt der Stadt und Mannheimer Arztpraxen so ein Erfolg gewesen ist, wird sie am nächsten Montag (13. Dezember), dem traditionellen Ruhetag im Palazzo, direkt wiederholt. Dann kommt das UMM-Ärzteteam samt medizinischem Personal ab 16 Uhr wieder vorbei.

Bei der Impfaktion im Mannheimer Palazzo haben sich 150 Jugendliche mit BioNTech schützen lassen.
Bei der Impfaktion im Mannheimer Palazzo haben sich 150 Jugendliche mit BioNTech gegen Corona schützen lassen. © Christoph Bluethner

Termine können ab sofort online unter www.palazzo-mannheim.de/impfaktion/ gebucht werden. Jeder jugendliche Impfling muss von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden, zudem den Personalausweis bzw. Kinderausweis, Impfpass sowie die Krankenversichertenkarte mitbringen.

Corona in Mannheim: App-Alarm! Rentner ohne Handy aufgeschmissen – Seniorenrat warnt

Update vom 7. Dezember, 8:11 Uhr: Wer in Pandemie-Zeiten kein Smartphone besitzt, ist ziemlich aufgeschmissen. Wer erst recht, seit der gelbe Impfpass in puncto Corona seit 1. Dezember in BW nicht mehr gilt. Hintergrund: Beim Nachweis des Impfstatus kann man nicht einfach so seine Handy-App vorzeigen. Und genau diesen Umstand mahnt der Mannheimer Seniorenrat jetzt an. Mögliche Alternative ist der Umweg über die nur wenig verbreitete Immunkarte.

Und die Senioren, die ein Smartphone haben, können damit maximal im Notfall telefonieren. Dazu kommt, dass speziell die ältere Generation, die logischerweise keine Digital Natives sind, mit dem Fachjargon („QR-Code einscannen“ etc.) nichts anfangen können. Die rasant fortschreitende Digitalisierung tut da ihr Übriges. Auch Sehbehinderte haben damit große Probleme!

Viele Senioren haben keine modernen Smartphones und sind dadurch speziell in der Corona-Pandemie aufgeschmissen. (Symbolfoto)
Viele Senioren haben keine modernen Smartphones und sind dadurch speziell in der Corona-Pandemie aufgeschmissen. (Symbolfoto) © Harald Tittelpicture-alliance/dpa/dpaweb

Corona in Mannheim: Senioren ohne Smartphone scheitern an Hürde QR-Code

Als Beispiel nennt der Seniorenrat die aktuell Corona-Verordnung: „Der darin angesprochene verpflichtende Impfnachweis kann nur über einen QR-Code geführt werden. Dies führt insbesondere die ältere Generation in nicht zu vertretender Weise ins Abseits und sollte unbedingt korrigiert bzw. künftig beachtet werden.“

Auch der gutgemeinte Hinweis, sich den QR-Code in einer Arztpraxis oder Apotheke ausdrucken zu lassen, sei für oft gehbehinderte oder mobil eingeschränkte Personen nicht mal einfach so machbar. So sind etliche Senioren am 1. Dezember gar nicht erst bei Geschäften und Behörden reingelassen worden – ohne QR-Code.

Corona in Mannheim: Experten schlagen Alarm! Immer mehr Psycho-Probleme bei Kindern

Update vom 6. Dezember, 8:26 Uhr: Die hartnäckige wie heimtückische Corona-Pandemie seit mehr als 20 Monaten – nicht nur für Erwachsene eine enorme körperliche wie geistige Belastung, deren Folge noch gar nicht absehbar sind. Doch mindestens genauso hart trifft es die Jüngsten unserer Gesellschaft! Die psychischen Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche seien „nicht direkt greifbar“, wie Gesche John vom Gesamtelternbeirat (GEB) der Stadt Mannheim gegenüber dem Mannheimer Morgen ausführt. In der aktuellen Lage hätten viele Eltern das Gefühl, ihre Kinder leiden, dass diese belastet sind und diese Belastung durch Corona verstärkt und somit verschlimmert werde.

