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Mutterstadt: Asylunterkunft in Flammen – Polizei hat einen schrecklichen Verdacht

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Von: Sylvia Niestroj-Haß

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen während eines Wohnungsbrandes am Einsatzort. (Symbolbildsammlung)
Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen während eines Wohnungsbrandes am Einsatzort. (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa

Mutterstadt – Bei einem schweren Brand in einem Asylbewerberheim am Freitag, den 5. März, wird ein Wohncontainer schwer beschädigt. Die Polizei hat einen schrecklichen Verdacht:

Am Freitag (5. März) kommt es in Mutterstadt zu einem schweren Gebäudebrand: Ein Wohncontainer eines Asylbewerberheimes in der Waldstraße bricht um 16:23 Uhr in Flammen aus. Die Feuerwehr ist gleich mit fünf Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften sowie dem Rettungsdienst und der Polizei zur Stelle. Das Gebäude wird evakuiert. Der Brand wird von der Feuerwehr binnen kurzer Zeit gelöscht, aber der Wohncontainer ist leider auch nach erfolgreicher Belüftung durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mutterstadt unbewohnbar. Glücklicherweise wird jedoch niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 50.000 Euro.

Brand in Mutterstadt – Verdacht liegt bei Brandstiftung

Als Ursache für das Feuer in dem Asylbewerberheim in der Waldstraße wird von Brandstiftung ausgegangen. Vor Ort kann ein Feuerzeug sichergestellt werden. Unter Tatverdacht steht der 30-jährige Bewohner des brennenden Wohncontainers. Dem syrischen Asylsuchenden wird schwere Brandstiftung vorgeworfen.

Brand in Mutterstadt – 30-jähriger Bewohner des Containers unter Tatverdacht

Der beschuldigte Mann wird am Samstag, 6. März, dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankenthal vorgeführt. Gegen den 30-jährigen Asylbewerber syrischer Herkunft wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal ein Untersuchungshaftbefehl aufgrund von Fluchtgefahr erlassen. Daraufhin wird der 30-jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Brand in Mutterstadt – mutmaßlicher Brandstifter hat möglicherweise psychische Probleme

Nach momentanem Stand geht man davon aus, dass der 30-jährige Bewohner des Asylbewerberheimes in der Waldstraße unter psychischen Problemen leidet, die ursächlich für die von ihm getätigte Brandstiftung sein könnten. Zu dem Zweck ist vonseiten der Staatsanwaltschaft eine Begutachtung durch einen psychologischen Sachverständigen angeordnet worden.

Brandstiftung in Asylbewerberheim – keine Seltenheit

Brandstiftungen in Asylbewerberheimen sind leider keine Seltenheit. In den letzten Jahren mussten immer wieder Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei in Flüchtlingsunterkünfte aufgrund von Bränden anrücken. Glücklicherweise ist der Brand im Mutterstädter Asylbewerberheim glimpflich abgelaufen: Bis auf relativ hohe Sachschäden von etwa 50.000 Euro kam niemand zu Schaden. (pol/snh)

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