Wie Corona Kindern auf die Psyche schlägt
Immer mehr Kinder leiden psychisch unter der Corona-Pandemie, ziehen sich zurück. (Symbolfoto) © Silvia Marks/picture alliance/dpa/dpa-tmn

Der Sozialpädagoge und Sozialtherapeut Hansjörg Tenbaum von der Psychologischen Beratungsstelle der Evangelischen Kirche in Mannheim weist in diesem Zusammenhang auf die Aufsehen erregende „Copsy-Studie“ (COrona und PSYche) der Uniklinik Hamburg-Eppendorf hin. Darin haben Wissenschaftler in drei Phasen der Pandemie über 1.000 Kinder und Jugendliche plus 1.600 Eltern befragt.

Corona in Mannheim: In Pandemie – Kinder mit schlechterer Lebensqualität und psychischer Gesundheit

Das Fazit der Ergebnisse der beiden ersten Befragungsrunden (Mai/Juni 2020 sowie Jahreswende 2020/21) ist eindeutig und alarmierend: „Lebensqualität und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich im Verlauf der Pandemie weiter verschlechtert“, mahnt Tenbaum im Mannheimer Morgen.

Demnach leidet nahezu jedes 3. Kind rund ein Jahr nach Beginn der Pandemie unter psychischen Auffälligkeiten. Auch Sorgen und Ängste hätten genauso zugenommen wie depressive Symptome und psychosomatische Beschwerden. Hinzu kommt, dass sich das Gesundheitsverhalten der Befragten verschlechtert habe, da viele Kinder keinen Sport mehr treiben, stattdessen Stunden mit der Nutzung von Smartphones, Tablets und Spielekonsolen verbringen.

Corona in Mannheim: Impfung ohne Termin – Hier kriegst Du die Spontan-Spritze

Update vom 4. Dezember, 10:19 Uhr: Bei diesen Impfaktionen vor Ort gibt es die Möglichkeit, dass Du dich ganz unbürokratisch OHNE Termin impfen lassen kannst:

Die Impfung wird gemäß der aktuell gültigen STIKO-Empfehlung mit einem mRNA-Impfstoff vorgenommen. Der Impfstoff kann nicht frei gewählt werden. Regelhaft kommt für Personen, die 30 Jahre und älter sind, der Impfstoff von Moderna zum Einsatz, unabhängig vom Impfstoff der bei den vorherigen Impfungen verwendet wurde. Bei Personen unter 30 Jahre wird der Impfstoff von BioNTech eingesetzt.

Der rnv-Impfbus mit Erster BürgermeisterChristian Specht (CDU), rnv-Chef Martin in der Beek und OB Dr. Peter Kurz (SPD).
Der rnv-Impfbus mit Erster BürgermeisterChristian Specht (CDU), rnv-Chef Martin in der Beek und OB Dr. Peter Kurz (SPD). © rnv/Nikola Haubner

Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Es sind Impfungen für alle Menschen ab 12 Jahren möglich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Es sind auch Drittimpfungen (sogenannte Auffrischungs- oder Boosterimpfungen) möglich.

Corona in Mannheim: Nikolaus-Impfaktion im Palazzo – aber nur für diese Gruppe

Update vom 3. Dezember, 14:19 Uhr: Am Nikolaustag können sich Jugendliche im Palazzo-Spiegelzelt am Mannheimer Friedensplatz gegen SARS-CoV-2 impfen lassen. Ärzte und medizinisches Personal des Uniklinikums sowie aus Mannheimer Arztpraxen werden im Palazzo-Zelt den von der Stadt Mannheim bereitgestellten und für Jugendliche ab 12 Jahren zugelassenen Impfstoff von BioNTech/Pfizer verabreichen. Künstler und Team des Palazzo sorgen dabei für eine entspannte Atmosphäre und Unterhaltung.

Insgesamt 60 Impftermine stehen am Montag (6. Dezember) zwischen 16 und 19:30 Uhr zur Verfügung. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, können die Termine vorab online unter www.palazzo-mannheim.de/impfaktion/ gebucht werden. Zum Termin muss der jugendliche Impfling von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden, außerdem wird der Personalausweis bzw. Kinderausweis, der Impfpass und die Krankenversichertenkarte des Jugendlichen benötigt.

Das Spiegelzelt des Palazzo Mannheim verwandelt sich am Nikolaustag zum Impfpunkt für Jugendliche.
Das Spiegelzelt des Palazzo Mannheim verwandelt sich am Nikolaustag zum Impfpunkt für Jugendliche. © UMM Mannheim

Möglich wird die Nikolaus-Impfaktion durch eine Kooperation des Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo mit dem Universitätsklinikum und dem Gesundheitsamt der Stadt Mannheim. Dabei stellt Palazzo das Spiegelzelt, die Unterhaltung sowie die Online-Terminbuchungen zur Verfügung, das Universitätsklinikum und niedergelassene Ärzte unterstützen mit Rat und Tat, und die Stadt Mannheim stellt den für Jugendliche ab 12 Jahren zugelassenen Impfstoff von BioNTech/Pfizer bereit.

Corona in Mannheim: Krasse Regel-Verschärfungen in BW kommen – nur wann?

Update vom 2. Dezember, 9:59 Uhr: Die angekündigten Verbote und Einschränkungen zum Beispiel für Weihnachtsmärkte, Fußballspiele oder Clubs sollen nach den Planungen der baden-württembergischen Landesregierung doch erst von diesem Samstag (4. Dezember) an gelten. Eine entsprechende Verordnung werde nicht wie geplant bereits am Freitag in Kraft treten, sondern am Tag darauf, teilte eine Sprecherin des Staatsministeriums am Mittwoch mit. Zunächst hatte die Landesregierung angekündigt, die neuen Maßnahmen wegen der immer dramatischeren Corona-Lage bereits an diesem Donnerstag umzusetzen. Der Termin wurde aber erst um einen Tag auf Freitag und nun auf Samstag verschoben, weil die Landesregierung die Ergebnisse einer kurzfristig angekündigten Beratung von Bund und Ländern abwarten möchte. Dann sollen auch entsprechende Beschlüsse gefasst werden. Auch die praktische Umsetzung einer sich abzeichnenden allgemeinen Impfpflicht soll dabei besprochen werden.

Die Beratungen sollen ein einheitliches Signal senden, je nach Bundesland sind manche der genannten Maßnahmen aber auch bereits umgesetzt. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte bereits ein landesweites Verbot großer öffentlicher Veranstaltungen angekündigt. Fußballspiele und große Sportveranstaltungen sollten nur noch ohne oder zumindest mit weniger Publikum stattfinden können, Freizeitbetriebe wie Clubs und Diskotheken werde man schließen. Auch Weihnachtsmärkte - die wenigen, die noch geöffnet haben - sollen verboten werden. Über die Beschränkung von Kulturveranstaltungen soll noch beraten werden.

Corona in Mannheim: „So bald wie möglich“ – OB Kurz für harten Lockdown

Update vom 1. Dezember, 11:05 Uhr: Nach einem deutlichen Sprung liegt die 7-Tage-Inzidenz in der Quadratestadt inzwischen bei 550,5! Ein trauriger Status quo nahezu in ganz Baden-Württemberg. Grund genug für die Landesregierung in Stuttgart, die Daumenschrauben ab Freitag (3. Dezember) deutlich anzuziehen. Auch nach Meinung des Mannheimer Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz (SPD) lässt sich ein harter Lockdown in Verbindung mit einer anschließenden allgemeinen Impfpflicht in Deutschland kaum noch vermeiden, sollte der Negativ-Trend weiter anhalten. Jedoch sollten Schulen und Kitas beim Herunterfahren des öffentlichen Lebens außen vor bleiben, wie der 59-Jährige im Gespräch mit dem Mannheimer Morgen gesagt hat.

Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz vor dem Wasserturm in Mannheim.
Mannheims OB Dr. Peter Kurz (SPD). © Stadt Mannheim

Von einem „Lockdown light“ hält OB Kurz, der sich laut eigenen Angaben von der erneut derart dramatischen Lage überrascht zeigt, indes nicht viel. Mit Blick auf die Lage auf den Intensivstationen müsse „so bald wie möglich“ gehandelt werden. Die Durchsetzung einer Impfpflicht nach dem hoffentlich dann letzten Lockdown würde letztendlich über entsprechende Bußgelder gewährleistet.

Corona in Mannheim: Stadt bekommt fette Finanzspritze – So viel Fördergeld gibt‘s

Update vom 30. November, 12:57 Uhr: Eine dicke Finanzspritze für die Stadt Mannheim hat jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori verkündet: „Der Bund bewilligt erste Maßnahmen aus dem Förderprogramm ‚Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren‘, das mit insgesamt 250 Millionen Euro ausgestattet ist und wir sind mit über drei Millionen Euro dabei.“

Mit dem Geld aus diesem Programm soll den Innenstädten den Neustart aus der Corona-Pandemie erleichtert werden. Damit sollen in der Mannheimer Innenstadt drei aufeinander bezogene Vorhaben zur Transformation, Belebung und Attraktivitätssteigerung umgesetzt werden. Dazu gehört die Einrichtung eines Dialog- und Begegnungsortes zu städtischen Zukunftsthemen, die Zwischennutzung leerstehender Großimmobilien sowie die Einrichtung einer Kommunikationskampagne mit breitem Beteiligungsprozess.

1,5 Meter Abstand halten – diese Regelung gilt fast überall in Mannheim.
Die Stadt Mannheim erhält über 3 Millionen Euro Corona-Fördergelder. (Symbolfoto) © MANNHEIM24/Eliran Kendi

Mannheim: Mit Corona-Fördergeldern den „Einzelhandel stärken“

„Mit der Zusage des Bundes für Mannheim erhalten wir die Möglichkeit, den Einzelhandel zu stärken, die Vielfalt der Innenstadt zu verbessern und damit unser Zentrum für Menschen aus Mannheim und der Region noch attraktiver zu gestalten. Das Programm soll auch dabei helfen, die Aufenthaltsqualität der Innenstadt zu verbessern und die Menschen zum Verweilen einzuladen“, so Cademartori.

Nicht zuletzt wegen der Corona-Folgen hat Olaf Scholz als Finanzminister entschieden, dass die Mittel des Bundes bereits in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Die SPD-Bundestagsfraktion sowie die Handelsverbände und Kommunen hatten zusätzliche Hilfen gefordert, die der Bundesfinanzminister auch bereitgestellt hat.

Corona in Mannheim: Impfen im KIZ Rosengarten – wer heute ohne Termin darf

Update vom 30. November, 8:57 Uhr: Normalerweise brauchen Impflinge im Kommunalen Impfzentrum (KIZ) Rosengarten vorab einen Termin. Doch am heutigen Dienstag (30. November) sind alle Bürger*innen über 55 Jahre ohne Termin dazu eingeladen. Voraussetzung: Ein nachweislicher Hauptwohnsitz in Mannheim (Personalausweis erforderlich). Die Impfungen ohne Termin im KIZ finden von 12 bis 18 Uhr mit dem Impfstoff von Moderna statt. Personen ohne Hauptwohnsitz in Mannheim und unter 55 Jahre können am kommunal finanzierten Impfzentrum Rosengarten keine Impfung erhalten.

Unbedingt Krankenkassenkarte und Impfpass (falls vorhanden) mitbringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Es sind Drittimpfungen (sogenannte Auffrischungs- oder Boosterimpfungen) möglich. Bitte beachten: Bei großem Andrang kann bei Angeboten ohne Termin nicht immer gewährleistet werden, dass allen Impfwilligen vor Ort auch tatsächlich ein Impfangebot gemacht werden kann.

Corona in Mannheim: In einer Woche – So viele Reiserückkehrer haben Covid-19

Update vom 29. November, 10:38 Uhr: Von den insgesamt 1.531 positiven Fällen, die dem Gesundheitsamt in der 46. Kalenderwoche gemeldet worden sind, gehen sieben 7 Fälle auf Reiserückkehrer zurück. Reiserückkehrer können sich auf den folgenden Internetseiten der Stadtverwaltung Mannheim darüber informieren, was es bei Wiedereinreise nach Deutschland zu beachten gilt: www.mannheim.de/de/informationen-zu-corona/aktuelle-rechtsvorschriften/informationen-fuer-reiserueckkehrer

Ausgangssperre in Mannheim: Polizei kontrolliert Corona-Regeln – das ist das Ergebnis

Update vom 26. November, 10:38 Uhr: Ordnungsdienst und Polizei haben am späten Freitagabend von 21 bis 23 Uhr in Mannheim gemeinsam die Einhaltung der nächtlichen Ausgangssperre für Nicht-Geimpfte kontrolliert. Hierzu haben die Beamten in der Augustaanlage Mannheim eine Kontrollstelle eingerichtet. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim sollen insgesamt 151 Personen kontrolliert worden sein, davon haben sieben Personen gegen die Ausgangssperre verstoßen. Der Großteil der kontrollierten Personen zeigte Verständnis für die Maßnahmen und der überwiegende Anteil der Verstöße ist aus Unkenntnis begangen worden. Stadt und Polizei waren mit dem Ergebnis und den positiven Rückmeldungen der Betroffenen zufrieden.

Corona in Mannheim: Impfung in Uniklinikum und KIZ nur noch mit Termin

Update vom 26. November, 9:21 Uhr: Wichtige Änderung im Kommunalen Impfzentrum (KIZ) Mannheim! Die dortigen Impfungen sind seit Donnerstag (25. November) nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Und: Die Termine stehen vorerst nur Personen über 70 Jahre mit Hauptwohnsitz in Mannheim zur Verfügung. Leute, die keinen Termin haben oder falsche Angaben zu Alter oder Postleitzahl machen, müssen am kommunal finanzierten Impfzentrum abgewiesen werden. Bei der Terminvereinbarung kann zwischen den Impfstoffen von Biontech und Moderna gewählt werden, diese Auswahl ist für die Impfung verbindlich und kann aus logistischen Gründen nicht vor Ort geändert werden. Wer seinen Impftermin nicht wahrnehmen kann, wird darum gebeten, den Termin abzusagen, damit er wieder neu angeboten werden kann. Die Möglichkeit dazu besteht über die Terminbestätigungsmail oder auch auf der Website, auf der der Termin vereinbart wurde. Es werden täglich neue Termine eingestellt. Information und Terminanmeldung: www.mannheim.de/kiz

Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Es sind Drittimpfungen (sogenannte Auffrischungs- oder Boosterimpfungen) möglich. Bitte beachten Sie die Informationen zur Auffrischungsimpfung auf der Kampagnenseite des Landes Baden-Württemberg: www.dranbleiben-bw.de/auffrischimpfung

Das Uniklinikum Mannheim passt sein Sicherheitskonzept aufgrund der verschärften Corona-Situation an.
Das Uniklinikum Mannheim passt sein Sicherheitskonzept aufgrund der verschärften Corona-Situation an. © MANNHEIM24/Peter Kiefer

Alle Mannheimer Bürger*innen, die keinen Hausarzt haben, können sich auch am Uniklinikum Mannheim impfen lassen: Doch auch dort sind im Impfpunkt in Haus 37, Ebene 1 (Eingang West, Nähe Friedrich-Ebert-Brücke) montags bis freitags, 8 bis 16:30 Uhr, nur Impfungen nach vorheriger Terminvereinbarung unter www.umm.de/impfpunkt. Der Impfpunkt ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen: Die Haltestelle „Universitätsklinikum“ (Stadtbahnlinien 2, 4/4a, 5/5a, 7, 15) liegt nur etwa 200 Meter vom Eingang West entfernt. Für PKWs stehen kostenpflichtige Parkplätze in der Tiefgarage am Neckar zur Verfügung.

Corona in Mannheim: Hier kannst Du dich ohne Termin impfen lassen

Bei diesen Impfaktionen vor Ort gibt es die Möglichkeit, sich OHNE Termin impfen zu lassen:

Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Es sind Impfungen für alle Menschen ab 12 Jahren möglich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Es sind auch Drittimpfungen (sogenannte Auffrischungs- oder Boosterimpfungen) möglich.

Corona in Mannheim: Ausgangssperre und 2G-Plus – diese Regeln gelten jetzt

Update vom 25. November, 7:19 Uhr: Im Zuge der landesweit geltenden „Alarmstufe II“ treten ab sofort auch folgende Regeln in Kraft: So greift die 2G-Plus-Regel, die besagt, dass geimpfte und genesene Personen zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder PCR-Test vorlegen müssen, in diesen Bereichen:

Corona in Mannheim: Alarmstufe II und ihre Folgen für den Weihnachtsmarkt

Update vom 24. November, 11:15 Uhr: Mit dem heutigen Tag tritt die neue Fassung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in Kraft. Diese hat auch Auswirkungen auf den Weihnachtsmarkt in der Stadt. So gilt am Wasserturm ab sofort 2G plus. Das bedeutet, dass auch Geimpfte und Genesene einen negativen Corona-Test vorweisen müssen. Dieser darf zudem nicht älter als 24 Stunden sein.

Weihnachtsmarkt Mannheim
Weihnachtsmarkt Mannheim2.jpg © Burmeister

Davon ausgenommen sind Schüler, die sowieso regelmäßig in der Schule getestet werden, und Kinder runter sechs Jahren. Besucher müssen sich zudem am Eingang des Marktes registrieren, zum Beispiel über die Luca-App oder ein Kontaktformular, das vorab unter „weihnachtsmarkt-mannheim.de“ heruntergeladen werden kann.

Corona in Mannheim: Stadt verhängt Ausgangssperre! Für diese Personen wird‘s ernst

Erstmeldung vom 24. November, 9:18 Uhr: Die Corona-Situation wird auch in Mannheim immer dramatischer – jetzt hat die Stadt auf Grundlage von Paragraf 24a (Absatz 2 Satz 3) der neuen Verordnung eine krasse Maßnahme verhängt: Ab Mittwoch (24. November) gilt eine nächtliche Ausgangssperre für nicht geimpfte oder genesene Menschen! Zur Begründung heißt es offiziell: Im Stadtkreis Mannheim wird der Inzidenzwert von 500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner an den zwei unmittelbar vor dem 24. November 2021 liegenden Tagen überschritten (22. November: 524,3; 23. November: 521,1). Maßgeblich ist der vom Landesgesundheitsamt veröffentlichte Inzidenzwert.

Somit tritt Paragraf 17a Absatz 2 und 3 der neuen Corona-Verordnung in Kraft, der „weitergehende lokale Beschränkungen“ beinhaltet. 

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl310.658 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche144,96 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Übrigens: Unser MANNHEIM24-Newsletter informiert Dich regelmäßig über alles Wichtige, was in Deiner Stadt und Region passiert.

Corona in Mannheim: Wen die nächtliche Ausgangsbeschränkung trifft

Das bedeutet die nächtliche Ausgangsbeschränkung für nicht-immunisierte Personen (nicht vollständig geimpft oder genesen): Das Verlassen der Wohnung oder sonstigen Unterkunft ist in der Zeit von 21 bis 5 Uhr des Folgetags nur bei Vorliegen folgender triftiger Gründe gestattet:

Ungeimpfte und Ungenesene dürfen nicht mehr in Geschäfte des Einzelhandels und zu Märkten, mit Ausnahme von Betrieben und Märkten der Grundversorgung. Abholangebote und Lieferdienste einschließlich solcher des Online-Handels sind für nicht-immunisierte Kund*innen weiterhin ohne Einschränkung zulässig.

Die neue Corona-Verordnung sieht zudem unter anderem die 2G plus-Regelung bei Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen oder auch in Discos und Clubs vor. Das heißt, der Zugang ist nur für Geimpfte oder Genesene gestattet, die zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können.

Mannheim: Corona-Kontrollen in Gastronomie – Ordnungsdienst greift durch

Der städtische Ordnungsdienst wird an diesem Donnerstag und Freitag (25./26. November) verstärkt in der Gastronomie die Einhaltung der derzeit geltenden Corona-Regelungen kontrollieren. Damit beteiligt sich die Stadt Mannheim an der landesweiten Aktion des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration zusammen mit dem Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Betreiber, aber auch die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren, die Vorgaben der Corona-Verordnung einzuhalten. Im Fokus der Kontrollen steht die Einhaltung der in der Alarmstufe geltenden 2G-Pflicht, aber auch die nach wie vor geltende Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske sowie die Kontaktdatenerfassung.
Verstöße werden konsequent durch den Ordnungsdienst geahndet und sind bußgeldbewährt, können gegebenenfalls sogar eine Strafanzeige nach sich ziehen.

Auch in Mannheim steigt die 7-Tage-Inzidenz rasant an. (Archivfoto)
Auch in Mannheim steigt die 7-Tage-Inzidenz rasant an. © MANNHEIM24/Peter Kiefer 

Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung appelliert an alle Gastronomiebetreiber, Veranstalter und Gäste der Einrichtungen, sich an die Corona-Verordnung und die 2G-Regelung zu halten, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Auch unabhängig von landesweiten Schwerpunktkontrollen wird die Einhaltung der Vorgaben der Corona-Verordnung auch im täglichen Dienstbetrieb überprüft. (PM/pek)

Auch interessant

Kommentare